Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Kinder integrieren - Lüner Schule und KI Kreis Unna eint ein Ziel

Verbesserung des Bildungssystems im Ruhrgebiet. Dafür engagiert sich die Bildungsinitiative RuhrFutur. Sie hat sich im Projekt „Zusammen – Zuwanderung und Schule gestalten“ zusammengeschlossen. Mit dabei: Das Kommunale Integrationszentrum (KI) Kreis Unna und die Lüner Wittekindschule. Ihr Thema: Integration durch Bildung von neu zugewanderten Kindern.

Jetzt ist ein Etappenziel erreicht. Das erste multiprofessionelle Netzwerk steht. Dazu gehört z.B. der Kinderschutzbund. Er bietet wöchentliche Sprechstunden in der Schule an. Mit dabei sind auch die schulpsychologische Beratungsstelle des Kreises und Jugendkontaktbeamte. Sie kooperieren eng mit der Schule, wenn es um Krisenprävention und -intervention geht.

Mehrsprachige Familienpaten gesucht

Die Kinder werden auch direkt unterstützt. Sie können sich in Sportgruppen beweisen und durch Hausaufgabenhilfe besser in der Schule mithalten. Demnächst geplant ist der Einsatz von Familienpaten. Dafür sucht die Kiwo-Jugendhilfe aktuell mehrsprachige Ehrenamtliche. Mehr Informationen gibt es unter www.kiwo-jugendhilfe.de.

Die Lüner Wittekindschule und das KI Kreis Unna wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen, ihn breiter machen. Im nächsten Schritt sollen deshalb Partner aus den Bereichen „Gesundheit“ und „Freizeit“ für das Netzwerk gewonnen werden.

- PK -

Hintergrund

„RuhrFutur“ ist eine gemeinsame Bildungsinitiative der Stiftung Mercator, des Landes Nordrhein-Westfalen, von Kommunen aus dem Ruhrgebiet, Hochschulen der Region und dem Regionalverband Ruhr (RVR). Ziel der Initiative ist eine Verbesserung des Bildungssystems in der Metropole Ruhr, um allen Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg zu ermöglichen.

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