Kreishaus Unna | Foto: nowofoto

Bildung integriert

Dienstleistungszentrum Bildung

Das Dienstleistungszentrum Bildung befasst sich mit den Bildungsstrukturen im Kreis Unna und leistet wichtige Netzwerkarbeit, um diese Strukturen miteinander zu verknüpfen, zu festigen und auszubauen.

Es ist auch eine zentrale Anlaufstelle für Schüler, Eltern, Lehrer und alle im Bildungsbereich Tätige, die Fragen zum Thema Schule oder Bildung haben. Angesiedelt ist es im Fachbereich Schulen und Bildung des Kreises Unna.

Regionales Bildungsnetzwerk

Das Regionale Bildungsnetzwerk setzt an der Idee einer durchgängigen, möglichst bruchfreien Bildungsbiografie an. Es soll einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft die gleichen Bildungschancen haben und eine faire Möglichkeit zum Aufstieg bekommen durch solide, qualitativ hochwertige Bildung.

Alle Informationen zur Arbeit des Regionalen Bildungsnetzwerkes im Kreis Unna finden Sie unter:

www.un.rbn.nrw.de
Regionales Bildungsnetzwerk Kreis Unna

 

Kein Abschluss ohne Anschluss

Übergang Schule - Beruf in NRW 

Unter diesem Motto wird in Nordrhein-Westfalen ein landesweit verbindliches, zielgerichtetes Übergangssystem für alle Schülerinnen und Schüler von der allgemeinbildenden Schule bis in die duale Ausbildung bzw. ein Studium hinein umgesetzt.

Die Umsetzung der zentralen Aufgabenfelder im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) findet vor Ort in den Kommunen statt. Die Koordination im Kreis Unna übernimmt das Team der Kommunalen Koordinierung Übergang Schule – Beruf für den Kreis Unna (siehe „Auskunft“).

Die wichtigsten Ziele dieses zentralen Vorhabens der präventiven Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik in Nordrhein-Westfalen sind:

  • Fundierte Berufs- und Studienorientierung für alle Schülerinnen und Schüler aller Schulformen ab Klasse 8
  • Ausbildungsangebote statt Warteschleifen, klare Wege bis hin zur verbindlichen Ausbildungsperspektive
  • Gezielte und bewusste Übergänge in Ausbildung oder Studium
  • Vorzüge einer dualen Ausbildung als direkten Weg in gute Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe erkennen

Das Umsetzungskonzept umfasst dabei die zentralen Handlungsfelder:

  • Berufs- und Studienorientierung
  • Übergangssystem
  • Steigerung der Attraktivität des dualen Systems
  • Kommunale Koordinierung

Zielgruppen

Zielgruppe der Berufs- und Studienorientierung sind generell alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 aller allgemeinbildender Schulformen. Darüber hinaus gibt es für spezifische Zielgruppen ergänzende verbindliche Angebote.

Ziel ist es, einen nachhaltigen und systematischen Prozess der Berufs- und Studienorientierung anzustoßen, erforderliche Abstimmungsprozesse zu organisieren und zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung sowie dem gezielten Abbau der unübersichtlichen Maßnahmenvielfalt beizutragen.

Seit dem Schuljahr 2016/17 nehmen alle allgemeinbildenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft mit insgesamt rund 4.000 Schülerinnen und Schülern in der 8. Jahrgangsstufe im Kreis Unna teil.

Maßgeblich für die Umsetzung von KAoA ist die Einführung von flächendeckenden Mindeststandards (Standardelementen). Zentrale Standardelemente sind:

Potenzialanalyse

Der erste Baustein einer systematischen Berufsorientierung der Jugendlichen ist die eintägige Potenzialanalyse (PA) im ersten Halbjahr des 8. Schuljahres. Sie soll jedem Schüler mittels einer fundierten Selbst- und Fremdeinschätzung seine personalen, sozialen und fachlichen Potenziale aufzeigen.

