Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Coronavirus – Alles auf einen Blick

Grafik: Matthias Horstmann - Kreis Unna

15 Uhr | An dieser Stelle sind alle Informationen zum Thema Coronavirus im Kreis Unna zu finden. Dazu gehört neben aktuellen Statistiken auch eine umfangreiche Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Aktuell Infizierte

 03.07.2020 | 12 Uhr06.07.2020 | 15 UhrDifferenz (+/-)
Bergkamen1716-1
Bönen33+0
Fröndenberg00+0
Holzwickede00+0
Kamen43-1
Lünen1111+0
Schwerte75-2
Selm00+0
Unna32-1
Werne00+0
Gesamt4540-5
     03.07.202006.07.2020Differenz (+/-)
    Kreisweit11+0
     03.07.2020 | 12 Uhr06.07.2020 | 15 UhrDifferenz (+/-)
    Bergkamen3336+3
    Bönen2222+0
    Fröndenberg135135+0
    Holzwickede2929+0
    Kamen2123+2
    Lünen149150+1
    Schwerte105107+2
    Selm5656+0
    Unna6263+1
    Werne7676+0
    Gesamt688697+9
     Gesamt
    Bergkamen1
    Bönen 
    Fröndenberg22
    Holzwickede2
    Kamen 
    Lünen5
    Schwerte5
    Selm2
    Unna 
    Werne2
    Gesamt39
     03.07.2020 | 12 Uhr06.07.2020 | 15 UhrDifferenz (+/-)
    Bergkamen5153+2
    Bönen2525+0
    Fröndenberg157157+0
    Holzwickede3131+0
    Kamen2526+1
    Lünen165166+1
    Schwerte117117+0
    Selm5858+0
    Unna6565+0
    Werne7878+0
    Gesamt772776+4

      Die Zahlen werden montags bis freitags (mit Ausnahme der Feiertage) aktualisiert. Die Zahl der COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner wird vom RKI im Corona-Dashboard veröffentlicht.

      Wichtige Rufnummern

      • Kommunale Ausländerbehörde-Hotline: 0 23 03 / 27- 33 33
      • Coronavirus-Hotline NRW-Gesundheitsministerium: 0211 / 9119 1001 (Mo.- Fr. 7 bis 20 Uhr, Sa. - So. 10 bis 18 Uhr)
      • Coronavirus-Hotline des Bundesgesundheitsministeriums: 030 / 34 64 65 100 und 0800 / 011 77 22 (Mo.- Do. 8 bis 18 Uhr, Fr.  8 - 12 Uhr )
      • Infotelefon (für Unternehmen und Azubis) der IHK zu Dortmund:  0231 / 5417- 444 (zu den Geschäftszeiten)
      • Infotelefon (für Unternehmen) der WFG Kreis Unna: 02303 / 27-1690
      • Infotelefon der Erziehungsberatungsstelle (für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede): 02301 / 945940 (Mo.-Do. 8 - 15.45 Uhr, Fr. 8 - 12.30 Uhr)


      Aktueller Stand

      Update | Vier neue Fälle | 06.07.2020 | 15 Uhr

      Am Samstag sind drei neue Fälle gemeldet worden: Je einer in Bergkamen, Lünen und Kamen. Der Fall in Kamen steht im Zusammenhang mit den Fällen bei der Firma Tönnies: Es ist ein weiterer Mitarbeiter. Insgesamt haben sich so neun Tönnies-Mitarbeiter infiziert, die im Kreis Unna wohnen.

      Am Sonntag sind keine weiteren Fälle gemeldet worden, heute kam noch ein neuer Fall in Bergkamen hinzu.

      Neun Personen gelten als wieder genesen. Damit sinkt die Zahl der aktuell infizierten um fünf auf 40 Personen. Insgesamt haben sich seit Beginn 776 Menschen aus dem Kreis Unna mit dem Coronavirus infiziert.

      - Max Rolke -

      Häufig gestellte Fragen

      An dieser Stelle sind Antworten auf häufig gestellte Fragen zu finden sowie Links zu weitergehenden Informationen. Umfangreiche Antworten gibt es auch hier:

      Ist ein Test sinnvoll? https://covapp.kreis-unna.de/ 

      Allgemeine Öffnungszeiten

      • montags bis donnerstags 08.00 - 16.30 Uhr
      • freitags 08.00 - 12.30 Uhr

      Nach entsprechender Vereinbarung sind auch Termine außerhalb dieser Zeiten möglich. Öffnungszeiten

      Einlassregelungen

      • Der Zugang wird über eine Einlasskontrolle geregelt.
      • Gesonderte Eingänge sind ausgeschildert (Haupteingänge Kreishäuser).
      • Eingelassen werden ausschließlich Personen mit einem fest vereinbarten Termin und Mund-Nasen-Schutz.

      Warteschlagen sollen vermieden werden. Deshalb wird um pünktliches Erscheinen gebeten.

      Terminvereinbarung

      • Rund ums Fahrzeug
        • Termine können via Internet vereinbart werden: www.kreis-unna.de/kfz-termine.   
        • Kunden*innen können maximal zwei Anliegen erledigen.
        • Termine können nur maximal 48 Stunden vorher vereinbart werden (heute buchen – übermorgen kommen).
      • Sonstige Anliegen

      Termine für die Erledigung anderer Anliegen können bei der Kreisverwaltung vereinbart werden:

      • per E-Mail an: post@kreis-unna.de und
      • per Telefon unter: 0 23 03 / 27-0.

      Hygiene | Gesundheitsschutz

      • Besucher*innen wie auch Mitarbeiter*innen mit Kundenkontakt sind verpflichtet, ein Mund-Nasen-Schutz oder eine Alltagsmaske zu tragen.
      • Wer keinen Schutz trägt, wird nicht eingelassen.
      • Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m ist einzuhalten.
      • Vor dem Haupteingang des Kreishauses und bei Bedarf an anderen Dienststellen werden entsprechende Bodenmarkierungen aufgetragen.Für Bereiche mit häufigem Publikumsverkehr (z.B. Bürgerbüro) sind Plexiglasscheiben als zusätzlicher Schutz vorgesehen.
      • Die Arbeitsflächen werden nach jedem Kundenkontakt gereinigt.

      Seit dem 16. Juni kann die Corona-Warn-App im App-Store von Apple und bei Google Play heruntergeladen werden. Die Tracing-App soll das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern und Infektionsketten durchbrechen helfen. Technische Fragen rund um die neue App beantwortet das Robert-Koch-Institut unter der kostenfreien Rufnummer 0800 7540001 (Mo. - Sa., 7 - 22 Uhr).

      Die Landesregierung hat entschieden, eine Maskenpflicht ab 27. April in Bussen und Bahnen sowie dem Einzelhandel einzuführen. Zulässig sind die sogenannten Alltagsmasken oder auch ein Schal oder Tuch, wenn sie Mund und Nase bedecken.

      Wer aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen kann, ist von der Pflicht befreit, muss aber die gesundheitlichen Gründe glaubhaft machen können. Das Kreis-Gesundheitsamt empfiehlt deshalb, eine ärztliche Bescheinigung dabei zu haben. Erster Ansprechpartner für das Ausstellen der Bescheinigung ist der Hausarzt.

      Eine Übersicht, welche Masken für welchen Zweck verwendet werden und wie sie schützen können, hat das Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte bereitgestellt.

      Das Team der Schulpsychologischen Beratungsstelle für den Kreis Unna hilft Schülern, Lehrern und Eltern weiter. Die Fachleute weisen auf das Onlineportal der Landesstelle Schulpsychologie hin, das viele Fragen beantwortet:

      Außerdem haben die Schulpsychologen ein telefonisches Beratungsangebot eingerichtet. Sie stehen bei Bedarf für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Die Kontaktdaten zur Beratungsstelle finden sich auf der Internetseite der Schulpsychologischen Beratungsstelle.

      Tests werden von niedergelassenen Ärzten und von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) durchgeführt. Standorte der KVWL sind in Schwerte, Unna und in Lünen. Mehr Infos gibt es unter www.kvwl.de/coronavirus.

      Das Zentrum in Schwerte schließt jedoch ab 30. Mai, das in Unna ab 1. Juni und das in Lünen ab 5. Juni. Ansprechpartner sind und blieben darüber hinaus die niedergelassenen Ärzte.

      Das Infotelefon wird am Freitag, 29. Mai abgeschaltet.

      Die kostenfreie Rufnummer des Kreis Unna-Infotelefons lautet

      • (0800) 10 20 205

      Das Infotelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 15 Uhr zu erreichen.

      Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) hat eine Übersicht über Informationen auf verschiedenen Sprachen erstellt. Vor allem hat das KI dabei Sprachen in den Blick genommen, die im Kreis Unna häufig gesprochen werden.

      Der Kreis Unna informiert laufend an dieser Stelle (www.kreis-unna.de) über die aktuelle Situation im Kreisgebiet. Hier finden sich Links zu allen seriösen Institutionen, die über die Infektion - und wie man sie verhindern kann - informieren:

      Das Gesundheitsamt stellt keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (Krankenscheine) aus. Dafür ist der Hausarzt zuständig. Bitte nehmen Sie erneut Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf und teilen ihm mit, dass das Gesundheitsamt Sie an Ihren Arzt verwiesen hat. Sollte Ihr Hausarzt die Behandlung weiterhin verweigern, so nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrer Krankenkasse auf und schildern den Sachverhalt.

      Wer sich innerhalb von 14 Tagen vor Einreise, zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich unverzüglich beim Gesundheitsamt (Tel. 0 23 03 / 27 - 15 54) melden und in häusliche Quarantäne begeben.

      Ausgenommen sind (hierfür wird keine Genehmigung benötigt):

      • Grenzpendler
      • Personen, die im grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Gütertransport tätig sind.
      • Personen, deren Tätigkeit notwendig ist zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens und der Aufgaben des Staates.
      • Personen, die einen triftigen Reisegrund haben. Darunter fallen vor allem soziale Gründe wie ein geteiltes Sorgerecht, dringende medizinische Behandlungen, Beerdigungen etc.

      Weitere Ausnahmen können im Einzelfall zugelassen werden.

      Nur bei angeordneter Quarantäne: Es muss innerhalb von drei Monaten nach Absonderung ein Antrag beim LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) gestellt werden. Infos dazu gibt es beim LWL zwischen 9 und 12 Uhr unter 0251 591-1500. 

      Weitere Informationen unter: www.ifsg-online.de und www.corona-infektionsschutzgesetz-nrw.lwl.org

      Wer aufgrund der Kita-/Schulschießung Kinder zu Hause betreuen muss, deshalb nicht arbeiten gehen kann und der Arbeitgeber das Entgelt nicht fortzahlt, kann Anspruch auf eine Entschädigung haben. Wenn das Kind unter zwölf Jahre alt ist und es keine andere Möglichkeit gibt, von der Arbeit bezahlt fern zu bleiben (z. B. Homeoffice, Überstundenabbau) dann könnte ein Entschädigungsanspruch gerechtfertigt sein.

      Weitere Informationen: Bundesarbeitsministerium

      Hat Ihr Arbeitgeber Sie nach Hause geschickt, weil Sie erkältet oder Kontakt zu einer Person hatten, die Kontakt zu einer infizierten Person hatte, haben Sie einen Vergütungsanspruch.

      Wenn Sie selbst krank sind, haben Sie einen Entgeltfortzahlungsanspruch aufgrund von Krankheit. Denken Sie bitte an den Krankenschein, den Sie für Ihren Arbeitgeber benötigen.

      Sind Sie gesund und hat Ihr Arbeitsgeber Sie vorsorglich nach Hause geschickt, so haben Sie einen Vergütungsanspruch gegenüber Ihrem Arbeitgeber.

      Der Arbeitgeber ist grundsätzlich weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn Sie arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, er Sie aber aus Gründen nicht beschäftigen kann, die in seiner betrieblichen Sphäre liegen. Das ist bei Corona der Fall. Die Dauer der Entgeltfortzahlung hängt von den Umständen des Einzelfalles ab (max. sechs Wochen). Danach kann ein öffentlich-rechtlicher Entschädigungsanspruch in Betracht kommen.

      Für die Bearbeitung der Soforthilfe für besonders geschädigte Unternehmen und Angehörige freier Berufe einschließlich Soloselbstständige ist die Bezirksregierung Arnsberg zuständig. 

      Anträge können bis 31. Mai 2020 direkt online unter https://soforthilfe-corona.nrw.de gestellt werden. Achtung: Bitte beantragen Sie die Soforthilfe nur über diese Website! Betrüger versuchen über täuschend echt aussehende, aber gefälschte Websites, die Unternehmensdaten abzugreifen.
      Das Landeskriminalamt NRW warnt ausdrücklich vor solchen Seiten und empfiehlt äußerste Vorsicht. Hinweis: Die Täter platzieren ihre Fake-Internetseiten auch prominent über Werbeanzeigen in Suchmaschinen.

      Informationen stellt ebenfalls die kreiseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) zur Verfügung. Lassen Sie sich ggf. dort beraten. Ein Infotelefon ist unter 02303/27-1690 geschaltet.

      Für die Beantragung des Kurzarbeitergeldes ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig.

      Mehr Infos: www.jobcenter.digital

      Wer die Miete aufgrund von Verdienstausfall nicht mehr zahlen kann, kann sich erkundigen, ob Wohngeld gezahlt wird. Anträge nimmt die jeweilige Gemeinde entgegen.

      Es besteht auch die Möglichkeit, Hilfen zum Lebensunterhalt nach dem SGB II oder SGB XII zu erhalten. Für den Zeitraum von 1. März 2020 bis 30. Juni 2020 werden dabei:

      • die Berücksichtigung von Vermögen befristet ausgesetzt
      • die tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung befristet als angemessen angesehen und
      • eine Erleichterung bei der Berücksichtigung von Einkommen in Fällen einer vorläufigen Entscheidung geschaffen.

      Mehr Informationen: Bundesarbeitsministerium

      Die therapeutische Berufsausübung ist erlaubt,  soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden. Grundlage: CoronaSchutzVerordnung

      Wer sich nicht ausreichend geschützt fühlt, sollte dies beim Arbeitgeber ansprechen. Alternativ hilft die Bezirksregierung Arnsberg weiter. Sie ist für den betrieblichen Arbeitsschutz und den persönlichen Arbeitsschutz zuständig.

      Das Auswärtige Amt informiert über Reisewarnungen und beantwortet in seinen FAQ auch die Frage nach kostenlosen Stornierungen. Wenn Sie rechtliche Beratung benötigen, wenden Sie sich bitte an die Verbraucherzentrale oder einen Anwalt.

      Werden meine Kinder in der Schule oder Kita betreut?

      In der Coronakrise haben einige Eltern Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder. Beispielsweise wenn Eltern eine vom Arbeitgeber bescheinigte Schlüsselfunktion inne haben, können die Kinder die Notbetreuung besuchen. Seit Ende April gelten erweiterte Regelungen, z.B. auch für erwerbstätige Alleinerziehende oder Alleinerziehende, die gerade in Schule oder Hochschule eine Abschlussprüfung machen. Die Regelungen betreffen Familien mit Kindern im Kindergartenalter und mit schulpflichtigen Kindern in den Klassen 1 bis 6.    

      Mehr:

      Kita-Kinder

      Sind die zu betreuenden Kinder noch nicht in der Schule, sollen die Eltern direkt Kontakt mit ihrer Kita bzw. den Tagespflegepersonen aufnehmen. Eltern aus Bönen, Holzwickede und Fröndenberg/Ruhr können sich auch an die für sie zuständigen Ansprechpartner beim Kreis-Jugendamt wenden. Sie können auch eine E-Mail senden an kita@kreis-unna.de.

      Wer Anzeichen einer Erkältung hat mit Husten, Fieber und Atemnot und zusätzlich mit einer infizierten Person Kontakt hatte oder ein Risikogebiet besucht hat, sollte zu Hause bleiben und telefonisch die nächsten Schritte mit dem Hausarzt abklären.

      Wer getestet wird und welche Maßnahmen bei einem Verdacht auf COVID-19 getroffen werden, hat das Robert-Koch-Institut in einer Orientierungshilfe skizziert.

      Wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat:

      • Wenn man innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer COVID-19-Diagnose hatte. Ein enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mit dem Erkrankten gesprochen hat, angehustet oder angeniest wurde oder sonst einen engen direkten Kontakt hatte
      • bei Aufenthalt innerhalb der letzten 14 Tage in einem besonders betroffenen Gebiet/Risikogebiet
      • immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet

      Nicht in Quarantäne muss man, wenn man gesund ist und

      • innerhalb der letzten zwei Wochen im gleichen Raum mit einem Erkrankten mit einer COVID-19 Diagnose war, ohne einen engen Kontakt
      • in einem Gebiet mit steigenden Fallzahlen von COVID-19 war

      da dann ein geringeres Risiko besteht, sich angesteckt zu haben.

      Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet (Krankenhaus, Altenpflege etc.), sollte aber in jedem Fall seinen Betriebsarzt informieren. Und für alle gilt: tägliche Selbstkontrolle auf Krankheitszeichen.

      Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19-Erkrankung und kann auch niemanden anstecken. Im Fall von Krankheitszeichen einer Atemwegserkrankung sollte man sich jedoch testen lassen

      Stand: 17.03.2020 | Quelle: Robert-Koch-Institut

      Dazu gibt es eine Empfehlung des Robert-Koch-Instituts. Im Entlassmanagement ist geregelt, wer in welchen Fällen zu welchem Zeitpunkt aus der Quarantäne wieder entlassen wird. 

