Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Selbsthilfe-Förderung - Neue Vereinbarung mit Sprecherrat

Der Kreistag hat neue Rahmenbedingungen für die Förderung der Selbsthilfe im Kreisgebiet beschlossen. Die entsprechende Vereinbarung soll demnächst unterschrieben werden – und das in einer Zeit, in der die Arbeit der Selbsthilfegruppen so schwierig ist wie noch nie.

Selbsthilfe lebt von persönlichen Kontakten – und die sind in Zeiten der Corona-Pandemie nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Das bedeutet auch, dass die Gesundheitshäuser in Lünen und Unna sowie der Treffpunkt Schwerte mit ihren geschlossenen Räumlichkeiten derzeit nicht als Anlaufstelle für die Gruppen zur Verfügung stehen können.

Ankerplätze für die Selbsthilfe
Wichtiges und in der neuen Kooperationsvereinbarung schriftlich fixiertes Signal: Die Treffpunkte in Lünen, Schwerte und Unna bleiben weiter Ankerplätze für die Selbsthilfe. Hier unterstützt die Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen (K.I.S.S.) die wichtige Arbeit der Ehrenamtlichen mit vielschichtigem Service.

Landrat Michael Makiolla unterstreicht: „Selbsthilfe hat bei uns im Kreis Unna einen hohen Stellenwert. Dies belegt die konstant hohe Zahl der Gruppen im Kreisgebiet. Deutlich wird dieser Stellenwert aber auch durch die intensive Unterstützung der Selbsthilfe durch die Kreisverwaltung, insbesondere durch die K.I.S.S.“

Außerdem wird in der Vereinbarung die Förderung geregelt: So wird der jährliche Zuschuss für die Selbsthilfegruppen bis 2025 um 7.000 Euro auf 27.000 Euro erhöht und um 6.700 Euro ergänzt, die bisher an anderer Stelle für den Suchtbereich eingeplant waren. Denn Suchtselbsthilfegruppen werden – und auch das ist neu – jetzt aus demselben Fördertopf bezuschusst wie andere Selbsthilfegruppen.

- Birgit Kalle -

 

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