Die Potenzialanalysen werden bei einem anerkannten Bildungsträger oder Institut durchgeführt, die Ergebnisse fließen nicht in die schulische Bewertung ein. Anfallende Fahrtkosten werden vom Schulträger übernommen. Mehr: Potenzialanalyse (PDF)

Einführung eines Portfolios/Berufswahlpasses für jeden Schüler

Im Berufswahlpass (BWP) werden die Ergebnisse der Potenzialanalyse dokumentiert, darüber hinaus sind weitere unterstützende Arbeitsmaterialien und Informationen enthalten.

Die Berufswahlpässe erhalten die Schulen i.d.R. von den Bildungsträgern zur Weitergabe an die beteiligten Schülerinnen und Schüler. Im Kreis Unna sind dies kreisweit der BWP Nordrhein-Westfalen, im Nordkreis der Lüner BWP und im Schwerter Raum der Schwerter Kompass.

Die Kommunale Koordinierungsstelle plant z.Zt. eine Ergänzung des BWP NRW, u.a. um regionale oder schulformspezifische Besonderheiten im Kreis Unna stärker berücksichtigen zu können. Diese Seiten werden an dieser Stelle als Download zur Verfügung gestellt werden. Mehr: Portfolioinstruments (PDF)

Die Berufsfelderkundung (BFE) findet nach Abschluss der Potenzialanalyse statt. Sie ermöglicht den Jugendlichen in der achten Klasse eine erste Orientierung an drei Tagen in drei unterschiedlichen Bereichen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei aktiv berufliche Tätigkeiten im Betrieb kennen, die für das Berufsfeld charakteristisch sind. Die Berufsfelderkundung ist Wegbereiter für das zwei- bzw. dreiwöchige Praktikum, das durch diese frühzeitige Erkundung gezielter angegangen werden soll.

Wer Berufsfelderkundungsplätzen sucht, kann selbst danach suchen, die Schule Fragen oder auf dem Stellenportal vom Kreis Unna suchen:

Die rechtlichen Bestimmungen während der BFE entsprechen denen des Betriebspraktikums. Die Jugendlichen sind unfall- und haftpflichtversichert, anfallende Fahrtkosten werden vom Schulträger übernommen.

Der Erwerb eines Gesundheitszeugnisses und die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses sind i.d.R. für eine BFE nicht nötig. Sollte ein Betrieb darauf bestehen, wenden Sie sich an einen der genannten Ansprechpartner.

Die Anschlussvereinbarung (AV) dient der Verwirklichung der Ergebnisse des individuellen Orientierungsprozesses durch eine realistische, auch regional bedingte konkrete Anschlussperspektive. Zielgruppe sind die Schülerinnen und Schüler der Vorabgangs- und Abgangsklassen.

An der Beratung und der Erstellung der AV sollen neben den Lehrkräften auch Eltern, Berufs-, bzw. Studienberater und Vertreter der aufnehmenden Systeme beteiligt werden. Die Anschlussvereinbarung wird dokumentiert, entsprechende Unterlagen gibt es bei den Schulen.



Bildung integriert

Seit dem 1. Januar 2017 nimmt der Kreis Unna am Bundesprogramm »Bildung integriert« teil. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Programm wird unter dem Namen »BiKU – Bildung integriert Kreis Unna« laufen. Damit baut der Kreis Unna die mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden verabredete Bildungsoffensive weiter aus.

Bildungsmonitor Berufliche Bildung. Duale Ausbildung im Kreis Unna
Der zweite Bildungsmonitor ist ab sofort verfügbar! Schwerpunktthemen sind die berufliche Bildung und duale Ausbildung




Bildungsmonitor Kreis Unna

Das gab es noch nie im Kreis Unna: Einen Bildungsmonitor, der die Bildungslandschaft im Kreis Unna darstellt. Zentrale Themen: Integration, Inklusion und der Übergang von der Schule in den Beruf. Den Bildungsbericht können Sie ab sofort hier erhalten.