      Eine Labordiagnose sollte nur bei Krankheitszeichen durchgeführt werden zur Klärung der Ursache. Wenn man gesund ist, sagt ein Test auf COVID-19 nichts darüber aus, ob man krank werden kann. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet.

      Stand: 16.03.2020 | Quelle: Robert-Koch-Institut

      Besteht der begründete Verdacht auf Infektion, sollte der Hausarzt zunächst informiert werden. Er entscheidet das weitere Vorgehen. Über bestätigte Fälle wird das Gesundheitsamt direkt über das Labor oder durch den Hausarzt gemäß Coronavirus-Meldepflichtverordnung unverzüglich informiert.

      Die NRW-Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen erlassen. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Wer sich nicht daran hält, muss mit Bußgeldern rechnen, die von den Ordnungsbehörden der Städte und Gemeiden festgesetzt werden.

      Informieren Sie sich vor dem Besuch über die geltenden Regeln im jeweiligen Alten- oder Pflegeheim und über die aktuell geltenden Regeln beim Land: www.mags.nrw/coronavirus 

      Auch beim Auftreten von Corona-Fällen bleibt es das wichtigste Ziel von Krankenhäusern, dass alle Patienten weiterhin kompetent und angemessen medizinisch versorgt werden können - aus diesem Grund haben Krankenhäuser im Kreis Unna ihre Besuchszeiten eingeschränkt oder ausgesetzt. Bitte informieren Sie sich vor Ort über die geltenden Regelungen.

      Das Lebenszentrum Königsborn ist eine bedeutsame Anlaufstelle für Kinder und ihre Familien, die auf medizinische und psychosoziale Unterstützung durch die Hilfesysteme angewiesen sind. Um die Versorgungsstruktur überregional weiter zu gewährleisten, hat das Zentrum die Unterstützungsangebote für die kommende Zeit den Beschränkungen der Infektionsschutzregelungen angepasst.

      Tipps zur richtigen Hygiene gibt es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sie hält kostenfrei u.a. Aufkleber zum richtigen Händewaschen bereit und ein Plakat mit zehn Hygienetipps. Diese können ausgedruckt werden und in der Kita, Schule, Praxis oder in jedem anderen Gebäude mit Publikumsverkehr aufgehängt werden.

      • Hustenhygiene: Husten Sie in die Armbeuge und nicht ins Gesicht des Gegenübers.
      • Nieshygiene: Benutzen Sie Papiertaschentücher und entsorgen Sie diese anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Benutzte Stofftaschentücher sollten bei 60°C gewaschen werden.
      • Hände waschen: Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit. Richtiges Händewaschen mit Wasser und Seife kostet nicht mal eine halbe Minute.
      • Sicherheit vor Höflichkeit: HändeschütteIn ist eine nette Geste. So werden allerdings auch Krankheiten übertragen. Im Zweifelsfall reicht derzeit sicher ein freundliches „Guten Tag“.

      Außerdem gilt:

      • Wer sich krank fühlt und Symptome des Coronavirus bemerkt, sollte zu Hause bleiben
      • Per Telefon Kontakt mit dem Hausarzt aufnehmen und
      • den Kontakt mit anderen Menschen vermeiden, bis Klarheit über die Erkrankung besteht.

      Wichtig zu wissen:
      Zu den Symptomen des Coronavirus (wie auch zur Grippe) gehören:

      • Erkältungssymptome jeder Schwere
      • Husten
      • Fieber
      • Atemnot
      • Teilweise auch Durchfall

      Wichtige Verhaltenstipps gibt es auch unter www.infektionsschutz.de.

      Infos zum neuartigen Coronavirus in Gebärdensprache hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrem YouTube-Kanal zusammengefasst:

      Update-Archiv

      Update | Zwei neue Fälle | 03.07.2020

      Heute gibt zwei neue Fälle, einer in Bönen, einer in Lünen. Damit haben sich seit Beginn der Krise 772 Menschen aus dem Kreis Unna angesteckt. Zwei Personen mehr als gestern gelten als wieder genesen. Damit bleibt es bei aktuell 45 Infizierten.

      Außerdem gibt es heute eine Korrektur: Gestern ist ein Fall im Kamen gemeldet worden. Wie sich herausgestellt hat, wohnt die Person tatsächlich aber in Unna.

      -Max Rolke -

      Upate | Ein neuer Fall | 02.07.2020 | 15 Uhr

      Heute ist ein neuer Fall in Kamen gemeldet worden. Die Zahl der Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden haben, steigt um acht auf 686. Damit sind aktuell 45 Menschen im Kreis Unna infiziert.

      - Max Rolke -

       

      Update | Zwei neue Fälle | 01.07.2020 | 15 Uhr

      Heute wurden dem Gesundheitsamt zwei neue Fälle gemeldet. Eine Person kommt aus Lünen, eine aus Bergkamen. Der Fall im Bergkamen steht im weiteren Zusammenhang mit den Fällen bei der Firma Tönnies (jetzt 26 insgesamt).

      Aktuell infiziert sind 52 Personen. Sechs Personen mehr als gestern gelten als wieder gesund. Insgesamt steigt die Infektionszahl im Kreis Unna auf 769 Menschen seit Beginn der Krise.

      - Max Rolke -

       

      Update | Drei neue Fälle | 30.06.2020 | 15 Uhr

      Heute sind drei neue Fälle hinzugekommen (je einer in Bergkamen, Unna und Bönen). Neun weitere Personen gelten als wieder genesen. Damit reduziert sich die Zahl der aktuell infizierten Personen um sechs auf 56. Insgesamt haben sich seit Beginn 767 Menschen im Kreis Unna infiziert.

      Einer der drei heute gemeldeten Fälle steht im Zusammenhang mit einem Tönnies-Mitarbeiter und ist das Ergebnis der Testungen in einer Bergkamener Kita. Alle Personen, die Kontakt hatten, stehen unter Quarantäne.

      Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten im Kreis Unna, die im Zusammenhang mit den Fällen bei der Firma Tönnies stehen, auf insgesamt 25 (8 Tönnies Mitarbeiter und 17 in dieser Infektionskette).

      - Max Rolke -

       

      Update | Tönnies: weitgehend Entwarnung im Kreis | 29.06.2020 | 16 Uhr 

      Die Zahl der im Kreis Unna wohnenden Tönnies-Mitarbeiter hat sich auf 34 (+1) erhöht. Das ist der derzeitige Stand nach Auswertung der Mitarbeiterlisten des Unternehmens. Nach aktuellem Stand leben 13 Tönnies-Mitarbeiter in Bergkamen, jeweils einer in Bönen und Fröndenberg, jeweils 4 in Kamen und in Lünen, 2 in Selm, 3 in Unna und 6 (+1) in Werne.

      Alle Tönnies-Mitarbeiter wurden in Gütersloh getestet. Der Kreisgesundheitsbehörde Unna liegen sowohl die Listen der positiv getesteten Personen als auch die derjenigen vor, die negativ getestet wurden. Bei letzteren waren und sind keine weiteren Tests vorgesehen, sie stehen allerdings unter Quarantäne.

      Von den nun 34 dem Kreis bekannten Mitarbeitern sind 8 mit dem Coronavirus infiziert (6 in Bergkamen, jeweils 1 in Kamen und in Lünen). Deshalb führte die Kreisgesundheitsbehörde im familiären Umfeld der 8 Infizierten Tests durch. Nach aktuellem Stand (29. Juni)  gibt es in Bergkamen 11 laborbestätigte Fälle (Lünen 3, Kamen 2).

      In einer Grundschule in Bergkamen wurde eine Klasse am 24. Juni getestet. Die Ergebnisse liegen jetzt vor: Sie sind negativ. In einer weiterführenden Schule in Bergkamen wurde eine Klasse am 25. Juni abgestrichen. Auch hier liegen die Ergebnisse nun vor: Ein Kind wurde positiv getestet, alle Kontaktpersonen stehen unter Quarantäne. Die Laborergebnisse für eine Bergkamener Kita (Tests am 26. Juni) stehen weiter aus.

      In Werne gibt es endgültig Entwarnung, denn nun liegt auch das letzte Ergebnis für die zweite Kita vor. Das beim Kinderarzt getestete Kita-Kind ist negativ.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Weiterer Todesfall | 29.06.2020 | 15 Uhr

      Traurige Nachricht aus dem Gesundheitsamt: Gestern verstarb eine 62-jährige Frau aus Holzwickede. Ihr Tod steht im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

      Zudem musste die Statistik um sieben neue Fälle ergänzt werden. Sechs kamen am Samstag hinzu: drei in Lünen, zwei in Bergkamen, einer in Bönen. Am Sonntag wurden keine neuen Fälle registriert. Heute kam ein neuer Fall in Lünen hinzu.

      Damit blickt das Gesundheitsamt auf insgesamt 764 Infektionen. Elf Personen mehr als gestern gelten als wieder genesen. Damit haben 663 Personen eine Infektion überstanden. Aktuell infiziert sind demnach noch 62 Menschen im Kreis Unna.

      - Max Rolke -

       

      U

       

      Update | Einige Testergebnisse stehen noch aus | 26.06.2020 | 13 Uhr

      Die Infektionswelle bei der Firma Tönnies im Kreis Gütersloh hat sich auch im Kreis Unna ausgewirkt. Von 33 im Kreisgebiet wohnenden Mitarbeitern sind acht mit dem Coronavirus infiziert. Sie wohnen in Lünen (1), Kamen (1) und Bergkamen (6). Bei den acht Infizierten führte die Kreisgesundheitsbehörde Testungen im familiären Umfeld durch.

      Nach aktuellem Stand (13 Uhr) wurden in Lünen 3 Angehörige positiv getestet und in Kamen 2. In Bergkamen gibt es unter den Angehörigen 10 laborbestätigte Fälle.

      Unter den getesteten Familienangehörigen sind auch Kinder und Jugendliche, die Kitas und Schulen besuchen. In vielen Fällen konnte am gestrigen Donnerstag (25. Juni) Entwarnung gegeben werden, weil die Kinder bzw. Jugendlichen negativ getestet worden waren bzw. der Kontakt zu anderen zu lange her war.

      In einer Grundschule in Bergkamen wurde eine Klasse am 24. Juni getestet und in einer weiterführenden Schule in Bergkamen eine Klasse am 25. Juni. In beiden Fällen stehen die Laborergebnisse noch aus. Das gilt auch für die am heutigen Freitag durchgeführten Tests in einer Bergkamener Kita.

      Für die zweite Kita in Werne steht für ein Kind noch das Ergebnis aus der zweiten Testreihe aus.

      -      Constanze Rauert -

       

      Update | Drei neue Fälle | 26.06.2020 | 15 Uhr

      Die Zahlen steigen weiter moderat. Heute sind drei neue Fälle gemeldet worden. Sie sind in Bergkamen (+2) und Schwerte (+1) zu verorten. Gleichzeitig sind gelten aber wieder drei Menschen mehr als genesen. Damit bleibt die Zahlt der aktuell Infizierten bei 67.

      -Max Rolke-

       

      Update | Neun neue Fälle | 25.06.2020 | 15 Uhr

      Heute muss die Gesundheitsbehörde des Kreises Unna neun neue Fälle der Statistik hinzufügen. Sechs Personen kommen aus Bergkamen, eine aus Lünen, zwei aus Kamen. Ergänzt wurden aber auch vier Menschen, die wieder als genesen gelten. Damit steigt die Zahl der aktuell Infizierten um fünf auf 67.

      - Max Rolke -

       

      Update | Sieben neue Fälle | 24.06.2020 | 15 Uhr

      Gestern Nachmittag meldete die Gesundheitsbehörde zwei neue Fälle in Bergkamen nach, heute kommen noch mal drei hinzu. Daher weist die Statistik fünf neue Fälle in Bergkamen auf. Hinzu kommen ein Fall in Schwerte und einer in Selm. Insgesamt steigt die Zahl der Infektionen auf 745.

      Sechs Personen gelten hingegen als wieder genesen. Alle kommen aus Werne. So steigt die Anzahl der aktuell infizierten moderat um eins.

      - Max Rolke -

       

      Update | 300.000 Euro für Pandemiebekämpfung | 24.06.2020 | 10 Uhr

      Die Bekämpfung der Pandemie erfordert Know-how, Menschen – und Geld. Und dieses stellte der Kreistag nun im laufenden Haushalt zusätzlich bereit. Mit voraussichtlich 300.000 Euro kalkuliert die Kreisverwaltung mit Blick auf notwendige Anschaffungen, aber auch Einnahmeausfälle.

      Zu Buche schlugen u.a. die Einrichtung von Teststellen, Testmaterialen, Laborkosten, Desinfektionsmittel, Schutzkleidung für Rettungsdienst, Krankenhäuser und Pflegedienste sowie Masken unterschiedlichster Art. Einiges wurde und wird Dritten in Rechnung gestellt werden, also wieder zurück in die Kreiskasse fließen und das Delta abflachen.

      Den Mehrkosten stehen auch Einnahmeausfälle entgegen. Da geht es z.B. um finanzielle Ausfälle bei der Verkehrsgesellschaft VKU, die trotz Pandemie den ÖPNV „am Laufen“ hielt, um erlassene Kita-Beiträge, aber auch um Mindereinnahmen rund ums Fahrzeug, weil z.B. über Wochen keine Zulassungen (Ausnahme Händler) möglich waren, also auch keine Gebühren in Rechnung gestellt werden konnten.

      - Constanze Rauert -

      Update | Corona-Bericht im Kreistag | 23.06.2020 | 15.30 Uhr

      In der Kreistagssitzung am heutigen 23. Juni hat Landrat Michael Makiolla einen umfassenden Bericht zur aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie im Kreis Unna gegeben. Er dankte der Bevölkerung dafür, dass sie sich so diszipliniert an die den Alltag einschränkenden Regelungen hält. Gleichzeitig appellierte Landrat Mihael Makiolla an die Bürger*innen, sich weiter an die Hygienemaßnahmen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, die Hand-Desinfektion und die Einhaltung der Abstandsregeln zu halten.

      - Constanze Rauert -


      Update | Neue Fälle | 23.06.2020 | 15 Uhr

      Heute sind fünf neue Fälle hinzugekommen. Zwei Personen gelten wiederum als genesen. Damit erhöht sich die Zahl der aktuell infizierten Personen um drei. Die neu Infizierten kommen aus Bergkamen (+2), Schwerte (+2) und Kamen (+1).

      - Max Rolke -

       

      Update | Vorerst keine Krankenhausbesuche | 23.06.2020 | 14.30 Uhr

      Die Sicherheit von Patienten*innen und Personal geht weiter vor. Deshalb werden die Krankenhäuser im Kreis in Abstimmung mit der Gesundheitsbehörde ihre Türen für Besucher*innen bis einschließlich 31. August grundsätzlich weiter geschlossen halten. Eigentlich sollte ab 30. Juni eine vorsichtige Öffnung beginnen.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Neun neue Infektionen über das Wochenende | 22.06.2020 | 15 Uhr

      Der Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies im Kreis Gütersloh wirkt sich auch im Kreis Unna aus. Laut der vom Unternehmen übermittelten (und vom Kreis gegengecheckten) Listen pendeln 26 Mitarbeiter (Stand 22. Juni, 14 Uhr) aus dem Kreis Unna nach Rheda-Wiedenbrück. Zwei Tönnies-Mitarbeiter, die im Kreis Unna wohnen, sind positiv getestet worden. Eine Person wohnt in Lünen, die andere in Bergkamen.

      Zudem sind in Schwerte zwei Kitas und eine Grundschule betroffen: Eine Lehrperson der Grundschule ist positiv getestet worden. Aufgrund der Kontakte im Lehrerkollegium sind drei Klassen der Schule geschlossen worden. Bei den Maßnahmen in einzelnen Gruppen der Kitas handelt es sich um Vorsichtsmaßnahmen, da einzelne Kinder Kontakt zur infizierten Person hatten – dort ist bisher kein positiver Fall gemeldet worden.

      Auch am kreiseigenen Lippe-Berufskolleg in Lünen hat es in der Schülerschaft einen Fall gegeben. Die Person wohnt allerdings nicht im Kreis Unna. Neun Personen sollen vorsichtshalber zu Hause bleiben.

      In allen Fällen laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Entsprechende Tests für Kontaktpersonen werden angeordnet. Und weil die von der Firma Tönnies übermittelten Kontaktdaten teilweise nicht zur richtigen Person führen, werden Tönnies-Mitarbeiter aus dem Kreis, die wissen, dass sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder in einer betroffenen Einrichtung waren, gebeten, sich beim Gesundheitsamt zu melden. Zentrale Rufnummer 0 23 03 / 27 – 0.

      Insgesamt kamen seit dem Freitags-Update neun neue Fälle hinzu. Am Samstag, 20. Juni waren es acht: 3 in Schwerte, 2 in Lünen und je einer in Kamen, Unna und Bergkamen. Heute (22. Juni) kam neuer Fall in Schwerte hinzu.

      - Max Rolke -

      Update | Testergebnisse in Werne negativ | 20.06.2020 | 14 Uhr

      Die Ergebnisse der am Freitag (19. Juni) durchgeführten Untersuchungen in einer zweiten Werner Kita liegen vor. Sowohl die Kinder als auch die Erzieherinnen wurden negativ getestet.

