Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Praxistag Perspektive Technik - Lust auf Zukunft

Restlos ausgebucht war der Praxistag Perspektive Technik am 29. November. Er zeigte Schülern vor allem, wie vielfältig die Ausbildungschancen im MINT-Bereich sind. Eingeladen dazu hat die Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) in Kooperation mit dem Hellweg Berufskolleg Unna (HBU).

Es wurden Pflastersteine verlegt, Gewinde gedreht, Spinat auf seinen Eisengehalt untersucht und Routen von Abfallsammelfahrzeugen programmiert. Dabei zeigten die Jugendlichen der Jahrgangsstufen 9 bis 13, dass sie „Bock auf Zukunft“ haben, bereits im Vorfeld waren die zur Verfügung stehenden über 800 Workshop-Plätze an die Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Unna vergeben!

68 Workshops
„Das hat es noch nie gegeben“, kann WFG-Mitarbeiter Julian Pflichtenhöfer, der den Praxistag gemeinsam mit dem HBU organisierte, stolz vermelden. Auf die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler warteten im Naturwissenschaftlich-Technischen Zentrum des Hellweg Berufskolleg 68 Workshops zu den unterschiedlichsten Themen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zum Mitmachen und Ausprobieren.

Zudem nutzten die insgesamt 31 Unternehmen, Hochschulen und Berufskollegs aus der Region den Tag, um ihre verschiedenen Ausbildungs- und Studienangebote vorzustellen und den direkten Kontakt zu den Fachkräften von morgen herzustellen.

„Gerade der MINT-Bereich bietet die vielfältigsten Jobmöglichkeiten, wird aber bei der Berufswahl zu oft außen vor gelassen“, erklärte Landrat und WFG-Aufsichtsratsvorsitzender Michael Makiolla, der in diesem Jahr in seiner Funktion als Landrat letztmalig den Praxistag besuchte. „Der Praxistag sorgt dafür, dass die Jugendlichen auch Einblicke in diese Berufsfelder erhalten. Andererseits können Hochschulen und Betriebe aus der Region hier frühzeitig Kontakt zu ihren zukünftigen Auszubildenden oder Studierenden aufbauen. So wollen wir die Fachkräfte der Zukunft langfristig an den Kreis Unna binden, damit sie dem regionalen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.“

- Elke Böinghoff -

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