Lippe | Foto: Hans Blossey

Klimaschutz

Klimaschutz

Klimaschutz im Kreis Unna

Wenn es darum geht, unser Klima zu schützen, können viele zusammen Großes bewirken.

Mit dem Ausrufen des Klimanotstandes für den Kreis Unna im Jahr 2019 hat die Kreisverwaltung den politischen Auftrag erhalten, ihre vielfältigen bisherigen Klimaschutz-Aktivitäten strategisch zu bündeln.

In einem ersten Schritt werden Klimaschutz-Leitlinien entwickelt, die dann in ein Klimaschutzkonzept münden.

Klimakonferenzen

Bürger im Kreis Unna sollen bei Ideen rund um den Klimaschutz mitreden können. Auf Klimakonferenzen gibt es die Gelegenheit dazu.

Die vierte Klimakonferenz im Kreis Unna fand am 15. Februar 2020 im Kreishaus Unna statt.

Am 3. März 2012 lud der Kreis Unna im Ratssaal der Kreisstadt Unna zur dritten Klimakonferenz ein. Geladen waren auch namhafte Unternehmen, die ihrerseits vorstellten, auf welchem Weg sie sich in Sachen Klimaschutz befinden. Gesprochen haben die Teilnehmer auch über regenerative Energien und Ideen, wie jeder etwas für mehr Klimaschutz tun kann.

 

Das Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg in Werne war Schauplatz der zweiten Klimakonferenz am 23. September 2010. Thema: Wie können wir mehr CO2 einsparen? Vor allem die Unternehmen der Region und die Kreisverwaltung stellten sich die Frage und diskutierten Lösungsvorschläge wie Dachbegrünung oder die Mobilität der Zukunft. Auch die Folgen des Klimawandels nahmen die Teilnehmer in den Blick.

Grundlagen schaffen. Auch darum ging es bei der ersten Klimakonferenz im Kreis Unna am 2. April 2009 in Schwerte. Denn seit vielen Jahren schon stand damals der Umweltschutz beim Kreis ganz oben auf der Agenda. Ein Baustein des Kreis-Programms ist die Klimakonferenz, auf der auch eine erste CO2-Bilanz vorgestellt wurde – und die war alarmierend.

Klimaschutz-Projekte

Seit Jahrzehnten verfolgt der Kreis Unna das Ziel, unser Klima zu schützen. Dabei wurden zusammen mit den Bürgern viele Initiativen entwickelt. Zum Beispiel der Zukunftsdialog LebensWerte oder die Aufstellung einer kreisweiten CO2-Bilanz. Hier gibt es eine Übersicht über die angeschobenen Projekte:

Seit 1998 unterstützt der Kreis Unna Schulen bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzideen. Das Ziel: Bei den Schülern soll die Verknüpfung von ökologischen und sozialen Themen, sowie die Verknüpfung des lokalen Handelns mit globalem Denken verstärkt werden.

Aktuell läuft in NRW wieder die neue Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ für den Projektzeitraum 2016 bis 2020. Die Projektkoordination hat die Waldschule Cappenberg übernommen.

Wer sein Haus mit Öl oder Gas heizt, verbraucht CO2. Ist das Haus gut gedämmt, wird weniger von dem klimaschädlichen Gas freigesetzt. Wie gut das Haus gedämmt ist, verrät die Thermografie, die vor jeder Sanierungsmaßnahme aufzeigen kann, in wo und in welchem Maß Einsparpotentiale schlummern.  Dadurch können Hausbesitzer nicht nur CO2 einsparen, sondern auch bares Geld durch eingesparte Heizkosten.

Die Energieberater im Kreis beraten Sie bei der Durchführung von Thermografieaktionen.

Für die Energetische Altbausanierung gilt: Es gibt kein Patentrezept im Sinne von festen Regeln, sondern nur individuelle Lösungen. Häuser sind eben keine Massenprodukte, im Gegenteil ist jeder Bau letztlich ein Unikat. Daher ist in jedem Fall zu beachten: Erst beraten lassen, dann sanieren.

Nur eine umfassende Betrachtung garantiert, dass energetische Teilerfolge nicht durch Nachlässigkeiten in anderen Bereichen, z.B. das Problem möglicher Schimmelbildung durch bauphysikalische Schwachstellen (Wärmebrücken) oder nicht ausreichenden Luftwechsel und fehlende Feuchteabfuhr, erkauft werden. Ein guter Energieberater kann aus der Vielzahl von machbaren Sanierungsmaßnahmen ein sinnvolles Maßnahmenpaket schnüren.

Diverse Beratungsprogramme sind auf unterschiedliche Ansprüche zugeschnitten und werden teilweise auch gefördert. Sobald die Entscheidung für eine Sanierung fällt, stellt sich die Frage welche Förderung für die Finanzierung genutzt werden kann.

Mit der Klimaschutzflagge zeichnet die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 seit Ende 2009 innovative Projekte für den Klimaschutz aus. Nachdem die Kampagne auf Landesebene zunächst ausgelaufen ist, hat sich der Kreis Unna zur Weiterführung auf Kreisebene entschlossen.

Seit Sommer 2017 steht für das gesamte Ruhrgebiet ein neues Solardachkataster zur Verfügung. Es entstand in enger Abstimmung mit den im Regionalverband Ruhr (RVR) zusammengeschlossenen Städten und Kreisen und löst die vielen regionalen Kataster ab. Das neue Kataster bietet neben der Aktualisierung und Neubewertung der Dachflächen auch eine Planungshilfe und einen überschlägigen Kosten-/ und Ertragsrechner an.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat gemeinsam mit der Emschergenossenschaft ein Gründachkataster für die Metropole Ruhr und damit auch den Kreis Unna erstellen lassen. Die Einfärbung der Dachflächen zeigt an, wie sehr sich ein Haus für ein Gründach eignet. Über eine Detailanalyse können auch die eingesparte Abwassermenge, die CO2-Absorption und der gehaltene Feinstaub pro Jahr geschätzt werden.

Lokale Agenda 21

Klimaschutz heißt beim Kreis auch Lokale Agenda 21. Zurück geht der Begriff auf eine Konferenz aus dem Jahr 1992, auf der Handlungsbedarfe und Lösungsansätze für das 21. Jahrhundert aufgezeigt wurden. Auch vor Ort, also Lokal, sollten Handlungsprogramme erarbeitet werden.  Die Idee von damals mündet in den Klimaschutzaktivitäten von heute.


Formulare & mehr

Kurzlink
https://www.kreis-unna.de/x/oA-8d7ae7

Auskunft

Peter Driesch
Fon 0 23 03 / 27-10 69
Fax 0 23 03 / 27-12 97
peter.driesch@kreis-unna.de

Matthias Tresp
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