      - Constanze Rauert -

      Update | Tönnies-Mitarbeiter auch im Kreis | 19.06.2020 | 17 Uhr

      Der Infektionsausbruch bei der Firma Tönnies in Gütersloh wirkt sich auch im Kreis Unna aus. Die Bezirksregierung Arnsberg übermittelte der Kreis-Gesundheitsbehörde am heutigen Nachmittag (19. Juni) eine Liste mit Angaben des Unternehmens zu im Kreis Unna wohnenden Tönnies-Mitarbeitern. Die Daten werden derzeit gecheckt, um im nächsten Schritt über die örtlichen Ordnungsämter eine Quarantäne anzuordnen.

      In einem weiteren Schritt geht es um die Ermittlung von Kontaktpersonen. Allen, die wissen oder glauben, zu diesem Personenkreis zu gehören, wird auch auf diesen Wege empfohlen, sich vorsichtshalber in Quarantäne zu begeben.

      Nach aktuellem Stand gibt es einen in Lünen wohnenden Tönnies-Mitarbeiter, der bei den in Gütersloh veranlassten Reihenuntersuchungen positiv auf Covid-19 getestet wurde.

      - Constanze Rauert -

      Update | Wieder Neuinfizierte im Kreis | 19.06.2020 | 12 Uhr

      Die Zahl der aktuell Infizierten ist seit gestern (18. Juni) kreisweit unterm Strich um eins gestiegen. Zwei Fälle wurden aus Lünen gemeldet (hier wurden gleichzeitig zwei Personen als gesund gemeldet) und einer aus Werne. Dabei handelt es sich um ein Kind aus der zweiten Grundschule. Hier hatte die Gesundheitsbehörde 30 Kinder und Erwachsene getestet. Die Ergebnisse der am Freitag (19. Juni) in einer zweiten Kita durchgeführten Testungen stehen noch aus.

      - Constanze Rauert -

      Update | Weitere Corona-Infektionen in Werne | 18.06.2020 | 15 Uhr

      Die Testergebnisse liegen der Kreis-Gesundheitsbehörde seit dem heutigen Donnerstag (18. Juni) vor. Danach haben sich in Werne ein Kind aus einer zweiten Grundschule und zwei Kinder, die eine Kita besuchen, mit Corona infiziert. Der Kreis hat deshalb 30 Kinder und Erwachsene der Schule getestet. Die Testungen für rund 20 Kita-Kinder und mehrere Erzieherinnen sind für den morgigen Freitag vorgesehen.

      - Constanze Rauert -

      Update | Hilfe bei Fragen zur Corona-Warn-App | 18.06.0220 | 11 Uhr

      Seit dem 16. Juni kann die Corona-Warn-App im App-Store von Apple und bei Google Play heruntergeladen werden. Die Tracing-App soll unter Beachtung des Datenschutzes das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern und Infektionsketten durchbrechen helfen. Zur Beantwortung von technischen Fragen rund um die neue App hat das Robert-Koch-Institut (RKI) die kostenfreie Rufnummer 0800 / 7 54 00 01 eingerichtet (montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr).

      - Constanze Rauert -

      Update | Auch zweite Testergebnisse von Grundschülern negativ | 17.06.2020 | 15 Uhr

      Gute Nachrichten: Die Laborergebnisse der am 16. Juni zum zweiten Mal getesteten Kinder einer Werner Grundschule sowie der ebenfalls erneut getesteten Klassenlehrerin sind negativ. Die angeordnete Quarantäne bleibt gemäß einer Empfehlung des Robert-Koch-Institutes (RKI) bis zum regulären Ablauf (14 Tage nach dem letztmöglichen Kontakt zu dem infizierten Kind) jedoch bestehen.

      - Constanze Rauert -

      Update | Testergebnisse in Kita bislang negativ | 16.06.2020 | 15 Uhr

      Nach dem positiven Testergebnis für ein Kita-Kind in Werne führte die Kreisgesundheitsbehörde am gestrigen Montag, 15. Juni Testungen bei drei Erzieherinnen und 20 Kindern durch. Die Laborergebnisse liegen inzwischen vor und sind allesamt negativ. Zwei weitere Kinder waren durch ihren Kinderarzt getestet worden, hier stehen die Ergebnisse noch aus.

      Sicher ist sicher: Deshalb wurden alle am Freitag, 12. Juni getesteten Kinder und die Klassenlehrerin aus der Lerngruppe eines infizierten Werner Schulkindes am heutigen Dienstag, 16. Juni ein zweites Mal getestet. Mit den Laborergebnissen wird morgen gerechnet, angeordnete Quarantänen bleiben bestehen.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Landrat wirbt für Corona-Warn-App | 16.06.2020 | 13 Uhr

      Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie setzt die Bundesregierung auf moderne Kommunikation. Die eigens dafür entwickelte Tracing-App soll unter Beachtung des Datenschutzes das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern und Infektionsketten durchbrechen helfen. „Je mehr mitmachen desto besser wird der Schutzschirm“, sagt Landrat Michael Makiolla und wirbt für das Herunterladen der Corona-Warn-App. Sie steht sowohl im App-Store von Apple als auch bei Google Play zur Verfügung.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | 13 Neuinfektionen | 15.06.2020 | 15.30 Uhr

      Heute meldet die Kreis-Gesundheitsbehörde insgesamt 13 Neuinfektionen. Die Laborergebnisse kamen über das Wochenende in der Kreisverwaltung an. Demnach gingen am Samstag neun Fälle neu in die Statistik ein (sechs in Werne, drei in Schwerte), am Sonntag drei (jeweils einer in Holzwickede, Schwerte und Unna) und am heutigen Montag einer in Lünen.

      - Birgit Kalle -

      Update | Ergebnisse aus Werne | 14.06.2020 | 16 Uhr

      Der Kreis-Gesundheitsbehörde liegen die Ergebnisse der Corona-Testungen aus Werne vor: Die Laborergebnisse der am Freitag, 12. Juni getesteten Kinder und Lehrkräfte aus der Lerngruppe des infizierten Schulkindes sind negativ. Allerdings gibt es in der Stadt Werne über das lange Wochenende neun Neuinfektionen, darunter auch die eines Kindergartenkindes.

      Eng abgestimmt haben Kreis-Gesundheitsbehörde und Stadt Werne alle nötigen Schritte unternommen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus‘ einzudämmen. Dazu zählen beispielsweise auch Quarantäne-Anordnungen von Kontaktpersonen und erfolgende Testungen in der Kita, in die das positiv getestete Kind geht. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt Werne.
      - Birgit Kalle - 


      Update | Fünf Neuinfektionen | 12.06.2020 | 13.30 Uhr

      Die Kreis-Gesundheitsbehörde meldet am heutigen Freitag fünf neue Corona-Fälle. In einem Fall ist ein Schulkind aus Werne erkrankt. Der Laborbefund erreichte den Kreis Unna am Donnerstag, 11. Juni, woraufhin unverzüglich alle nötigen Schritte in die Wege geleitet wurden, um die Kontaktpersonen zu ermitteln. Am heutigen Freitag, 12. Juni hat ein Team der Gesundheitsbehörde in enger Abstimmung mit der Stadt Werne und der Schulleitung bei allen Schüler*innen und dem Lehrpersonal der kleinen Lerngruppe Abstriche zur Corona-Testung genommen. Für die Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet.

      Unterdessen treten am kommenden Montag weitere Corona-Lockerungen in Kraft. Landrat Michael Makiolla unterstreicht: „Auch wenn es weitere Schritte auf dem Weg in eine verantwortungsvolle Normalität gibt, muss uns allen klar sein: Das Virus ist nicht weg.“ Der Landrat appelliert an die Menschen im Kreis Unna, sich unbedingt weiter an die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu halten.  
      - Birgit Kalle -

       

      Update | Bürgerbüro öffnet wieder | 10.06.2020 | 15.20 Uhr

      Das Bürgerbüro im Kreishaus Unna öffnete Anfang Mai wieder – allerdings nur mit Termin und strengen Hygieneauflagen. Das führte zu einer für Bürger*innen und Behörde gleichermaßen unbefriedigenden Situation. Jetzt wird umorganisiert, damit mehr Privatkunden bedient werden können. Greifen sollen die verschiedenen organisatorischen und verwaltungsinternen Maßnahmen ab Montag, 15. Juni.

      Zur Meldung

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Zwei Neuinfektionen | 10.06.2020 | 15 Uhr

      Heute meldet die Gesundheitsbehörde zwei neue Fälle, je einer in Kamen und Schwerte. Hinzu kommen außerdem zwei weitere Personen, die wieder als gesund gelten. Damit bleibt die Zahl der aktuell Infizierten bei 17.

      - Max Rolke -

       

      Update | Ein weiterer Todesfall | 09.06.2020 | 15 Uhr

      Am heutigen Dienstag, 9. Juni muss ein weiterer Todesfall in der Statistik ergänzt werden. Am 8. Juni verstarb ein 30-jähriger Mann aus Lünen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Er hatte sich bereits Ende April infiziert und galt seit Mitte Mai mit Ablauf der Quarantäne als wieder genesen, da es keine anders lautende Meldung gab. Heute erreichte die Gesundheitsbehörde dann die Nachricht, dass der Mann, der Vorerkrankungen hatte, in einer Klink außerhalb des Kreises Unna verstorben ist.

      Damit wird bei den Genesenen ein Fall abgezogen und bei den Fällen der Verstorbenen zugerechnet. Zusätzlich ist ein neuer Fall in Lünen hinzugekommen, sodass die Statistik insgesamt 681 infizierte Personen aufweist. Aktuell infiziert sind demnach im Kreis Unna 17 Menschen.

      - Max Rolke -

       

      Update | Wieder Ticketverkauf in Bussen | 09.06.2020 | 10 Uhr

      Ab Mittwoch, 10. Juni können Fahrgäste wieder in allen VKU-Bussen (Ausnahme Schülerlinien) eine Fahrkarte bei den Fahrer*innen kaufen. Gleichzeitig gilt auch die Verpflichtung, wieder den Einstieg an der vorderen Tür zu nutzen.

      Zum gesundheitlichen Schutz von Fahrgästen und Fahrpersonal hat die VKU im Großteil ihrer Busse Plexiglasscheiben am Fahrerplatz installiert. Dort, wo eine Installation nicht möglich war, wurden alternative Lösungen geschaffen.

      - Inga Fransson -

       

      Update | Vier neue Fälle am Wochenende | 08.06.2020 | 15 Uhr

      Am Samstag, 6. Juni sind drei neue Fälle gemeldet worden. Je einer in Holzwickede, Lünen und Werne. Am Sonntag, 7. Juni kam ein weiterer Fall aus Schwerte hinzu. Am heutigen Montag, 8. Juni meldet die Gesundheitsbehörde keinen neuen Fall. Damit zeigt die Statistik insgesamt 680 Infektionen im Kreis Unna an. Aktuell infiziert sind damit 16 Personen.

      - Max Rolke -

      Update | Ein neuer Fall | 05.06.2020 | 12 Uhr

      Heute ist der Gesundheitsbehörde ein neuer Fall in Lünen gemeldet worden. Drei weitere Personen gelten als wieder genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreis Unna reduziert sich damit auf insgesamt 14.

      - Max Rolke -

       

      Update | WFG passt sich an Besucherregelung an | 05.06.2020 | 10 Uhr

      Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna (WFG) hat in den letzten Wochen ausschließlich digital und telefonisch beraten, jetzt sind wieder persönliche Gespräche möglich: Die Besprechungsräume sind mit einem aus Schutz Plexiglas ausgestattet, Desinfektionsmittel stehen bereit, Lüften und Desinfizieren der Räume ist selbstverständlich.

      Gleichzeitig hat die WFG ihre digitalen Beratungsformate komfortabler gestaltet. So steht entsprechende Hard- und Software zur Verfügung, um Online-Meetings über die geläufigsten Plattformen abhalten zu können. Info und Terminvereinbarung unter Tel. 0 23 03 / 27 16 90.

      - Elke Böinghoff -

      Update | Zwei weitere Personen verstorben | 04.06.2020 | 15 Uhr
      Heute sind der Gesundheitsbehörde zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit sind insgesamt 37 Personen im Kreis Unna im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

      Es handelt sich um eine 89-Jährige, die in der Fröndenberger Pflegeeinrichtung Schmallenbachhaus wohnte. Die Frau ist bereits am 31. März verstorben, die Meldung an die Gesundheitsbehörde erfolgte aber erst jetzt. Sie galt in der Statistik als bereits genesen.

      Zudem ist ein 79-jähriger Mann als verstorben gemeldet worden. Er verstarb am 3. Juni und lebte ebenfalls im Schmallenbachhaus in Fröndenberg. Er galt bisher als infiziert.

      Neu hinzugekommen sind zwei neue Fälle in Unna (+1) und Werne (+1). Zwei der gestern (3. Juni) als neu infiziert Gemeldeten (+1 in Kamen und +1 in Lünen) wurden aus der Statistik wieder heraus gerechnet. Es handelte sich um ein Versehen beim Eintragen der Zahlen. Damit bleibt es dennoch bei insgesamt 675 gemeldeten Fällen. Als aktuell infiziert gelten 16 Personen.

      - Max Rolke -

       

      Update | Auch Kitas in Bönen, Fröndenberg und Holzwickede öffnen wieder | 04.06.2020 | 15 Uhr
      Nach den Neuregelungen des Landes können Kitas und Kindertageseinrichtungen ab Montag, 8. Juni wieder öffnen. Auch die Einrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendsamtes (Bönen, Fröndenberg und Holzwickede) werden den Nachwuchs ab Montag wieder willkommen heißen. Welche Regelungen es im Einzelnen gibt und was für den Kita-Besuch zu beachten ist, kann direkt bei den Einrichtungen abgefragt werden.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Menschen neu infiziert | 03.06.2020 | 15 Uhr
      Gegenüber dem Vortrag wurden der Gesundheitsbehörde wieder Personen als neu infiziert gemeldet. Dabei handelt es sich um Erkrankte in Kamen und in Lünen.

      - Constanze Rauert –

       

      Update | Vorbereitungen auf zweite Infektions-Welle | 03.06.2020 | 14 Uhr
      Die Gefahr des Coronavirus ist noch nicht gebannt. Virologen und das Robert-Koch-Institut gehen davon aus, dass es eine zweite Infektions-Welle in der Corona-Pandemie geben wird. Darauf bereitet sich die Kreisverwaltung vor und hat zusätzliche Arbeitsplätze für die Kontaktpersonen-Nachverfolgung geschaffen. Besetzt werden die Plätze im Fall des Falles durch Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung. Die Teams werden derzeit zusammengestellt und geschult.

      Fünf Container wurden auf dem Mitarbeiter-Parkplatz zwischen dem Gesundheitsamt und dem Kreishaus in Unna aufgebaut. Darin sind insgesamt zehn Arbeitsplätze eingerichtet, um auch im Falle einer zweiten Welle die nötigen Sicherheitsabstände unter den Mitarbeitern innerhalb der Kreisverwaltung einhalten zu können. Vorläufig bleiben die Container bis Ende 2020 eingerichtet.

      -Max Rolke -

       

      Update | Krankenhausbesuche ab Monatsende | 03.06.2020 | 14 Uhr
      Die Krankenhäuser im Kreis möchten ihre Türen ab 30. Juni öffnen. Bis dahin gelten auf jeden Fall die alten Regeln. Die Entscheidung, die ursprünglich für den 2. Juni geplante Öffnung nach hinten zu verlegen, hat mit den vom Land geforderten Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten zu tun, deren Umsetzung größte Sorgfalt und damit Zeit erfordern.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Ein Mensch verstorben - Drei Personen neu infiziert | 02.06.2020 | 15 Uhr

      Erneut eine traurige Nachricht im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Am 30. Mai ist ein 99-jähiger Mann aus Bergkamen verstorben. Außerdem wurden am 30. Mai zwei neu Infizierte aus Werne und am 2. Juni ein Fall neu aus Lünen gemeldet.

      - Constanze Rauert -

      Update | Vorerst keine Krankenhausbesuche | 29.05.2020 | 12 Uhr

      Sicherheit geht vor. Deshalb werden die Krankenhäuser im Kreis ihre Türen nicht - wie erst geplant - am 2. Juni vorsichtig und unter Auflagen für Besucher*innen öffnen, sondern erst am 30. Juni.

      Die Entscheidung hat mit den vom Land geforderten Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten zu tun. Sie seien, so machten Vertreter der Krankenhäuser am 28. Mai bei einer Besprechung mit der Kreis-Gesundheitsbehörde deutlich, in der Kürze der Zeit nicht umsetzbar gewesen.

      Das habe insbesondere mit der schrittweisen Rückkehr zum Regelbetrieb zu tun. Das Aufkommen an ambulanten und stationären Patienten*innen sei inzwischen so hoch, dass ein zusätzliches, den Vorgaben gerecht werdendes Besuchsmanagement mit dem zwingend erforderlichen Eingangsscreening, der Registrierung und der Information über die aktuellen Hygienevorgaben nicht gewährleistet werden könne.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | 1 Person neu infiziert | 29.05.2020 | 12 Uhr

      Die Zahl der Infizierten ist um +1 (Lünen) gestiegen. Gute Nachrichten gibt es aktuell aus Fröndenberg. Nach einer Neuinfizierung in einer Pflegeeinrichtung waren 60 Personen (Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen) getestet worden – allesamt mit negativem Ergebnis.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Infotelefon wird abgeschaltet | 27.05.2020 | 15.30 Uhr

      Eine Person mehr als gestern gilt wieder als genesen. Die Zahl der aktuell infizierten Menschen im Kreis Unna sinkt dennoch um sechs. Der Grund: Ein Labor hat sich vertan und Befunde fälschlicherweise als positiv gemeldet. Die Daten wurden heute korrigiert. Insgesamt sinkt die Zahl der Gesamtinfektionen damit auf 667.

