Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Treffpunkte öffnen wieder - Hygienekonzepte greifen

Die Lockerungen der coronabedingten Schutzmaßnahmen machen es möglich: Die Treffpunkte des Kreises Unna in Bönen, Fröndenberg/Ruhr und Holzwickede dürfen am 25. Mai wieder ihre Türen öffnen. In den Einrichtungen gelten in Absprache mit den zuständigen Ordnungsämtern strenge Hygieneregeln.

Seit Mitte März waren die Treffpunkte „GO IN“, „Windmühle“ und „Villa“ nur digital für Kinder und Jugendliche da, jetzt fahren sie auch analog wieder hoch. In vollem Umfang kann das zunächst mit Blick auf geltende Hygiene- und Abstandsregeln allerdings nicht gelingen, erläutert Kreisjugendpfleger Klaus Faß: „Wir müssen die Besucherzahlen einschränken, weil sonst der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.“

Einbahnstraßen und Schichtdienste
Das bedeutet konkret: Die Kinder- und Jugendtreffs starten ab Montag, 25. Mai, wieder durch. Allerdings müssen sich die Teilnehmer vorher anmelden.

Wer in die Treffs kommt, muss sich an neue Spielregeln halten und beispielsweise seine Hände desinfizieren, neue Laufwege beachten oder sich in eine Teilnehmerliste eintragen, damit eventuelle Infektionsketten nachverfolgt werden können. Die Räume werden nach einem strengen Konzept gereinigt und desinfiziert, die Mitarbeiter arbeiten im Schichtdienst.

Besucher*innen wie auch Mitarbeiter*innen sind verpflichtet, in den Räumlichkeiten einen Mund-Nasen-Schutz oder eine Alltagsmaske zu tragen. Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m ist drinnen wie draußen einzuhalten.

„Auf diese Weise können wir wieder viele Kinder und Jugendlichen erreichen, aber leider noch kein umfassendes Angebot für alle machen“, sagt Klaus Faß. Weil es bis zur kompletten Öffnung noch dauert, werden die Online-Angebote weiterlaufen, die sich in den vergangenen Wochen gut etabliert haben.

Online-Angebote
Übers Internet haben die Kinder und Jugendlichen zahlreiche Anregungen für die Freizeitgestaltung zu Hause bekommen. Teilweise gab es Überraschungs-Tüten mit Bastel-Material und Rezept-Ideen, die vor Ort abgeholt werden konnten. „Meine Kolleginnen und Kollegen haben die Kinder, Teens und Jugendlichen mit tollen Ideen versorgt, und das hat sich gelohnt“, freut sich Klaus Faß. „Daran werden wir weiter anknüpfen.“
- Birgit Kalle -
 

Blick in die Presse