Die kommunalen Bildungsmonitore 2017 finden Sie hier:

 

 

Die Idee des Projekts ist der Aufbau eines systematischen, langfristigen regionalen Bildungsmonitorings und dem darauf aufbauenden kommunalen Bildungsmanagement inklusive einer umfassenden Bildungsberichterstattung.

Hierbei werden die Schlüsselakteure für Bildung im Kreis vernetzt und verteilte Zuständigkeiten gebündelt, um Managementstrukturen für ein ganzheitliches Bildungswesen aufzubauen. Wesentliche Bildungsakteure sind neben der Verwaltung, wie beispielsweise den Fachbereichen Arbeit und Soziales, Familie und Jugend oder Schulen und Bildung, auch zivilgesellschaftliche und öffentliche Organisationen.

Als Grundlage für die Arbeit von BiKU dienen empirische Daten zum regionalen Bildungswesen, auf deren Basis Handlungsempfehlungen und nachhaltige Steuerungsstrategien abgeleitet werden. Somit können Bildungschancen innerhalb jeder Lebensphase verbessert und Bildungsübergänge zwischen den jeweiligen Institutionen optimiert werden.
 

Im Sinne einer ganzheitlichen Verantwortung für Bildung über alle Lebensbereiche hinweg agiert das Projekt BiKU in Kooperation mit allen kommunalen und regionalen Bildungsakteuren. Dem wird eine valide Datenbasis zugrunde gelegt, um aktuelle Zustände und zukünftige Herausforderungen zu erkennen. Relevante Akteure werden vernetzt, Bildungsangebote aufeinander abgestimmt und engmaschige Unterstützungssysteme entwickelt.

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Bildungsmonitoring - Was müssen wir wissen?

Das Bildungsmonitoring umfasst die kontinuierliche Erhebung und statistische Analyse von Daten zum regionalen Bildungswesen mit dem Ziel, Informationen, Planung und Steuerung von Entwicklungen im Bildungsbereich sicherzustellen.

Bildungsmanagement - Wer macht was, wann, wie und mit wem?

Das Bildungsmanagement befasst sich mit der Optimierung von verwaltungsinternen Prozessen sowie der gezielten Vernetzung und Koordination aller relevanten Bildungsakteure.

Vor dem Hintergrund des lebenslangen Lernens verfolgt BiKU das primäre Ziel der Gestaltung einer regionalen Bildungslandschaft, deren Management eine valide Datenbasis zugrunde liegt.

Aufbauend auf bereits bestehenden kreisweiten Programmen / Projekten und Netzwerkstrukturen wird ein Schwerpunkt der Arbeit von BiKU im Übergangsmanagement Schule – Beruf/Studium liegen. Insbesondere sind die Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit und der Schulabgänger ohne mindestens Hauptschulabschluss vorrangige Handlungsziele im Kreis Unna.

Am Ende soll eine regional vernetzte Bildungslandschaft entstehen, in der jeder einzelne Mensch mit seiner individuellen Bildungsbiographie und seinen Potenzialen im Mittelpunkt steht. Dabei liegt BiKU ein ganzheitliches Bildungskonzept zugrunde, welches für Chancengerechtigkeit, erfolgreiche Bildungsübergänge im Lebenslauf und Vernetzung regionaler Bildungsakteure steht.
 

Bildungsregion Kreis Unna

 

Standorte der Kitas und Familienzentren im Kreis Unna
Ein weiterer Schritt zu einer transparenten und vernetzten Bildungslandschaft im Kreis Unna ist getan. Ab sofort können sich alle Interessierten über die zahlreichen frühkindlichen Bildungsorte im Kreis Unna ein Bild machen.

In Zusammenarbeit zwischen dem Projekt „BiKU – Bildung integriert Kreis Unna“ und den kommunalen Jugendhilfeplanungen ist eine Landkarte mit Kindertageseinrichtungen und Familienzentren im Kreisgebiet entstanden. Mithilfe einer solchen Landkarte der frühkindlichen Bildungsorte sollen die Beratungs- und Angebotsstrukturen transparenter gestaltet werden.