      Außerdem wird das Corona-Infotelefon der Kreisverwaltung am Freitag, 29. Mai deaktiviert. Die kostenfreie Rufnummer war direkt zu Beginn der Pandemie im Kreis Unna freigeschaltet worden. Zu Spitzenzeiten wählten rund 11.600 Menschen an einem Tag die Nummer. Zuletzt waren es nur noch rund 25 Personen täglich. Konkrete Corona-Fragen hatten die meisten Anrufer dabei nicht mehr - ihre Fragen drehten sich eher um allgemeine Anliegen.

      - Max Rolke -

       

      Update | COVID-19 in Meldebogen aufgenommen | 27.05.2020 | 15 Uhr

      Das leuchtet ein: Erkrankt jemand an einer meldepflichtigen, weil gefährlichen Krankheit muss die Gesundheitsbehörde so schnell wie möglich Bescheid werden.

      Dass dies klappt, dafür sind vor allem behandelnde Ärzte und Krankenhäuser verantwortlich. Die Meldewege sind festgelegt und der Meldebogen des Landes NRW nun aktualisiert: Coronavirus Krankheit 2019 (COVID-19) wurde als neuer Punkt eingefügt. Das Formular steht ab sofort zum Download zur Verfügung.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Update ab sofort nur wochentags |  26.05.2020 | 15 Uhr

      Heute gab es erneut keine signifikanten Änderungen der Zahlen: Fünf weitere Personen gelten wieder als genesen. Eine Korrektur in der Gesamtstatistik verbessert die Statistik auf um minus eins auf 672.

      Die Zahl der als mit dem Coronavirus infiziert gemeldeten Menschen stagniert seit Tagen. Diese Entwicklung ist Anlass für die Kreisverwaltung, die Taktung der Update-Veröffentlichungen anzupassen. Die Aktualisierung der Tabelle sowie weitere Informationen gibt es ab sofort montags bis freitags. An den Wochenenden (samstags, sonntags) und an Feiertagen sind keine Updates mehr vorgesehen. Sollte sich die Situation grundlegend ändern, wird der Rhythmus für Veröffentlichungen entsprechend angepasst.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Förderschulen starten wieder | 26.05.2020 | 11.20 Uhr

      Nachdem Anfang Mai an den Grundschulen und Primarstufen der Förderschulen der Unterricht wieder begonnen hat und auch am Förderzentrum Unna sowie dem Förderzentrum Nord Schüler*innen wieder unterrichtet werden, geht für Schüler*innen an den Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung (GE) der Unterricht ebenfalls wieder los.

      Am Mittwoch, 27. Mai starten Kinder und Jugendliche der Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede und Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen-Heil wieder mit dem Unterricht.

      Der Unterricht findet in kleinen Gruppen statt, auf Abstandsregeln wird geachtet, die Mittagsverpflegung ist organisiert und auch die Fahrpläne für den Schülerspezialverkehr werden angepasst. Wie die Schulen die Vorgaben des Schulministeriums umsetzen, darüber wurden Eltern und Schüler bereits von den Schulen informiert. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der jeweiligen Schule.

      - Max Rolke -

       

      Update | Eine Neuinfektion | 25.05.2020 | 15 Uhr

      Eine Neuinfektion hat das Gesundheitsamt heute der Gesamtstatistik hinzugefügt. Als Genesen gelten mittlerweile 56 Personen mehr als gestern. Damit sind derzeit noch 51 Menschen im Kreis Unna mit dem Coronavirus infiziert.

      - Max Rolke -

       

      Update | Keine Neuinfektionen | 24.05.2020 | 12 Uhr

      Heute sind dem Gesundheitsamt des Kreises Unna keine Neuinfektionen gemeldet worden. Damit bleibt die Gesamtzahl der gemeldeten Corona-Fälle im Kreis Unna wie am Vortag bei 672. Auch die Zahl der Patienten, die im Krankenhaus wegen einer COVID-19-Infektion behandelt werden, bleibt unverändert bei sechs.

      - Birgit Kalle -

      Update | Sieben Neuinfektionen | 23.05.2020 | 12 Uhr

      Sieben neue Corona-Fälle meldet das Kreis-Gesundheitsamt am heutigen Samstag. Die Zahl der COVID-19-Patienten aus dem Kreis Unna, die zurzeit im Krankenhaus behandelt werden, ist im Vergleich zum gestrigen Freitag um eine auf sechs gesunken.

      - Birgit Kalle -

       

      Update | Keine Neuinfektionen | 22.05.2020 | 12 Uhr

      Heute sind dem Gesundheitsamt des Kreises Unna keine Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der wieder genesenen Personen steigt dafür weiter: Sechs Personen gelten als wieder gesund und haben die COVID-19-Erkrankung überstanden.

      - Max Rolke -

       

      Update | Terminbuchung Zulassungsstelle | 22.05.2020 | 10 Uhr

      Die Kreisverwaltung und damit auch die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle haben seit Anfang des Monats für Besucher*innen mit Termin wieder geöffnet. Der Andrang ist groß und nicht jeder bekommt einen Termin.

      Das gilt vor allem für die Zulassungsstelle, wo neben einer Vielzahl von Anträgen, die während der Schließung aufgelaufen sind, jetzt auch wieder das Tagesgeschäft bewältigen werden muss – und das mit eingeschränkten Möglichkeiten.

      Der Unmut bei den Kunden ist groß – auch, weil die Terminbuchung technisch bedingt ab 00.00 Uhr freigeschaltet wurde. Das konnte der Software-Anbieter aber jetzt umprogrammieren. Ab Samstag, 23. Mai wird die Terminbuchung für Termine am Montag, 25. Mai um 8 Uhr freigeschaltet.

      - Max Rolke -

       

      Update | Keine neuen Infektionen | 21.05.2020 | 12 Uhr

      Heute meldet das Gesundheitsamt keine neuen Infektionen im Kreis Unna. Damit bleibt es beim Stand von 665 bestätigten Corona-Fällen insgesamt. Die Zahl der Erkrankten, die stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist im Vergleich zum Mittwoch um eins auf acht gestiegen.

      - Birgit Kalle -

       

      Update | Zahl der Gesundeten steigt weiter | 20.05.2020 | 15 Uhr

      Die Zahl der Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben und wieder als gesund gelten, steigt weiter. Aktuell registrierte die Kreisgesundheitsbehörde 526 Gesundete. Als infiziert gelten aktuell 105 Personen.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Anlaufstellen für Tests ändern sich | 20.05.2020 | 12 Uhr

      Tests werden von niedergelassenen Ärzten und von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) durchgeführt. Standorte sind in Schwerte, Unna und in Lünen. Mehr Infos gibt es unter www.kvwl.de/coronavirus.

      Das Zentrum in Schwerte schließt jedoch ab 30. Mai, das in Unna ab 1. Juni und das in Lünen ab 5. Juni. Ansprechpartner waren, sind und bleiben darüber hinaus die niedergelassenen Ärzte.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Zwölf Personen wieder genesen | 19.05.2020 | 15 Uhr
      Zwölf Personen hat das Gesundheitsamt heute der Statistik der wieder genesenen Personen hinzufügen können. Dem gegenüber stehen fünf neue Infektionen. Insgesamt sind damit sieben Personen weniger aktuell infiziert als noch am Tag zuvor. Die Zahl der Personen, die stationär im Krankenhaus aufgenommen werden mussten, sinkt im Vergleich zum Vortag um eins auf sechs.

      - Max Rolke -

       

      Update | Patientenbesuche in Krankenhäusern | 19.05.2020 | 14 Uhr
      Die Krankenhäuser im Kreis Unna verständigten sich mit der Kreis-Gesundheitsbehörde darauf, Patientenbesuche in den Krankenhäusern erst ab 2. Juni zu ermöglichen.

      Eine vergleichbare Regelung wurde auch im Kreis Soest verabredet. Die Coronavirus-Schutzverordnung NRW lässt Besuche unter strengen Auflagen bereits seit dem 20. Mai wieder zu.

      Standardisiertes Screeningverfahren
      Die Krankenhäuser wollen die Zeit nutzen und orientiert an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) ein standardisiertes Screening zur Untersuchung der Krankenhausbesucher*innen zu erstellen.

      Eckpunkte der Besuchsregelung

      • Nach den derzeitigen Planungen sollen Besuche zwischen 15 und 18 Uhr ermöglicht werden.
      • Die Besuche sollen auf jeweils 30 Minuten begrenzt werden.
      • Besucht werden können nur Patient*innen, die länger als vier Tage stationär aufgenommen werden.

      Die Regelungen verbinden Krankenhäuser und Gesundheitsbehörde mit dem Appel, von Besuchen aus Gründen des Infektionsschutzes möglichst abzusehen. Ausnahmen von den Regelungspunkten sollen in begründeten Einzelfällen zwar möglich sein, aber nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung mit dem ärztlichen oder dem pflegerischen Personal.

      Es wird empfohlen, sich vor einem Besuch über die aktuell geltenden Regelungen im Krankenhaus zu erkundigen.

      - Constanze Rauert -

      Update | Eine neue Infektion gemeldet | 18.05.2020 | 15 Uhr

      In Bergkamen ist eine weitere Infektion hinzugekommen. Insgesamt hat das Gesundheitsamt damit 658 Infizierte gemeldet. Im Krankenhaus werden nach wie vor sieben Personen behandelt. Aktuell infiziert sind im Kreisgebiet 196 Personen.

      - Max Rolke -

       

      Update | Eine Person neu infiziert | 17.05.2020 | 12 Uhr

      In Bergkamen hat sich eine Person neu mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der insgesamt Infizierten beträgt damit 657. Im Krankenhaus werden aktuell sieben Personen behandelt (+1 gegenüber dem 16. Mai).

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Fünf Personen neu infiziert | 16.05.2020 | 12 Uhr

      Die Zahl der insgesamt Infizierten ist um fünf gestiegen (+4 in Lünen, +1 in Unna). Die Zahl der Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden, ist gleich geblieben (6).

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Eine Person neu infiziert – weniger Patienten im Krankenhaus | 15.05.2020 | 12 Uhr

      Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus Infizierten beträgt 194 (+1 in Lünen). Mit 423 Personen unverändert geblieben ist die Zahl der Gesundeten. Gesunken ist die Zahl der Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden (-2).

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Erneut keine neuen Fälle registriert | 14.05.2020 | 15 Uhr

      Die Gesundheitsbehörde meldet für heute (14. Mai) keine Neuinfektionen. Auch die Zahl der Gesundeten sowie die Zahl derjenigen, die in einem Krankenhaus behandelt werden, ist gegenüber dem Vortrag unverändert geblieben.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Keine neuen Fälle | 13.05.2020 | 15.30 Uhr

      Neuinfektionen hat die Gesundheitsbehörde heute nicht gemeldet. In der Statistik ergänzt wurden 15 Personen, die als genesen gelten. Damit liegt die Zahl der aktuell Infizierten bei 193.

      - Max Rolke -

       

      Update | Drei weitere Todesfälle gemeldet | 13.05.2020 | 15 Uhr

      Aus Fröndenberg sind zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Frauen (Jahrgang 1926 bzw. 1934), die bereits im April verstarben, aber erst jetzt der Kreis-Gesundheitsbehörde gemeldet wurden. Am heutigen 13. Mai verstorben ist außerdem eine Frau aus Werne (1938).

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Eine neue Infektion | 12.05.2020 | 15 Uhr

      Insgesamt hat das Gesundheitsamt heute mit dem neuen Fall 650 Personen registriert. Als genesen gelten 408 Personen. Eine Person konnte aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Zahl der stationär aufgenommenen Infizierten liegt damit bei 8.

      - Max Rolke -

       

      Update | Ein neuer Fall | 11.05.2020 | 15 Uhr

      Heute ist ein neuer Fall registriert worden. Die Gesamtzahl aller im Kreis jemals infizierten Personen ist damit auf 649 gestiegen. Die Zahl der stationär im Krankenhaus aufgenommenen bleibt konstant bei neun Personen.

      - Max Rolke -

      Update | Keine neuen Infektionen | 10.05.2020 | 12 Uhr

      Heute meldet das Gesundheitsamt keine neuen Infektionen im Kreis Unna. Damit bleibt es beim Stand von 648 Infektionen insgesamt. Die Zahl der Infizierten, die stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist hingegen um eins auf neun gestiegen.

      - Max Rolke -

       

      Update | Zwei neue Infektionen | 09.05.2020 | 12 Uhr

      Heute sind zwei neue Infektionen gemeldet worden. Beide Personen kommen aus Lünen. Außerdem ist die Zahl der Infizierten, die stationär aufgenommen werden mussten, um eins auf acht gesunken.

      - Max Rolke -

       

      Update | Drei neue Infektionen | 08.05.2020 | 12 Uhr

      Heute meldet das Gesundheitsamt drei neue Infektionen. Vier Personen gelten als wieder genesen. Damit sind insgesamt 209 Personen aktuell infiziert. Die Zahl der stationär aufgenommenen Infizierten sinkt um eins auf neun.

      - Max Rolke -

       

      Update | Vor Besuch im Altenheim unbedingt informieren | 08.05.2020 | 10 Uhr

      Das Land lockert zum Wochenende das seit Wochen bestehende generelle Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Der Kreis rät allen, die Verwandte oder Freund*innen in einer Einrichtung besuchen möchten, sich vorher mit der Einrichtung in Verbindung zu setzen, um zu erfahren, wo und unter welchen Voraussetzungen Besuche möglich sind. Die aktuell geltenden Regelungen finden sich unter www.mags.nrw/coronavirus.

       - Constanze Rauert -

       

      Update | Fünf neu Infizierte | 07.05.2020 | 15 Uhr

      Das Gesundheitsamt hat heute fünf neue Infizierte gemeldet. Damit steigt die Zahl der Gesamt-Infektionen seit Beginn der Corona-Krise auf 643. 402 Personen gelten als genesen. Das sind 13 mehr als am Vortag. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei insgesamt 31. Damit sinkt die Zahl der aktuell infizierten Personen auf 210. Das sind acht weniger als noch am Tag zuvor.

      Neu ist, dass ein sogenannter Notfallmechanismus sicherstellen soll, dass ein möglicher erneuter Anstieg der Infektionszahlen schnell eingedämmt werden kann. Treten also im Kreis Unna kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage auf, sollen weitere Beschränkungen gelten. Diese Zahl wird vom Robert-Koch-Institut im Corona-Dashboard veröffentlicht und liegt demnach derzeit bei 7,6.

      - Max Rolke -

       

      Update | Förderschulen öffnen teilweise | 07.05.2020 | 14 Uhr

      Heute hat an den Grundschulen und Primarstufen der Förderschulen der Unterricht für Schüler*innen der 4. Klassen wieder begonnen. Ab Montag, 11. Mai werden dann tageweise rollierend alle Jahrgänge wieder unterrichtet. Das heißt: Pro Wochentag wird ein Jahrgang in der Schule unterrichtet. Am Folgetag wird in der Regel der nächste Jahrgang unterrichtet. So sollen alle Jahrgänge bis zum Ende des Schuljahres in möglichst gleichem Umfang beschult werden.

      Von der schrittweisen Öffnung ist auch der Kreis Unna als Schulträger betroffen. Zwei Förderschulen haben Primarstufen:

      An den Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung (GE) ruht der Unterricht in dieser und der kommenden Woche weiterhin. Dort steht die Entscheidung über den Schulstart noch aus:

      Der Unterricht für Schüler*innen am Förderzentrum Unna sowie dem Förderzentrum Nord hat für die Schüler*innen der zehnten Klassen bereits begonnen und findet auch weiterhin statt.

      Ab Montag, 11. Mai gilt für die übrigen Jahrgänge dieser Förderschulen, dass in Lerngruppen, die in ihrer Zusammensetzung gleich bleiben, bis zum Ende des Schuljahres in möglichst gleichem Umfang in Präsenzform in einem rollierenden System unterrichtet wird.

      - Max Rolke -

       

      Update | Vier neue Infizierte | 06.05.2020 | 15 Uhr

      Heute meldet das Gesundheitsamt vier neue Infektionen im Kreis Unna. Drei davon sind in Lünen zu verorten, einer in Bergkamen. Die Zahl der Infizierten, die stationär aufgenommen werden mussten, bleibt unverändert bei neun Personen.

      - Max Rolke -

       

      Update | Zulassungsstelle einfacher per E-Mail erreichbar | 06.05.2020 | 10 Uhr

      Die Zulassungsstelle bekommt derzeit telefonisch sehr viele Anfragen. Daher sind die Mitarbeiter*innen schlecht erreichbar. Um die Vielzahl von Anfragen besser steuern zu können, empfiehlt die Zulassungsstelle, eine E-Mail an zulassungsstelle@kreis-unna.de mit einem Hinweis, worum es geht und den aktuellen Kontaktdaten zu schreiben.

