Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Neues Radparkhaus – Geschenk zum 20. Geburtstag der Radstation Kamen

Der Kreis setzt seit Jahrzehnten auf umweltfreundliche Mobilität und weist deutschlandweit eins der dichtesten Netze an Radstationen auf. Ein vertrauter und engagierter Partner des Kreises ist die Stadt Kamen. Deren Radstation am Bahnhof existiert seit 20 Jahren und zum Geburtstag gab es als Geschenk für alte und künftige Nutzer ein Radparkhaus.

Die DasDies Service GmbH betreibt damit nicht nur die mit rund 360 Stellplätzen größte Radstation im Kreis, sondern auch das unbemannte Radparkhaus in der Kamener City (Willy-Brandt-Platz) mit rund 90 Plätzen. Das umgebaute ehemalige Reisebüro an der Fußgängerzone ist rund um die Uhr per Chip oder Smartphone zu nutzen, wettergeschützt und videoüberwacht.

Die 20 Jahre alte Radstation am Kamener Bahnhof steht modellhaft für den Plan, kreisweit die Radstationen zu Mobilstationen (Verbindung zum ÖPVN-Netz, Fahrplanauskunft, Radservice, Radverleih usw.) auszubauen.

„Das Fahrrad gehört bei uns im Kreis einfach dazu. Wir rollen mit dem kontinuierlichen Ausbau der Radstationen und ihrer Angebote also bereits seit Jahren in Sachen Klimaschutz in die richtige Richtung.“ Das sagte Landrat Michael Makiolla bei der Geburtstagsfeier der Radstation Kamen.

Mit dem Auf- und Ausbau der Radstationen und Radparkhäuser im Kreis kümmert sich die AWO-Tochter DasDies Service nicht nur um die inzwischen 17.000 Stammkunden. Die Radstationen blieben auch Eckpfeiler im sozialen Arbeitsmarkt. Sie bieten hochqualifizierte Arbeitsplätze für 21 Festangestellte, die bis auf zwei Ausnahmen zuvor langzeitarbeitslos waren. Zwei Drittel sind Menschen mit Behinderungen, die sich heute nicht nur um die Kunden, sondern zusätzlich um weitere 20 Menschen kümmern, die über Bildung und Beschäftigung ihren Weg aus der Arbeitslosigkeit suchen.

- PK -

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