Als Ergänzung zur Karte der Schulstandorte erhält man nun einen umfänglichen Blick in die Bildungslandschaft im gesamten Kreisgebiet.


Standorte der Schulen im Kreis Unna
Wer schon immer wissen wollte, wie die Schullandschaft im Kreis Unna aussieht, kann sich ab sofort hier ein Bild machen. Im Rahmen des Projekts „BiKU - Bildung integriert Kreis Unna“ wurde die regionale Schullandschaft genau unter die Lupe genommen.
 

Fachtag »Berufliche Bildung. Duale Ausbildung im Kreis Unna«

 

Im März 2019 wurde bei einem Fachtag der kommunale Bildungsbericht 2018 »Bildungsmonitor Berufliche Bildung« mit Datenauswertungen verschiedener Statistiken im Sinne eines fortlaufenden Bildungsmonitorings im Themenfeld der beruflichen Bildung und einer Auswertung eigens erhobener Daten im Kontext der Prävention von Ausbildungsvertragsauflösungen vorgestellt.

 

Fachtag »Bildungsmonitor Kreis Unna«

 

Nach einem Zwischenstand im September 2017 wurde bei einem Fachtag der kommunale Bildungsbericht »Bildungsmonitor Kreis Unna« mit ersten Ergebnissen zu den Themen »Integration«, »Inklusion« und »Übergang Schule-Beruf« vorgestellt.

 

Die Projektkoordination

Dirk Mahltig 
Fon 0 23 03 / 27-37 40
dirk.mahltig@kreis-unna.de


Margot Berten
Fon 0 23 03 / 27-37 40
margot.berten@kreis-unna.de
 

 

Ansprechpartner/-in Bildungsmonitoring | Bildungsmanagement

Karolin Nix 
Fon 0 23 03 / 27-46 40 
karolin.nix@kreis-unna.de 

 

Projektpartner

Zu den Projektpartnern zählen die Transferagentur Nordrhein-Westfalen sowie (perspektivisch) regionale Bildungsakteure.

Kurzlink
https://www.kreis-unna.de/x/m-fde1014

Auskunft

Dirk Mahltig (Leitung)
Fon 0 23 03 / 27-37 40
dirk.mahltig@kreis-unna.de

Andrea Kunzner
Fon 0 23 03 / 27-43 40
Fax 0 23 03 / 27-18 96
andrea.kunzner@kreis-unna.de

Monika Lewek-Althoff
Fon 0 23 03 / 27-41 40
monika.lewek-althoff@kreis-unna.de

Silke Nagel
Fon 0 23 03 / 27- 36 40
silke.nagel@kreis-unna.de

Regionales Bildungsnetzwerk

Sabine Fischer - pädagogische Mitarbeiterin
Fon 0 23 03 / 27-25 40
Fax 0 23 03 / 27-10 97
sabine.fischer@kreis-unna.de

Norbert Fischer - pädagogischer Mitarbeiter
Fon 0 23 03 / 27-45 40
Fax 0 23 03 / 27-10 97
norbert.fischer@kreis-unna.de

Andrea Kunzner
Fon 0 23 03 / 27-43 40
Fax 0 23 03 / 27-18 96
andrea.kunzner@kreis-unna.de

Regionales Bildungsbüro
Raum U34
Parkstraße 42
59425 Unna
bildungsnetzwerk@kreis-unna.de 

Ansprechpartner Bildung integriert

Karolin Nix
Fon 0 23 03 / 27-46 40
karolin.nix@kreis-unna.de

Dirk Mahltig (Leitung)
Fon 0 23 03 / 27-37 40
dirk.mahltig@kreis-unna.de

Margot Berten (Projektkoordination)
Fon 0 23 03 / 27-37 40
margot.berten@kreis-unna.de