      - Max Rolke -

       

      Update | Erneut ein Todesfall gemeldet | 05.05.2020 | 15 Uhr

      Der Kreis-Gesundheitsbehörde ist ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Es handelt sich um eine Frau (Jahrgang 1923) aus Fröndenberg, die bereits Mitte April verstorben war.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Ausländerbehörde einfacher per E-Mail erreichbar | 05.05.2020 | 14.30 Uhr

      Die Ausländerbehörde bekommt derzeit telefonisch viele Termin-Anfragen. Daher sind die Mitarbeiter*innen schlecht erreichbar. Um die Vielzahl von Anfragen besser steuern zu können, empfiehlt die Ausländerbehörde, eine E-Mail an fb32@kreis-unna.de mit einem Hinweis, worum es geht und den aktuellen Kontaktdaten zu schreiben.

      - Max Rolke -

       

      Update | Erreichbarkeit Sozialpsychiatrischer Dienst | 05.05.2020 | 12.30 Uhr

      Der sozialpsychiatrische Dienst des Kreises Unna ist Anlaufstelle für alle, die sich in einer seelischen Notsituation befinden oder Rat und Hilfe aufgrund einer Behinderung benötigen sowie für deren Angehörige – gerade auch in Zeiten der Corona-Krise: die Mitarbeiter*innen bleiben telefonisch erreichbar.

      - Max Rolke -

       

      Update | Zahl der Infizierten steigt weiter | 04.05.2020 | 15 Uhr

      Die Zahl der Infizierten steigt weiter leicht an. Außerdem sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus erneut Todesfälle zu beklagen. Verstorben sind eine Frau aus Fröndenberg (Jahrgang 1931) sowie ein Mann aus Schwerte (Jahrgang 1935).

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Gesundheitsbehörde zieht Test-Bilanz | 04.05.2020 | 10 Uhr

      Tausende von Tests zur Ermittlung von mit dem Coronavirus infizierten Personen: Die Kreis-Gesundheitsbehörde hat Ende April durchgezählt. Ergebnis: Seit Meldung des ersten Coronafalles Anfang März wurden rund 3.320 Tests durchgeführt. Allein 1.850 Testungen fanden im Gesundheitsamt in Unna und im Kreishaus in Lünen statt. Außerdem wurde rund 1.300-mal in Alten- und Pflegeheimen getestet. Auch die im Notbetrieb laufenden Schulen (Teilöffnung am 23. April) und Kitas waren im Blick der Gesundheitsbehörde. In diesem Bereich wurde rund 150 Mal getestet.

      Mit den Tests war die Gesundheitsbehörde der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zur Seite gesprungen, die in der zweiten Aprilwoche dann die ihr originär zugeordnete Aufgabe an Behandlungszentren in Lünen, Unna und Schwerte übernahm.

      - Constanze Rauert -

      Update | Drei neue Fälle | 03.05.2020 | 12 Uhr

      Am heutigen Sonntag hat das Gesundheitsamt drei weitere Corona-Fälle registriert. Stationär aufgenommen sind insgesamt zehn Personen und damit zwei mehr als gestern gemeldet.

      - Max Rolke -

       

      Update | Zwei weitere Fälle in Lünen | 02.05.2020 | 12 Uhr

      Die Zahl der infizierten Personen ist in Lünen gestiegen. Die Kreisgesundheitsbehörde registrierte hier am 2. Mai zwei neue Fälle. Damit haben sich über alles gerechnet 124 Lüner*innen mit dem Coronavirus angesteckt.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Zahl der Infizierten steigt in Lünen und Werne | 01.05.2020 | 12 Uhr

      Die Zahl der infizierten Personen ist weiter leicht gestiegen. Neue Fälle gemeldet wurden aus Lünen (+ 6) und Werne (+1). 

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Über 360 Menschen wieder gesund - auch drei Tote | 30.04.2020 | 15 Uhr

      Die Zahl der Menschen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus wieder gesund sind, ist weiter gestiegen. Aktuell sind bei der Kreis-Gesundheitsbehörde 363 Personen als genesen registriert. Leider gibt es auch drei weitere Todesfälle. Ein Mann (Jahrgang 1924) und eine Frau (Jahrgang 1935) aus Fröndenberg sind verstorben, ebenso ein Mann aus Schwerte (Jahrgang 1933).

       

      Update | Auch Kommunale Ausländerbehörde fährt hoch | 30.04.2020 | 11 Uhr

      Ab Montag (4. Mai) öffnen die Kreishäuser in Unna und in Lünen sowie die Kommunale Ausländerbehörde wieder ihre Türen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. So hat der DRK-Kreisverband Unna z.B. ein Zelt vor dem Kreishaus Unna aufgebaut, denn der Kreis möchte die Bürger*innen natürlich „nicht im Regen stehen lassen“.

      Wer in die Kreishäuser oder zur Ausländerbehörde möchte, muss verschiedene Regeln beachten.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Weniger Infizierte stationär | 29.04.2020 | 15 Uhr
      Acht neue Infektionen sind heute dem Gesundheitsamt gemeldet worden. Damit steigt die Zahl der Infizierten insgesamt auf 606. 13 Personen davon werden derzeit stationär behandelt. Das sind vier weniger als noch am Vortag.

      - Max Rolke -

       

      Update | 598 Infektionen insgesamt | 28.04.2020 | 15 Uhr

      Mit Stand 15 Uhr hat das Gesundheitsamt heute insgesamt 598 Infektionen seit Beginn der Corona-Krise im Kreis Unna registriert. Das sind fünf Fälle mehr als gestern.

      - Max Rolke -

       

      Update | Kreishäuser fahren wieder hoch | 28.04.2020 | 12 Uhr

      Das Land hat einige Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gelockert. Nach den Schulen fahren nun auch Behörden wieder hoch. Die seit dem 18. März für das Publikum geschlossenen Kreishäuser in Unna und in Lünen öffnen am Montag, 4. Mai – allerdings nur für Bürger*innen mit einem vorher fest vereinbarten Termin.

      Ein Stück Normalität zurückgewinnen, darum geht es bei der Öffnung der Kernverwaltung. Jugendzentren oder auch Haus Opherdicke bleiben vorerst weiter geschlossen. Landrat Michael Makiolla stellte die Rahmenbedingungen zur Wiedereröffnung bei einer Pressekonferenz am heutigen Dienstag (28. April) vor.

      „Das Gebot der Stunde lautet: Bestmöglicher Service bei größtmöglicher Sicherheit für die Bürger*innen und die Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung.“ - Landrat Michael Makiolla

      Aus diesem Grund ist die Öffnung der Kernverwaltung mit Einlasskontrollen und verschiedenen Hygienemaßnahmen verbunden.

      Allgemeine Öffnungszeiten

      • montags bis donnerstags 08.00 - 16.30 Uhr
      • freitags 08.00 - 12.30 Uhr

      Nach entsprechender Vereinbarung sind auch Termine außerhalb dieser Zeiten möglich. Öffnungszeiten

      Einlassregelungen

      • Der Zugang wird über eine Einlasskontrolle geregelt.
      • Gesonderte Eingänge sind ausgeschildert (Haupteingänge Kreishäuser).
      • Eingelassen werden ausschließlich Personen mit einem fest vereinbarten Termin und Mund-Nasen-Schutz.
      • Besucher*innen werden am Eingang abgeholt und nach Erledigung des Anliegens zum Ausgang begleitet.

      Warteschlagen sollen vermieden werden. Deshalb wird um pünktliches Erscheinen gebeten.

      Terminvereinbarung

      • Rund ums Fahrzeug
        • Termine können via Internet vereinbart werden: www.kreis-unna.de/kfz-termine.   
        • Kunden*innen können maximal zwei Anliegen erledigen.
        • Termine können nur maximal 48 Stunden vorher vereinbart werden (heute buchen – übermorgen kommen).
      • Sonstige Anliegen

      Termine für die Erledigung anderer Anliegen können bei der Kreisverwaltung vereinbart werden:

      Hygiene | Gesundheitsschutz

      • Besucher*innen wie auch Mitarbeiter*innen mit Kundenkontakt sind verpflichtet, ein Mund-Nasen-Schutz oder eine Alltagsmaske zu tragen.
      • Wer keinen Schutz trägt, wird nicht eingelassen.
      • Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m ist einzuhalten.
      • Vor dem Haupteingang des Kreishauses und bei Bedarf an anderen Dienststellen werden entsprechende Bodenmarkierungen aufgetragen.Für Bereiche mit häufigem Publikumsverkehr (z.B. Bürgerbüro) sind Plexiglasscheiben als zusätzlicher Schutz vorgesehen.
      • Die Arbeitsflächen werden nach jedem Kundenkontakt gereinigt.

      Landrat Michael Makiolla rechnet ab Montag (4. Mai) mit großem Andrang. Er appelliert deshalb an alle, sich an die Regeln zu halten und pünktlich zu sein. „Kurze Wartezeiten bedeuten schnelle Erledigung des Amtsgeschäfts und tragen gleichzeitig zur Risikominimierung bei.“

      Landrat Makiolla signalisiert: „Auch wir fahren mit der Wiedereröffnung auf Sicht. Wir werden unsere Maßnahmen regelmäßig überprüfen und ggf. anpassen. Sollte also eine Ausweitung der Öffnungszeiten erforderlich sein, werden wir kurzfristig entsprechend reagieren.“

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Zahl der Toten gestiegen | 27.04.2020 | 15 Uhr

      Traurige Nachricht zum Wochenanfang: Der Gesundheitsbehörde sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus zwei weitere Todesfälle gemeldet worden. Bei den Verstorbenen handelt sich um einen 99-jährigen bzw. einen 55-jährigen Mann aus Fröndenberg.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Notbetreuung für Alleinerziehende | 27.04.2020 | 11.30 Uhr

      Auch Alleinerziehende, die arbeiten oder vor einer Prüfung in Schule oder Hochschule stehen, können ab sofort für ihre Kinder die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen. Der Kreis Unna weist auf eine entsprechende Landes-Regelung hin. Die Ausweitung der Notbetreuung gilt für Familien mit Kindern, die im Kindergartenalter sind und für Schulkinder bis zur sechsten Klasse. Die zuständigen Landesministerien appellieren an Eltern, Kinder nur dann betreuen zu lassen, wenn es nicht anders geht, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus so gut es geht zu verhindern.

      - Birgit Kalle -

      Update | Ein neuer Fall | 26.04.2020 | 12 Uhr

      Das Kreis-Gesundheitsamt meldet am heutigen Sonntag einen neuen Corona-Fall in Unna. Damit liegt die Gesamtzahl der Menschen aus dem Kreis, die sich in den vergangenen Wochen mit dem Virus infiziert haben, bei 590. In den Krankenhäusern im Kreis Unna werden aktuell 18 Patienten mit COVID-19 behandelt.

      - Birgit Kalle -
       

       

      Update | Zahl der Infizierten liegt bei 589 | 25.04.2020 | 12 Uhr

      Die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist kreisweit und aufsummiert auf 589 Personen gestiegen. Verglichen mit Freitag, 24. April sind es acht Fälle mehr. Die Zahl der Patienten im Krankenhaus ist im Vergleich zum Vortrag gleich geblieben und liegt bei 20.

      - Birgit Kalle -

       

      Update | Fast 320 Menschen sind wieder gesund | 24.04.2020 | 12 Uhr

      Die Zahl der nach einer Corona-Erkrankung wieder genesenen Menschen liegt bei 317 Personen, als aktuell infiziert registriert sind bei der Kreisgesundheitsbehörde 241 Personen (Stand 24. April).

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Kreisverwaltung fährt langsam hoch | 24.04.2020 | 11 Uhr 

      Das Land NRW hat einige Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gelockert. Nach den Schulen fahren nun auch die Behörden wieder hoch.

      Die seit Mitte März für das Publikum geschlossenen Kreishäuser in Unna und in Lünen öffnen ab Anfang Mai ihre Pforten für Kunden – allerdings nicht in allen Bereichen und nur für die Bürger*innen mit einem vorher fest vereinbarten Termin.

      Wie die Regelungen aussehen werden, erläutert Landrat Michael Makiolla am 28. April in einer Pressekonferenz.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Zahl der Infizierten liegt bei 577 | 23.04.2020 | 15 Uhr

      Die Zahl der Infizierten ist kreisweit und aufsummiert auf nun 577 Personen gestiegen (+11 gegenüber dem 22. April). Registriert wurde leider auch eine weitere verstorbene Person, und zwar in Selm.

      - Constanze Rauert -

      Update | Maskenpflicht in VKU-Bussen | 23.04.2020 | 14 Uhr

      Auch die Fahrgäste der kreiseigenen Verkehrsgesellschaft VKU müssen ab Montag (27. April) grundsätzlich einen Mund- und Nasenschutz tragen. Zudem will die VKU durch den Einsatz einer ausreichenden Zahl von Bussen dafür sorgen, dass diese nicht zu voll sind und jeder Abstand halten kann, obwohl Busse und Bahnen ausdrücklich vom Abstandsgebot ausgenommen sind.

      Allerdings ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Omnibusse begrenzt. Deshalb bittet die VKU ihre Kunden um Mithilfe: Wer kann, sollte auf Fahrten in den Spitzenzeiten (7 bis 8.15 und 12.30 bis 15 Uhr) verzichten.

      Die Vordertüren der VKU-Busse bleiben übrigens weiter geschlossen. Tickets gibt es über die fahrtwind-App oder im Vorverkauf. Eine Übersicht und weitere Informationen finden sich unter www.vku-online.de.

      - Constanze Rauert -

      Update | Notfallbetreuung ausgeweitet | 23.04.2020 | 12 Uhr

      Schrittweise werden mit der teilweisen Öffnung der Schulen auch die Regeln für die Kindertagesbetreuung angepasst. Bisher galt, wer zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“ gehört, kann sein Kind weiterhin in Kita oder bei Tagespflegepersonen betreuen lassen. Die Berufsgruppen, die diese Notfallbetreuung in Anspruch nehmen können, werden ab heute „moderat erweitert“, so das Land NRW.

      Neu hinzukommen sind schon mit Wirkung von 23. April auch zum Beispiel Arbeitnehmer im Bereich der Großhandels, Pharmazieunternehmen und dem Einzelhandel. Ab Montag, 27. April soll die stufenweise Öffnung auch auf erwerbstätige Alleinerziehende ausgeweitet werden.

      Wer eine Notbetreuung in Anspruch nehmen will, muss allerdings nachweisen, dass er ein einem der genannten Berufe arbeitet. Ein Muster-Vordruck ist unten stehend herunterzuladen und muss in der Betreuungseinrichtung vorgelegt werden. Der Kreis Unna organisiert die Kindertagesbetreuung in den kreisangehörigen Kommunen Fröndenberg/Ruhr, Holzwickede und Bönen. Eltern aus diesen Gemeinden können sich bei Fragen an ihre Ansprechpartner beim Kreis wenden. Sie können auch eine E-Mail senden an kita@kreis-unna.de.

      - Max Rolke –

       

      Update | 566 Menschen gelten als infiziert | 22.04.2020 | 15 Uhr

      Die Zahl der infizierten Personen ist leicht gestiegen. Das gilt auch für die Zahl der Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden. Aktuell sind dies 36 (21. April = 26).

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Land führt Maskenpflicht ein | 22.04.2020 | 12.50 Uhr

      Das ging schnell: Nach Druck von unten hat die Landesregierung reagiert und ab Montag, 27. April eine Maskenpflicht für den ÖPNV und den Einzelhandel erlassen.

      Mehr Infos gibt beim Land NRW.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Klare Regeln für Mundschutz gefordert | 22.04.2020 | 12 Uhr

      „Kein Flickenteppich.“ In Sachen Mundschutz sind sich die Bürgermeister*innen im Kreis mit Landrat Michael Makiolla einig. Die Kommunalspitzen wissen, dass die landauf, landab geführte Diskussion die Menschen verunsichert. „Wir erwarten von der Landesregierung bis Ende der Woche eine landesweit einheitliche Regelung“, so Landrat Michael Makiolla.

      Der Chef der Kreisverwaltung warnte ausdrücklich vor zu laschen Vorgaben: „Wir erleben die größte Pandemie seit einhundert Jahren. Da dürfen wir den Schutz unserer Bevölkerung nicht zu einem Bürgerentscheid mit Hätte-, Könnte, Sollte- Optionen machen“, findet Landrat Michael Makiolla auch im Namen der Bürgermeister deutliche Worte.

      Makiolla rückt auch die besondere Lange des Ruhrgebiets in den Fokus. „Wir sind eine Region der Pendler. Gerade deshalb brauchen wir durchgängig geltende Regelungen und keinen Maskenball.“

      - Constanze Rauert –

       

      Update | Zahl der Infizierten liegt bei 560 | 21.04.2020 | 15 Uhr

      Die Zahl der insgesamt mit dem Corona-Virus Infizierten ist gegenüber Montag leicht gestiegen und beläuft sich heute (21. April) über alles auf 560 Personen.

      Im Update am 20. April hat sich übrigens ein Fehler eingeschlichen. Unterm Strich war die Zahl der Infizierten gegenüber dem 19. April um eins gestiegen, obwohl für Kamen und Lünen jeweils eine Person (= 2) als infiziert registriert worden war. Hintergrund ist, dass eine für Fröndenberg als infiziert gemeldet Person nicht im Kreis wohnt, also aus der Statistik heraus gerechnet wurde.

      - Constanze Rauert -

      Update | Berufskollegs informieren zum Schulstart | 21.04.2020 | 14 Uhr

      Schule geht los: Ab Donnerstag (23. April) öffnen die Berufskollegs ihre Türen für die Jugendlichen, die in diesem Schuljahr die schulische Ausbildung beenden möchten und dafür noch Prüfungen ablegen müssen, bzw. für die Schüler*innen, die mit den Noten des Abschlusszeugnisses die Vergabe eines Schulabschlusses erreichen können.

