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Schuleingangsuntersuchung/Einschulungsuntersuchung

Schuleingangsuntersuchung/Einschulungsuntersuchung

Zur Schuleingangsuntersuchung mit individueller Beratung bringen Sie bitte das gelbe Untersuchungsheft und den Impfausweis, ggf. auch wichtige ärztliche Befundunterlagen und möglichst den Beobachtungs- bzw. Einschätzungsbogen der Kindertageseinrichtung mit.

Nach der Erhebung von Daten zur Entwicklung Ihres Kindes, der Erfassung des Vorsorge- und Impfstatus und der Frage nach speziellen, besonders gesundheitlichen Problemen erfolgt eine standardisierte Untersuchung aller Kinder.

Hierbei werden die Funktionen der Sinnesorgane (Augen und Ohren) überprüft, und die Sprach- und Sprechfähigkeit anhand verschiedener Tests im Hinblick auf Aussprache, Grammatik, Sprachflussstörungen und Deutschkenntnisse beurteilt. Mittels weitere kleiner Aufgaben können Merkfähigkeit, Fein- und Visuomotorik (Auge-Hand-Koordination), visuelle und auditive Wahrnehmung sowie Grobmotorik und Körperkoordination eingeschätzt werden.

Bei allen Kindern findet eine orientierende körperliche Untersuchung statt (messen, wiegen, abhören, Beurteilung von Körperhaltung, Fußstellung, Haut, etc.).

Im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung soll die Schulärztin auch Konzentration und Ausdauer, Motivation und Selbstbewusstsein sowie die emotionale Reife beurteilen. Da bei diesem „aufregenden“ Ereignis die Kinder sich nicht immer so wie im normalen Alltag verhalten, ist uns der vertrauensvolle Informationsaustausch mit den Eltern und Erzieher/Innen sehr wichtig. Deshalb bitten wir um Einsicht in den Beobachtungsbogen der KiTa und bieten schon im Vorfeld der Einschulungsuntersuchung jährlich eine schulärztlichen Sprechstunde in den Kindertagesstätten an. Bei besonderer Fragestellung können sich die Eltern auch jederzeit direkt an den KJGD wenden um einen individuellen Beratungs- bzw. Untersuchungstermin zu vereinbaren.

Einschulungsuntersuchung

Die Schulleiter/Innen erhalten von der Schulärztin ein kurzes schriftliches Gutachten über die Untersuchungsergebnisse. Von diesem Gutachten wird den Eltern sofort nach der Untersuchung eine Kopie ausgehändigt.

Die Ergebnisse werden immer mit den Eltern besprochen. Bei schwer wiegenden, akuten und chronischen Erkrankungen muss gemeinsam überlegt werden, ob bzw. wie hiermit der Schulalltag bewältigt werden kann.  Zumeist ist die Beschulung mit entsprechenden Hilfsmitteln bzw. individueller  Unterstützung und Förderung möglich.

Liegen  Anhaltspunkte auf Überforderung  eines Kindes im Regelschulbereich vor, wird durch die Schulleitung zumeist ein Verfahren zur „Abklärung des sonderpädagogischen Förderbedarfs“ eingeleitet. In diesem Verfahren hat die Schulärztin Stellung zu nehmen, ob es medizinische Ursachen für die (zu erwartenden) Schulschwierigkeiten gibt.  

Zurückstellung vom Schulbesuch

Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme in die Grundschule trifft der Schulleiter unter Berücksichtigung bzw. auf der Grundlage der schulärztlichen Stellungnahme und nach Möglichkeit im Einvernehmen mit den Eltern.

Zumeist verbleibt das zurückgestellte Kind dann für ein weiteres Jahr im Kindergarten.  Bei gesundheitlich - medizinischen  Problemen oder Auffälligkeiten können  jedoch weitere Maßnahmen erforderlich sein.  Zur optimalen Nutzung dieser Zeit empfiehlt die sich die Erstellung eines individuellen  Förderplans unter Einbeziehung des behandelnden Kinderarztes.  

Die Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes und die Kinderärzte vor Ort wissen welche medizinischen Förder- und Therapieangebote es in der Nähe gibt.

Therapien zu Lasten der Krankenversicherung müssen von einem niedergelassenen Kassenarzt verordnet werden. 

Stichtag für die Einschulung ist jeweils der 01.10 des laufenden Jahres. Kinder die bis zum Stichtag das 6. Lebensjahr vollendet haben sind schulpflichtig. 


Formulare & mehr

Auskunft

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Dr. Petra Winzer-Milo
Fon 0 23 03 / 27-11 59
Fax 0 23 03 / 27-34 59
petra.winzer-milokreis-unnade

Weitere Informationen und Kontaktdaten

Rosemarie Dinter
Fon 0 23 03 / 27-33 59
Fax 0 23 03 / 27-34 59 
rosemarie.dinterkreis-unnade

Regionale Zuständigkeiten (PDF)