      Die Schulen haben bereits Informationen weitergereicht. Wer noch nicht weiß, wann er wo sein sollte, kann sich bei den Schulen oder auf den Internetseiten der Berufskollegs informieren.

      - Constanze Rauert -
       

      Update | Schulstart: Tipps der Schulpsychologen | 21.04.2020 | 9 Uhr

      Nordrhein-Westfalen öffnet seine Schulen schrittweise: Ab Donnerstag, 23. April können Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen den Unterricht wieder besuchen. In Zeiten der Corona-Pandemie stellen sich für die jungen Leute im Kreis Unna, ihre Eltern und so manche Lehrkraft allerdings viele Fragen rund um den Schulbesuch. Die Schulpsychologische Beratungsstelle für den Kreis Unna macht bei Bedarf das Angebot einer telefonischen Beratung und weist auf ein Onlineportal der Landesstelle Schulpsychologie hin:

      - Birgit Kalle -

       

      Update | 28 Menschen im Krankenhaus | 20.04.2020 | 15 Uhr

      Bei der Gesundheitsbehörde wurde heute (20. April) eine Person neu als mit dem Virus infiziert gemeldet. Stationär im Krankenhaus befinden sich aktuell 28 Menschen.

      - Constanze Rauert -

      Update | Drei weitere Fälle | 19.04.2020 | 12 Uhr

      Mit Stand heute 12 Uhr wurden drei weitere Fälle bekannt. Insgesamt haben sich damit 555 Menschen mit dem Coronavirus im Kreis Unna infiziert. Stationär im Krankenhaus werden derzeit 36 Menschen behandelt. 

      - Max Rolke -

       

      Update | Zahl steigt moderat | 18.04.2020 | 12 Uhr

      Am heutigen Samstag, 18. April steigt die Zahl der Infizierten moderat um sechs Personen an. Damit hat das Gesundheitsamt insgesamt 552 Infizierte registriert. Ebenfalls steigt die Zahl der stationär im Krankenhaus aufgenommenen Infizierten um sechs Personen auf 35.

      - Max Rolke -

       

      Update | Zahl der Gesundeten steigt weiter | 17.04.2020 | 12 Uhr

      Gute Nachrichten zum Wochenende: Die Zahl der gesundeten Personen steigt weiter. Mit Stand Freitag (17. April) waren 253 Menschen aus der Corona-Quarantäne entlassen worden. Dem gegenüber stehen 271 aktuell als infiziert registrierte Menschen. Davon werden 29 im Krankenhaus behandelt. Verstorben sind 22 Personen.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Kreis und VKU organisieren Schulneustart | 17.04.2020 | 11 Uhr

      Nach dem aktuellen Beschluss der Landesregierung dürfen Schüler ab Donnerstag, 23. April teilweise wieder in die Schulen zurück. Deshalb ergreifen auch die fünf Berufskollegs des Kreises die notwendigen organisatorischen Maßnahmen. Dabei geht es insbesondere um die Entwicklung eines Raumnutzungskonzeptes zur Gewährleistung der Abstandsregelungen im Unterricht und in den Pausen sowie um die Planung des Personaleinsatzes.

      Öffnen werden die Berufskollegs am kommenden Donnerstag dann für die Jugendlichen, die in diesem Schuljahr die schulische Ausbildung beenden möchten und dafür noch Prüfungen ablegen müssen, bzw. für die Schüler*innen, die mit den Noten des Abschlusszeugnisses die Vergabe eines Schulabschlusses erreichen können.

      VKU stellt Busverkehr auf Schulfahrplan um
      Auch die kreiseigene Verkehrsgesellschaft VKU reagiert und stellt am 23. April den Busverkehr wieder auf den Schulfahrplan um (ohne NachtAST-Fahrten, ohne D1 in Lünen). Dabei gilt weiter: Die vordere Bustür bleibt geschlossen. Möglicherweise werden bis Monatsende weiter einzelne Fahrten nicht stattfinden (z.B. Bedienung von Grundschulen). Das entscheidet sich aber erst mit Abschluss der laufenden Detailplanungen.

      Weitere Infos gibt es unter www.vku-online.de.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Jobcenter bietet Hotlines und eService an | 17.04.2020 | 9 Uhr

      Wegen der Pandemie bleiben die Geschäftsstellen des Jobcenters Kreis Unna vorerst geschlossen. Hilfebedürftige Menschen können aber dennoch Anträge stellen oder Anliegen klären. Die Kontaktmöglichkeiten sind

      • Hotline (für Kunden des Jobcenters und Arbeitnehmer):
        02303 / 2538-2222 (Mo. – Fr. 8 bis 15.30 Uhr, Do. 8 bis 17 Uhr, Fr. 8 bis 13 Uhr)
        02303 / 2538-0 (Mo. bis Fr. 8 bis 18 Uhr)
      • Hotline (für Arbeitgeber aus dem Kreis Unna und Hamm)
        0800 / 4 555 20 (Mo. bis Fr. von 8 bis 18 Uhr)

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Über alles 532 Infizierte im Kreis | 16.04.2020 | 15 Uhr

      Die Zahl der Infizierten steigt auch im Kreis weiter. Am heutigen Donnerstag (16. April) waren 532 Erkrankte statistisch erfasst. Das ist ein Plus von 10 Personen gegenüber den Mittwochszahlen. Erhöht hat sich auch die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Verstorben sind eine 75-jährige Frau, die im Schmallenbachhaus in Fröndenberg gewohnt hatte, und ein 76-jähriger Mann aus Schwerte.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Beschlüsse von Bund und Land im Überblick | 16.04.2020 | 10 Uhr

      Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und die Regierungschef*innen der Länder haben am 15. April die Lockerung verschiedener, zur Bekämpfung der Corona-Pandemie getroffener Maßnahmen beschlossen. Gleichzeitig wurde die Kontaktsperre bis zum 3. Mai verlängert.

      Die Beschlüsse vom 15. April und eine Übersicht über weiter bestehende Einschränkungen finden sich hier.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Kreis macht keine Coronatests mehr | 15.04.2020 | 15 Uhr

      Der Kreis hat seine Abstrichstellen zur Ermittlung von mit dem Coronavirus infizierten Menschen geschlossen. Die Aufgabe übernommen hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Patienten werden vom behandelnden Arzt, vom ärztlichen Notfalldienst oder von einer Krankenhausambulanz per Fax in einem der drei Behandlungszentren der KVWL in Lünen, Unna bzw. Schwerte angemeldet. Die anschließende Terminvergabe erfolgt per SMS/Telefonanruf.

      Mehr Infos gibt es unter www.kvwl.de/coronavirus.

      Auch am heutigen Mittwoch (15. April) ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu melden. Verstorben ist eine 98-jährige Frau, die zuletzt in einer Pflegeeinrichtung in Fröndenberg gewohnt hatte.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Weitere Todesfälle zu beklagen | 14.04.2020 | 15 Uhr

      Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Personen ist erneut gestiegen und liegt aktuell bei 19 Personen. Am heutigen Dienstag (14. April) als verstorben gemeldet wurde eine 78-jährige Frau, die zuletzt im Schmallenbachhaus in Fröndenberg gelebt hatte. Erstmals ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus auch ein Toter in Werne zu beklagen. Es handelt sich um einen 81-jährigen Mann, der in einer Pflegeeinrichtung gewohnt hatte und positiv auf Covid 19 getestet worden war.

      Über die Ostertage waren der Gesundheitsbehörde aus Fröndenberg bereits drei Tote gemeldet worden. Dabei handelte es sich um zwei Bewohnerinnen des Schmallenbachhauses, die im Alter von 96 bzw. 74 Jahren verstarben, und eine 75-jährige Bewohnerin eines weiteren Pflegeheims in Fröndenberg. Bei der in Lünen verstorbenen Person handelt sich um eine 80-jährige, in häuslicher Umgebung lebende Frau. Über Ostern wurde zudem der erste, im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehende Todesfall in Selm registriert. Es handelt sich um einen 71-jährigen Mann, der ebenfalls in häuslicher Umgebung gelebt hatte.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Inzwischen 17 Menschen verstorben | 13.04.2020 | 12 Uhr

      Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Personen ist über die Osterfeiertage auf nun insgesamt 17 gestiegen. Neu gemeldet wurden der Gesundheitsbehörde 3 Tote aus Fröndenberg und eine Person aus Lünen. Erstmals gab es einen Toten in Selm. Gestiegen ist auch die Zahl der Infizierten zwischen Gründonnerstag (9. April) und Ostermontag (13. April). Aktuell registriert sind 490 Erkrankte, das ist ein Plus von 52 Personen gegenüber dem letzten Update am 9. April (Stand 15 Uhr).

      - Constanze Rauert -

      Update | 171 aus der Quarantäne entlassen - 255 aktuell infiziert | 09.04.2020 | 16 Uhr

      Die Zahl der aus der Corona-Quarantäne entlassenen Menschen steigt. Stand heute (09.04.2020) waren es 171 Personen. Demgegenüber sind aktuell 255 Menschen mit dem Virus infiziert, allerdings sind inzwischen auch zwölf Tote zu beklagen.

      - Constanze Rauert -

      Update | Bei Coronaverdacht: Erst einen Arzt kontakten | 09.04.2020 | 15 Uhr
      Der Kreis hat seine übergangsweise betriebenen Abstrichstellen geschlossen. Die Aufgabe erledigen jetzt die Beratungsstellen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Deshalb ist auch die vom Kreis für Terminvereinbarungen eingerichtete Rufnummer inzwischen abgeschaltet.

      Für die Terminvereinbarung in den Behandlungszentren gilt: Pateinten werden vom behandelnden Arzt, vom ärztlichen Notfalldienst oder von einer Krankenhausambulanz per Fax im Behandlungszentrum angemeldet, die anschließende Terminvergabe erfolgt per SMS/Telefonanruf.

      Für die Ostertage wurde für das Behandlungszentrum in Lünen ein besonderes Verfahren festgelegt.

      Mehr Infos gibt es unter www.kvwl.de/coronavirus

      Weitere Todesfälle gemeldet
      Auch am heutigen Donnerstag (9. April) wurden der Gesundheitsbehörde weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet werden. Dabei handelt es sich um eine in Holzwickede beheimatete Frau. Sie starb am 9. April im Alter von 83 Jahren. Am selben Tag verstarb auch ein 76-jähriger Mann aus Schwerte.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Kassenärztliche Vereinigung eröffnet Behandlungszentren | 08.04.2020 | 16 Uhr

      Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) übernimmt: Sie hat am 7. April in Lünen ein Behandlungszentren und am 8. April ein weiteres Behandlungszentrum in Unna eröffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.kvwl.de/coronavirus.

      Die beiden Einrichtungen der KVWL lösen die von der Kreis-Gesundheitsbehörde eingerichteten und betriebenen Abstrich-Stellen in den beiden Städten ab. Parallel zur Schließung dieser Abstrich-Stellen schaltet der Kreis am Donnerstag (9. April) die zur Vereinbarung eines Testtermins geschaltete Hotline ab.

      Weiterer Todesfall in Fröndenberg gemeldet

      Am Mittwoch (8. April) wurde der Kreis-Gesundheitsbehörde ein weiterer Todesfall gemeldet. Am 7. April verstorben ist eine 83-jährige Bewohnerin des Schmallenbachhauses in Fröndenberg.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Neue App geht an den Start | 08.04.2020 | 15 Uhr

      Zu den am häufigsten gestellten Fragen gehört: Wer sollte sich auf das Virus testen lassen und wer nicht? Eine schnelle Entscheidungshilfe im Fragebogen-Format hat jetzt die Berliner Universitätsmedizin Charité mit der „CovApp“ zur Entlastung des Gesundheitsamtes, der Kliniken und Anlaufstellen veröffentlicht. Der Kreis Unna konnte die App übernehmen und hat sie jetzt freigeschaltet.

      Über eine „Web-Applikation“ werden Fragen zur persönlichen Lebenssituation, dem Gesundheitszustand und möglichen Symptomen gestellt. Am Ende bekommt jeder Nutzer eine individuelle Handlungsempfehlung sowie entsprechende Kontaktmöglichkeiten.

      Den Fragebogen hat die Charité gemeinsam mit der gemeinnützigen Organisation Data4Life entwickelt und kostenfrei zur Einbindung auf der eigenen Webseite bereitgestellt. Durch die Kreisverwaltung ergänzt wurden nur die lokal-spezifischen Kontaktdaten. Daten werden dabei übrigens nicht übertragen, sondern nur lokal auf dem Endgerät gespeichert.

      https://covapp.kreis-unna.de

      - Max Rolke -

       

      Update | Kreis zieht erste Corona-Bilanz | 08.04.2020 | 13 Uhr
      Anfang März gab es die erste bestätigte Corona-Infektion im Kreis. Seitdem hat der Kreis zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Pandemie vor Ort zu bekämpfen. Eine mit vielen Eckdaten und Stichworten unterlegte Bilanz zog Landrat Michael Makiolla am heutigen Mittwoch (8. April) in einer Telefonkonferenz mit Medienvertretern.

      Am heutigen Mittwoch wurde der Kreis-Gesundheitsbehörde auch ein weiterer Todesfall gemeldet. Am 7. April verstorben ist eine 83-jährige Bewohnerin des Schmallenbachhauses in Fröndenberg.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Zahl steigt + Erkrankung in St. Norbert bestätigt sich nicht | 07.04.2020 | 16 Uhr

      Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen steigt weiter. Aktuell gibt es 403 laborbestätigte Fälle, 26 mehr als am Montag.

      In der letzten Woche wurden aufgrund der Corona-Verdachtsfälle im Caritas Altenzentrum in St. Norbert in Lünen-Altlünen stichprobenartig Tests in der Einrichtung durchgeführt. Die Ergebnisse sind durchweg negativ.

      Auch die eine Person, die in der letzten Woche positiv getestet worden war, ist nicht an Covid-19 erkrankt. Die fehlerhafte Testung wurde vom Labor über das Gesundheitsamt des Kreises an den Caritasverband bestätigt.
      - Constanze Rauert -

       

      Update | Weiterer Todesfall gemeldet | 06.04.2020 | 18 Uhr

      Im Kreis Unna ist erneut ein Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Es handelt sich um eine Frau (Jahrgang 1928). Sie starb am 5. April und wohnte zuletzt im Schmallenbachhaus.

      - Constanze Rauert -

      Update | Zahl der Infizierten steigt weiter | 06.04.2020 | 15 Uhr

      Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen steigt weiter. Aktuell gibt es 377 laborbestätigte Fälle, 12 mehr als am Sonntag.

      - Constanze Rauert - 

       

      Update | Weiterer Todesfall in Lünen | 06.04.2020 | 14 Uhr
      In Lünen ist ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Am 5. April verstorben ist ein Mann aus Lünen (Jahrgang 1949).

      - Constanze Rauert –

      Update | Zahl der Infizierten steigt weiter | 05.04.2020 | 12 Uhr

      Die Zahl der auf das Coronavirus positiv getesteten Menschen im Kreis steigt weiter. Gegenüber dem gestrigen Samstag gibt es am heutigen Sonntag (5. April) 34 neue laborbestätigte Fälle. Die meisten davon wurden in Fröndenberg (+29) registriert.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | weitere Todesfälle im Kreis | 04.04.2020 | 15 Uhr

      Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es auch im Kreis Unna vier weitere Todesfälle zu beklagen. Damit ist die Zahl auf insgesamt sieben gestiegen.

      Unter den neu gemeldeten Todesfällen sind auch zwei weitere Bewohner des Schmallenbachhauses in Fröndenberg: Ein Mann (Jahrgang 1933) verstarb am 3. April, eine Frau (Jahrgang 1927) am 4. April. Beide litten unter unterschiedlichen Vorerkrankungen und waren zuletzt stationär untergebracht.

      Ebenfalls gesundheitlich eingeschränkt waren die anderen Verstorbenen. Dabei handelt es sich um einen Mann aus Lünen (Jahrgang 1951, verstorben am 4. April), und einen weiteren Mann aus Schwerte (Jahrgang 1944, verstorben am 2. April).

      - Constanze Rauert -

       

      Update | 25 neue Infektionen gemeldet | 04.04.2020 | 13 Uhr

      Am heutigen Samstag sind 25 neue Fälle hinzugekommen. Damit hat die Gesundheitsbehörde insgesamt 331 Fälle im gesamten Kreis Unna registriert. Zwei infizierte Personen mussten stationär aufgenommen werden. Die Zahl derer, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, steigt damit auf 36.

      - Max Rolke -

       

      Update | 105 Personen wieder gesund | 03.04.2020 | 13 Uhr

      Die Zahl der Personen, die das Coronavirus überstanden haben und aus der Quarantäne entlassen worden sind, steigt um 67 Personen auf 105. Die Gesamtzahl aller registrierten Fälle im Kreis Unna beläuft sich auf 306. Rund 200 Personen sind also derzeit noch infiziert. Die Zahl der stationär aufgenommenen Fälle bleibt unverändert bei 34 Personen.

      - Max Rolke -

      Update | Altenzentrum St. Norbert Lünen-Altlünen unter Quarantäne | 02.04.2020 | 19 Uhr

      Auch im Altenzentrum St. Norbert in Lünen-Altlünen gibt es eine mit Sars-Cov2 infizierte Bewohnerin. Die Frau war mit anderen Heimbewohnern bereits in der letzten Woche – damals mit negativem Ergebnis - getestet worden und seitdem auch isoliert untergebracht. Da die Frau aber danach corona-typische Symptome zeigte, wurde sie erneut mit nun positivem Ergebnis getestet. Dies bestätigt die bereits zuvor gemachte Erfahrung, dass der Test keine 100- prozentige Sicherheit bietet.

      Der Kreis hat die Einrichtung in Altlünen mit 120 Bewohnern und rund 100 Pflegekräften in Abstimmung mit der WTG-Behörde (Heimaufsicht) am heutigen 2. April unter Quarantäne gestellt und steht in engem Austausch mit der Heimleitung.

      Bei den am morgigen Freitag (3. April) stattfindenden ärztlichen Untersuchungen soll durch gezielt durchgeführte Testungen ermittelt werden, ob sich die Infektion auch in anderen Teilen des Heimes ausgebreitet hat. Symptome zeigende Bewohner werden aktuell bereits hausärztlich betreut.

      - Constanze Rauert -
       

      Update | Tests im Schmallenbachhaus gehen weiter | 02.04.2020 | 16 Uhr

      Das Schmallenbachhaus in Fröndenberg und das Schwesterhaus in der dortigen Innenstadt stehen seit dem 31. März unter Quarantäne. Noch am gleichen Nachmittag wurde eine Teststation eingerichtet und die ersten Tests durchgeführt. Priorität bei den Testungen hatte das Personal. Von den rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren am Mittwoch (1. April) rund 380 getestet worden. Das restliche Personal sowie sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Einrichtungen, bei denen bislang noch kein Abstrich vorgenommen wurde, sollen auf Anordnung der Gesundheitsbehörde möglichst noch im Verlauf des heutigen Tages (2. April) getestet werden.

      Nach Mitteilung der Kreis-Gesundheitsbehörde handelt es sich um 60 Personen im Haus 1, 62 im Haus 2, 18 Mieter im betreuten Wohnen Haus St. Marien und weitere 89 im Schwesterhaus einschließlich des dortigen betreuten Wohnens. Gesundheitsbehörde, Geschäftsleitung und WTG-Behörde (früher Heimaufsicht) hoffen auf die zeitnahe Übermittlung der Ergebnisse, um daran ausgerichtet gegebenenfalls weitere Maßnahmen einzuleiten bzw. eingeleitete anzupassen.

      - Constanze Rauert -


      Maßnahmen in einer weiteren Fröndenberger Pflegeeinrichtung

      Im Hans-Jürgen-Janzen-Haus besteht der Verdacht, dass es auch hier zu einer Ausbreitung des Coronavirus gekommen sein könnte. Zwei Bewohnerinnen, die sich derzeit in stationärer Krankenhausbehandlung befinden, sind laborbestätigt mit Sars-Cov2 infiziert. Da weitere Bewohnerinnen und Bewohner grippeähnliche Symptome zeigen, sind alle Bewohnerinnen und Bewohner bereits gestern (1. April) ärztlich gesichtet und getestet worden. Das gesamte Personal der Einrichtung wird am heutigen 2. April getestet. Laborergebnisse liegen zurzeit noch nicht vor. Das Hans-Jürgen-Janzen-Haus wurde ebenfalls gestern (1. April) bis auf Weiteres unter Quarantäne gestellt.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | 282 Fälle insgesamt | 02.04.2020 | 15 Uhr

      Am heutigen Donnerstag (2. April) sind 27 neue Fälle hinzugekommen. Die Zahl der Infizierten, die stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen, steigt um fünf Personen auf insgesamt 34.

      - Max Rolke -

       

      Update | WFG-Krisenteam im Dauereinsatz | 02.04.2020 | 13 Uhr

      Die Bundesregierung hat am 11. März Finanzhilfen für Unternehmen angekündigt. Es folgte eine Flut von Hilfsprogrammen. Um Unternehmen im Kreis Unna eine Orientierungshilfe anzubieten, hat die Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) ein Krisenteam gebildet.

      Das Team hat inzwischen fast 200 Gewerbetreibende beraten: Darunter Pizzabäcker, Tankstellenpächter, Zahnärzte und Freiberufler. Der Tipp der Experten: Wer Unterstützung benötigt, sollte sich informieren und Chancen nutzen. Noch bis 31. Mai können Gelder beantragt werden.

      Mehr: www.wfg-kreis-unna.de 
      Infonummer der WFG: 0 23 03 / 27 – 16 90

      - Max Rolke -

       

      Update | Corona-Fälle in Pflegeheimen | 01.04.2020 | 16 Uhr

      In der Pflegeeinrichtung „Schmallenbach-Haus“ in Fröndenberg/Ruhr haben die Tests am gestrigen Nachmittag begonnen. Mehrere hundert Personen werden so schnell wie möglich getestet. Wann die Ergebnisse vorliegen, hängt auch davon ab, wie schnell die labortechnischen Untersuchungen abgearbeitet werden.

      Hinzu kommen zwei positive Corona-Fälle im Hans-Jürgen-Janzen-Haus. Das ist eine Pflegeeinrichtung ebenfalls in Fröndenberg/Ruhr. Zwei positiv getestete Personen befinden sich zurzeit in stationärer Behandlung. Um Klarheit zu bekommen, ob eine weitere Ausbreitung in dieser Einrichtung stattgefunden hat, werden alle Bewohner sowie das gesamte Personal heute noch getestet.

      Entwarnung in Sachen Corona gibt es für ein Altenheim in Altlünen. Dort sind zehn Personen getestet worden. Inzwischen liegen alle Ergebnisse vor: Alle getesteten Bewohner sind an Influenza erkrankt.

      Insgesamt summieren sich die Zahlen aus den Städten und Gemeinden auf 255 Fälle. Davon werden 29 Fälle stationär im Krankenhaus behandelt.

      - Max Rolke - 

       

      Update | Anpassungen im Schwerbehindertenrecht | 01.04.2020 | 14 Uhr

      Viele Dienstleistungen musste die Kreisverwaltung aufgrund der aktuellen Lage einstellen – Angelegenheiten in Sachen Schwerbehinderung werden aber weiter bearbeitet. So können zum Beispiel die Feststellung einer Behinderung und die Ausstellung von Ausweisen weiterhin erfolgen. Weil der Publikumsverkehr im Kreishaus eingestellt ist, sollten sich Betroffene sich telefonisch melden.

      Mehr: www.kreis-unna.de/schwerbehinderung

      Zu den Ansprechpartnern: www.kreis-unna.de/info (über Organisationseinheiten - FB 50 Arbeit und Soziales)

      - Max Rolke -

       

      Update | Testungen im Schmallenbachhaus laufen an | 31.03.2020 | 17 Uhr

      Nach der für das Schmallenbachhaus in Fröndenberg und das Schwesterhaus in der Fröndenberger Innenstadt am Morgen (31. März) ausgesprochenen Quarantäne, haben Kreis-Gesundheitsbehörde, WTG-Behörde (Heimaufsicht) und Geschäftsleitung am Nachmittag weitere Maßnahmen miteinander abgestimmt und eingeleitet.

      Wie bereits am Samstag (28. März) in Haus 1 – dort waren die beiden inzwischen verstorbenen Personen untergebracht – wurde auch für Haus 2 und das Schwesterhaus eine ärztliche Sichtung veranlasst.

      Bereits am heutigen späten Nachmittag (31. März) läuft zudem das Testen weiterer Personen an. Priorität hat dabei noch nicht getestetes Personal. Außerdem werden weitere Testungen durchgeführt, um die Situation vor Ort genauer beurteilen und ggf. weitere Maßnahmen ergreifen zu können.

      Ebenfalls angelaufen ist die Ausstattung der Einrichtung mit weiterer Schutzkleidung.

      Liegen weitere Informationen vor, wird es Updates geben.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | 35 neue Fälle | 31.03.2020 | 15 Uhr
      Heute sind insgesamt 35 neue Coronavirus-Fälle hinzugekommen. Damit hat das Gesundheitsamt insgesamt 235 Fälle verzeichnet. Die Neuinfizierten aus Fröndenberg/Ruhr (24) sind alle dem Schmallenbachhaus zuzuordnen.

      - Max Rolke -


      Update | Quarantäne für Schmallenbachhaus angeordnet | 31.03.2020 | 13 Uhr
      Ende der letzten Woche verstarben zwei gesundheitlich vorbelastete und auch mit dem Coronavirus infizierte Bewohner des Schmallenbachhauses in Fröndenberg (Jahrgang 1932 und 1935). Die Gesundheitsbehörde des Kreises führte deshalb am Samstag (28. März) u.a. eine ärztliche Sichtung durch und nahm außerdem knapp 60 Abstriche von Personen (Bewohner und Pflegepersonal), die auf Corona hinweisende Symptome zeigten.

      Nach Eingang der ersten Laborbefunde (beauftragt war ein Labor in Gelsenkirchen) steht fest, dass sich noch weitere Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung mit Sars-Cov2 infiziert haben. Da die Infizierten in verschiedenen Wohnbereichen untergebracht sind, ordnete die Kreisgesundheitsbehörde in Abstimmung mit der WTG-Behörde (früher Heimaufsicht) am heutigen Dienstag (31. März) an, die Einrichtung sowie das Schwesterhaus in der Fröndenberger Innenstadt mit sofortiger Wirkung unter Quarantäne zu stellen.

      Parallel dazu und in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung begannen Gesundheitsbehörde und WTG-Behörde mit der Ermittlung von Kontaktpersonen innerhalb des Hauses (u.a. Pflegepersonal, hausinterner Pflegedienst, Servicekräfte), aber auch externer Kontaktpersonen wie etwa Hausärzten oder Dienstleistern.

      Außerdem wird die bereits seit 27. März mit Schutzkleidung belieferte Einrichtung mit weiterer persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet. Im Laufe des Tages läuft darüber hinaus vor Ort die Testung weiterer Personen (Bewohner, Personal, Dienstleister) an.

      Liegen weitere Informationen vor, wird es Updates geben.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Dritter Todesfall im Kreis | 30.03.2020 | 17 Uhr

      Im Kreis gibt es im Zusammenhang mit dem Corona-Virus einen dritten Todesfall. Es handelt sich um eine Frau aus Lünen (Jahrgang 1945). Sie litt unter verschiedensten Vorerkrankungen und wurde am 21. März stationär in einem Krankenhaus aufgenommen, wo sie am 29. März verstarb.

      Wie die Gesundheitsbehörde mitteilt, war die Frau nicht Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | 200 gemeldete Fälle | 30.03.2020 | 15 Uhr

      Dem Gesundheitsamt sind heute elf weitere Fälle gemeldet worden. Damit steigt die Gesamtzahl aller gemeldeten Fälle auf 200 an. Die meisten Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne (179). 21 Erkrankte müssen im Krankenhaus behandelt werden.

      - Max Rolke -

      Update | Zahl der Infizierten steigt weiter moderat | 29.03.2020 | 12 Uhr

      Zwischen Samstag und Sonntag ist die Zahl der neu Infizierten um vier Personen gestiegen. Damit gibt es seit Beginn der Registrierung zusammengezählt (nicht um Gesundete bereinigt) 189 erfasste Krankheitsfälle. Die meisten sind in Schwerte (39) und Selm (35) verortet.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Zweiter Todesfall im Kreis Unna | 28.03.2020 | 16 Uhr

      Es gibt einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Am 27. März verstorben ist eine Frau aus Fröndenberg (Jahrgang 1932). Sie lebte seit Anfang Dezember 2019 in einer Fröndenberger Pflegeeinrichtung und war am 23. März wegen ihres schlechten Allgemeinzustandes in ein Mendener Krankenhaus eingeliefert worden.

      Bei der Aufnahme war das erste COVID-19-Testergebnis zunächst negativ. Allerdings verschlechterte sich der Zustand der unter Vorerkrankungen leidenden und zur Risikogruppe mit den schweren Verläufen gehörenden Patientin mit Corona-typischen Symptomen akut. Deshalb wurde ein erneuter Abstrich vorgenommen. Das positive Testergebnis liegt dem Kreis seit dem 28. März vor.

      Mit der verstorbenen 87-Jährigen sind in der Fröndenberger Einrichtung nun zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Zwei weitere Bewohner wurden ebenfalls positiv getestet und sind stationär untergebracht. Auch vor diesem Hintergrund hat die Gesundheitsbehörde des Kreises weitere Maßnahmen veranlasst.

      Ein Amtsarzt hat am heutigen Samstag (28. März) gemeinsam mit dem Leitenden Notarzt und dem organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes in enger Absprache mit der Geschäftsführung eine sogenannte ärztliche Sichtung vorgenommen.

      Dabei ging es insbesondere darum, Bewohner mit einschlägigen Symptomen zu identifizieren, Abstriche vorzunehmen und labortechnisch möglichst zeitnah untersuchen zu lassen. Außerdem geht es um die weitere Isolierung von ermittelten Kontaktpersonen und natürlich auch um den Schutz der Beschäftigten durch entsprechende Schutzmaßnahmen (insbesondere Masken und Schutzkleidung).

      - Constanze Rauert -

      Update | Zahl der Infizierten steigt moderat | 28.03.2020 | 13 Uhr

      Die Zahl der Infizierten ist gegenüber Freitag moderat gestiegen. Die meisten Infizierten sind aktuell in Schwerte (39) und in Selm (33) registriert. Die Zahl der im Krankenhaus liegenden Erkrankten ist mit 22 am Samstag gegenüber 24 am gestrigen Freitag fast unverändert.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Elternbeiträge für April ausgesetzt | 27.03.2020 | 16 Uhr

      Im Kampf gegen das Corona-Virus wurden auch die Kitas geschlossen (Ausnahme Notbetreuung). Eltern organisieren die Betreuung des Nachwuchses. Ob sie dennoch Elternbeiträge zahlen müssen, hat das Land inzwischen geregelt. Umgesetzt werden die Vorhaben vom Kreis als Jugendamt für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede. Die Eckpunkte sind:

      • Die Elternbeiträge für Kitas, Offene Ganztagsschulen und Kindertagespflegen sollen für April ausgesetzt werden.
      • Das Land beteiligt sich zur Hälfte an den dadurch für die Kommunen entstehenden Kosten.
      • Eltern müssen jedoch die Elternbeiträge für März grundsätzlich zahlen.
      • Kommunen mit schwieriger Haushaltslage (insbesondere Stärkungspakt-Kommunen) bekommen die notwendigen haushaltsrechtlichen Spielräume.

      Regelungen für Bönen, Holzwickede und Fröndenberg:

      • Bei den Eltern, bei denen der Elternbeitrag normalerweise abgebucht wird, wird dieser nicht am 15. April eingezogen.
      • Die Eltern, die den Elternbeitrag normalerweise selbst überweisen, werden gebeten, den Beitrag für April nicht zu überweisen.
      • Wer die Überweisung nicht mehr rechtzeitig stornieren kann, erhält den Beitrag zurück überwiesen.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | 1. Todesfall im Zusammenhang mit Coronavirus | 27.03.2020 | 13 Uhr

      Auch im Kreis Unna ist nun ein erster Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Es handelt sich um einen Mann aus Fröndenberg (Jahrgang 1935).

      Er war Mitte März in einer Fröndenberger Pflegeeinrichtung aufgenommen worden. Nach einem häuslichen Unfall kam er am 22. März in ein Mendener Krankenhaus. Dort verstarb er am 25. März. Im Zusammenhang mit der Aufnahme war auch ein Abstrich gemacht worden.

      Am heutigen Freitag (27. März) bestätigte der schriftliche Laborbefund, dass der unter verschiedenen Vorerkrankungen leidende und zur Risikogruppe mit den schweren Verläufen gehörende Senior auch mit dem Corona-Virus infiziert war.

      Die Gesundheitsbehörde des Kreises hat inzwischen in enger Abstimmung mit den betroffenen Einrichtungen alle notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen bzw. eingeleitet. Dazu gehören insbesondere die Ermittlung und Isolierung möglicher Kontaktpersonen und andere Schutz- und Hygienemaßnahmen.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Zahl der Infizierten steigt weiter | 26.03.2020 | 15 Uhr

      Die Zahl der Infizierten steigt auch im Kreis Unna weiter. Stand heute (15 Uhr) sind der Gesundheitsbehörde 16 neue Fälle gemeldet worden. Viele stecken sich nach wie vor im familiären Umfeld an oder bei positiv Getesteten. Die meisten Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Infizierten, die im Krankenhaus, also stationär betreut werden, liegt derzeit (Stand heute) bei 25 Personen.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Viele Wertstoffhöfe öffnen wieder | 26.03.2020 | 9 Uhr

      Die Kreisentsorgungsgesellschaft GWA reagiert auf den Frühling in Zeiten von Corona. Vor allem zur Entsorgung des in vielen Gärten anfallenden Grün- und Strauchschnitts nehmen viele Wertstoffhöfe im Kreis wieder den Betrieb auf. Wer wann geöffnet hat, findet sich im Internet unter www.gwa-online.de.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Die Gesundheitsbehörde informiert | 25.03.2020 | 15 Uhr
      Es gibt (Stand: 25.03.2020 - 15:00 Uhr) 146 Fälle, 22 mehr als am gestrigen Dienstag.

       

      Update | Zahl der Infizierten weiter gestiegen | 24.03.2020 | 15 Uhr

      Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten steigt weiter. Heute sind dem Gesundheitsamt  16 neue Fälle gemeldet worden. Weiter mehr als ausgelastet ist das Infotelefon. Hier werden inzwischen nicht nur Fragen rund um das Virus gestellt und beantwortet. Die Mitarbeiter erhalten zunehmend auch Fragen zu Finanzen, Familie, Arbeitsplatz oder Wohnen und verweisen hier auf die anderen, jeweils zuständigen Stellen. Die Liste mit häufig gestellten Fragen unter www.kreis-unna.de/corona wird im Übrigen weiter ergänzt.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Krisentelefon der Erziehungsberatungsstelle | 24.03.2020 | 9 Uhr

      Fünf Wochen ohne Kita und Schule, ohne Fußball, Musikschule und Verabredungen. Da kommen Eltern und Kinder an ihre Grenzen. Die Erziehungsberatungsstelle des Kreises (zuständig für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede) bietet deshalb Rat und Hilfe an.

      Die Nummer des Krisentelefons: 0 23 01 / 94 59 40.

      Geschaltet ist die Leitung montags bis donnerstags von 8 bis 15.45 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr. Anrufen können Eltern, Jugendliche und Kinder. Alle Gespräche werden natürlich vertraulich behandelt.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | 108 Infizierte im Kreis | 23.03.2020 | 16 Uhr

      Die Zahl der Infizierten (aufsummiert) hat sich weiter nach oben entwickelt. Als infiziert eingestuft und erfasst sind am heutigen 23. März 108 Personen. Die Veränderungen in zwei Städten (Bergkamen und Kamen) haben mit einer Bereinigung der Statistik zu tun. So wurden in der Richtung Kreis abgesetzten Infektionsschutzmeldung dem Kreis Unna Personen zugeordnet, die hier z.B. noch gemeldet sind, ihren Wohnsitz aber in eine andere Kommune (außerhalb des Kreises) verlegt haben.

      - Constanze Rauert -

      Update | WFG schaltet Krisentelefon + Zweite Hotline beim Jobcenter | 23.03.2020 | 11 Uhr
      Die kreiseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) hat ebenfalls auf die Corona-Krise reagiert. Unter www.wfg-kreis-unna.de finden sich ab sofort regelmäßig aktualisierte Informationen zu

      • Kurzarbeitergeld
      • Liquiditätshilfen
      • wesentliche Schritte zur Krisenprophylaxe und –Krisenbewältigung.

      Für weitergehende Fragen hat die WFG Kreis Unna ein Krisentelefon eingerichtet: 0 23 03 / 27 - 16 90.

      Das Jobcenter baut seinen Telefonservice weiter aus. Neben der bekannten Hotline-Nummer 0 23 03 / 25 38-0 ist noch die 0 23 03 / 25 – 22 22 freigeschaltet.

      Anliegen können auch per E-Mail an jobcenter-kreis-unna@jobcenter-ge.de geschickt werden. Dafür steht eine vollständig auszufüllende Dokumentenvorlage zur Verfügung. Sie ist unter www.jobcenter-kreis-unna.de abrufbar.

      Arbeitslosengeld II-Anträge, Weiterbewilligungsanträge und Veränderungsmitteilungen können, nach einer einfachen Registrierung, auch über die Online-Plattform www.jobcenter.digital ausgefüllt und weitergeleitet werden.

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Land weitet Kinderbetreuung aus | 23.03.2020 | 9 Uhr 
      In der Coronakrise sichern sogenannte Schlüsselpersonen die kritische Infrastruktur wie etwa die Versorgung oder medizinische Betreuung. Viele von ihnen sind Eltern und die haben ab sofort auch dann Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder, wenn nur ein Elternteil eine vom Arbeitgeber bescheinigte Schlüsselfunktion hat.

      Die neuen Regelungen gelten bis einschließlich 19. April für alle Wochentage, also bei Bedarf auch samstags und sonntags (Ausnahme Karfreitag bis Ostermontag).

      Für den Kreis als Schulträger greift dies für die

      • Sonnenschule (Kamen) und
      • Regenbogenschule (Standorte in Bergkamen und Fröndenberg/Ruhr)

      sowie jeweils für die Klassen 1 bis 6 der

      • Friedrich-von-Bodelschwinghschule (Bergkamen)
      • Karl-Brauckmann-Schule (Holzwickede)

      und für die Klassen 5 und 6 im

      Ausweitung der Betreuung durch Kita oder Tagespflege
      Sind die zu betreuenden Kinder noch nicht in der Schule, sollen die Eltern direkt Kontakt mit ihrer Kita bzw. den Tagespflegpersonen aufnehmen. Klappt das nicht, können sich Eltern aus Bönen, Holzwickede und Fröndenberg/Ruhr an ihre Ansprechpartner beim Kreis als das für sie zuständige Jugendamt wenden. Sie können auch eine E-Mail senden an kita@kreis-unna.de.

      Neu ist, dass auch dann Anspruch auf eine Kinderbetreuung besteht, wenn bisher kein Betreuungsvertrag bestand, ein Elternteil aber eine vom Arbeitgeber bescheinigte Schlüsselfunktion hat. Auch in diesem Fall läuft die Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt per E-Mail an kita@kreis-unna.de.

      - Constanze Rauert -

      Update | Fünf neue Fälle | 22.03.2020 | 13 Uhr
      Im Kreis Unna sind heute fünf neue Corona-Fälle hinzugekommen. Insgesamt gibt es damit summiert 98 Fälle im Kreis Unna. Die neuen Fälle sind zu verorten in:

      • Fröndenberg (+1)
      • Kamen (+1)
      • Lünen (+2)
      • Selm (+1)

      - Constanze Rauert -

       

      Update | Zehn neue Fälle | 21.03.2020 | 14 Uhr

      Im Kreis Unna sind heute zehn neue Corona-Fälle hinzugekommen. Insgesamt gibt es damit summiert 93 Fälle im Kreis Unna. Die neuen Fällen sind zu verorten in:

      • Fröndenberg (+1)
      • Lünen (+2)
      • Schwerte (+2)
      • Selm (+2)
      • Unna (+3)

      - Constanze Rauert -

       

      Update | 22 neue Fälle | 20.03.2020 | 14 Uhr

      Im Kreis Unna sind heute 22 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Insgesamt gibt es damit summiert 83 Fälle im Kreis Unna. Die neuen Fällen sind zu verorten in:

      • Bönen (1)
      • Holzwickede (1)
      • Lünen (2)
      • Schwerte (6)
      • Selm (8)
      • Unna (4)

      Es gilt weiterhin: Das Infotelefon des Kreises Unna ist überlastet. Das macht sich heute vor allem in Lünen bemerkbar. Wer dort nicht durchkommt, kann auch die Nummer in Unna (0 23 03 / 27 – 52 53) anrufen.

      - Max Rolke -

      + Update | Weitere Teststelle + Zeiten ausgeweitet | 20.03.2020 | 13 Uhr

      In Schwerte wird ab Montag, 23. März eine weitere Teststelle in Betrieb genommen. Die Terminvereinbarung läuft über die neue zentrale Rufnummer 0 23 03 / 27 – 52 53. Die Teststelle befindet sich im

      Marienkrankenhaus Schwerte
      Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung
      Goethestraße 19
      58239 Schwerte

      Wichtig: Tests werden nur nach Terminvereinbarung und voriger Absprache durchgeführt. Nähere Informationen, wann Tests durchgeführt werden, finden sich unten stehend in den häufig gestellten Fragen.

      Zusätzlich werden die Zeiten, in denen Tests durchgeführt und vereinbart werden können, ausgeweitet. Ab Montag gilt:

      • Erreichbarkeit der Hotline zur Coronatest-Terminvereinbarung für Unna, Lünen und Schwerte: Montag bis Freitag 8.30 bis 13.30 Uhr
      • Testzeiten für Lünen und Unna: Montag bis Freitag von 8.30 bis 15 Uhr
      • Testzeiten für Schwerte: Montag bis Freitag von 12 bis 14 Uhr

      - Max Rolke -

      + Update | Rufnummer zur Terminvereinbarung ändert sich | 20.03.2020 | 12 Uhr

      Die Telefonnummern zur Vereinbarung von Coronatest-Terminen in Unna, Schwerte und Lünen werden vereinheitlicht. Ab Montag, 23. März gilt eine zentrale Nummer, über die das ärztlich besetze Telefon erreichbar ist. Die Rufnummer in Lünen entfällt – ein Bandansage weist auf die neue Regelung hin.

      • 0 23 03 / 27 – 52 53

      - Max Rolke -

       

      Update | 10 neue Fälle | 19.03.2020 | 15.30 Uhr

      Es gibt 10 weitere Fälle im Kreis Unna. Damit hat das Gesundheitsamt des Kreises Unna insgesamt 61 Fälle registriert. Die neu Infizierten kommen aus Holzwickede (1), Schwerte (6), Selm (2) und Werne (1).

      Die Infektionsketten sind noch nachvollziehbar. Die neu Infizierten sind größtenteils Urlaubsrückkehrer und Kontaktpersonen von bereits Infizierten. Das heißt, es gibt im Kreis Unna noch keine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus in der Bevölkerung.

       

      Update | Infos in verschiedenen Sprachen | 19.03.2020 | 13 Uhr

      Es gibt Infomaterial zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen: Infotexte, Merkblätter, Podcasts und die gestrige Ansprache der Bundeskanzlerin Angela Merkel stehen in Englisch, Türkisch, Persisch, Arabisch und Russisch zur Verfügung. Es gibt auch Infos in Kroatisch, Bulgarisch, Griechisch, Chinesisch, Polnisch und Französisch.

       

      Update | 26 neue Fälle + Ministerin Ina Scharrenbach im Kreis Unna | 18.03.2020 | 16 Uhr

      Im Kreis Unna gibt es 26 neue Corona-Fälle. Damit ist die Zahl auf insgesamt 51 gestiegen. Bei den Personen handelt es sich größtenteils um Urlaubsrückkehrer. Die Infektionsketten sind bisher alle nachvollziehbar. Es ist der von den Experten erwartete exponentielle Anstieg. Die neu Infizierten kommen aus:

      • Bergkamen (6)
      • Fröndenberg/Ruhr (1)
      • Holzwickede (1)
      • Lünen (3)
      • Schwerte (4)
      • Selm (4)
      • Unna (1)
      • Werne (6)

      Fast alle bestätigt Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Eine infizierte Person musste stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Derzeit gibt es 23 begründete Verdachtsfälle und über 1.000 Kontaktpersonen.

      Kreisverwaltung hat die Lage im Blick
      Der Kreis Unna arbeitet intensiv daran, die weitere Ausbreitung zu verhindern und steht in regelmäßigem Kontakt mit den Städten und Gemeinden im Kreis Unna, den Krankenhäusern und allen, die derzeit die Auswirkungen der Coronakrise zu spüren bekommen. Jeden Tag kommt der Krisenstab zusammen und berät, wie drängende Probleme gelöst werden können.

      „Das größte Problem im Kampf gegen das Virus ist nach wie vor fehlende Schutzausrüstung für Hausärzte, Pflegedienstleister und den Rettungsdienst“, betont Landrat Michael Makiolla.

      Deshalb hat er gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Städte und Gemeinden den heutigen Besuch von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen genutzt, um das Problem gegenüber Landesregierung deutlich zu machen. Scharrenbach wiederum versprach, finanzielle Probleme, die auf kommunaler Ebene durch die Bekämpfung des Coronavirus die Haushalte belasten, mit Augenmaß zu behandeln.

      - Max Rolke -

      Update | Erreichbarkeit Jobcenter | 18.03.2020 | 9 Uhr

      Ab sofort verlagert das Jobcenter Kreis Unna seine Dienstleistungen bis auf Weiteres auf telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahmen.

       

      Update | GWA schließt | 17.03.2020 | 8.20 Uhr

      Die Kreisentsorgungsgesellschaft GWA schließt ihre Entsorgungsstandorte ab sofort und bis auf Weiteres für Anlieferungen durch private Haushalte.

      Update | Kreisverwaltung stellt sich auf | 17.03.2020 | 14.10 Uhr

      Die Kreisverwaltung sowie alle Nebenstellen schließen ab Mittwoch, 18. März für den gesamten Publikumsverkehr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung bleiben weiter im Dienst. Die Aufgaben innerhalb der Kreisverwaltung werden umgeschichtet. Denn:

      „Diese Krise ist eine große Bewährungsprobe nicht nur für die Gesellschaft, auch für die Kreisverwaltung“, sagt Landrat Michael Makiolla. „Wir müssen uns alle darauf konzentrieren, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Das ist eine Aufgabe nicht nur für das Kreis-Gesundheitsamt, sondern für die gesamte Verwaltung und auch für die gesamte Gesellschaft.“

      Große Teile der Aufgabenerledigung werden eingeschränkt oder ganz eingestellt, Teile des Personals umgeschichtet, um unter anderem die Mitarbeiter im Gesundheitsamt zu unterstützen, die mit Hochdruck daran arbeiten, die weitere Ausbreitung des Coronavirus  zu verhindern. Dabei setzt die Kreisverwaltung um, was die Bundes- und Landesregierungen beschlossen haben.

      Hinweis zu KFZ-Zulassungen
      Wenn der Publikumsverkehr komplett eingestellt ist, werden keine Personen mehr in das Kreishaus und die Nebenstellen gelassen. KFZ-Zulassungen sind nur noch über Händler und Zulassungsdienste möglich. Alle Termine werden abgesagt, neue können bis auf Weiteres nicht vereinbart werden.

      Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Fragen per E-Mail oder Telefon weiter zur Verfügung.

      Update | 5 neue Fälle | 17.03.2020 | 15.15 Uhr

      Es sind fünf weitere Fälle zur Statistik des Gesundheitsamtes hinzugekommen. Drei davon sind in Unna zu verorten, einer in Lünen und einer in Holzwickede. Die Kontaktpersonen und Infektionswege werden derzeit ermittelt. Damit gibt es insgesamt 25 Fälle.

      Jeder positive Fall hat im Schnitt 25 Kontaktpersonen. Die Zahl der Kontaktpersonen steigt damit auf rund 800. Aktuell gibt es 20 begründete Verdachtsfälle auf Infektion mit dem Virus.

       

      Update | Ein neuer Fall + Überlastung im Gesundheitsamt | 16.03.2020

      Die Gesundheitsbehörde hat ein weiteres positives Testergebnis erreicht. Eine Person aus Lünen ist positiv getestet worden. Insgesamt gibt es damit 20 Corona-Fälle im Kreis Unna. Zusätzlich besteht in 23 Fällen ein begründeter Verdacht auf Infektion mit dem Coronavirus.

      Gesundheitsamt überlastet
      Die Zahlen lassen es vermuten: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt haben viel zu tun und arbeiten eine Vielzahl von Anfragen aus der Bevölkerung ab.

      Es gibt rund 700 Kontaktpersonen und zusätzlich zahlreiche Personen, die sich Sorgen um ihren Gesundheitszustand machen. Das hat zur Folge, dass das Infotelefon überlastet ist: Über 2.000 Anrufe kommen innerhalb weniger Stunden zusammen – unmöglich für die Mitarbeiter alle anzunehmen.

      Gezielte Verstärkung
      Daher werden die Zeiten des Infotelefons ausgeweitet. Ab morgen, Dienstag, 17. März ist das Infotelefon montags bis donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr und freitags 8 bis 15 Uhr unter Tel. (0800) 10 20 205 zu erreichen. Zudem verstärken weitere Mitarbeiter die Telefone, damit mehr Anrufe angenommen werden können.

      Auch die Absage von Veranstaltungen zieht zahlreiche Nachfragen an die Gesundheitsbehörde nach sich. Dafür sind jedoch die örtlichen Ordnungsbehörden – sprich die Städte und Gemeinden selbst verantwortlich. Ob eine Veranstaltung stattfindet, wird dort entschieden, nicht im Gesundheitsamt.

      Ebenso ob Betriebe oder Einrichtungen wie Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder Fortbildungsstandorte schließen, entscheidet nicht das Gesundheitsamt sondern die jeweilige Leitung bzw. der jeweilige Träger.

      - Max Rolke -

       

      Update | Zwei neue Fälle + Hinweise für Urlaubsrückkehr | 15.03.2020 

      Dem Kreis-Gesundheitsamt sind zwei neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Beide Personen kommen aus Schwerte. Es handelt sich um Rückkehrer aus vom Robert-Koch-Institut definierten Corona-Risikogebieten. Die Kontaktpersonen sowie die Infektionswege werden derzeit ermittelt. Kreisweit ist die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen damit auf 19 angestiegen.

      Hinweise für Urlaubsrückkehrer
      Der Krisenstab des Kreises Unna schließt sich der Aufforderung von Bundesgesundheitsminister Spahn in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie an und bittet Urlaubsrückkehrer um besondere Umsicht. Wer innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, Österreich oder der Schweiz war, für den gilt: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zwei Wochen nach Ihrer Rückkehr zu Hause, unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht. 

      Es handelt sich bei der Aufforderung um eine dringende Bitte. Eine gesetzliche Anordnung gibt es zurzeit nicht. Deshalb kann der Kreis Unna dazu auch keine Bescheinigungen zur Verfügung stellen. Ansprechpartner für die Rückkehrer ist mit Hinweis auf die Empfehlung des Bundesgesundheitsministers der jeweilige Arbeitgeber. Urlaubsrückkehrer sollten sich zunächst telefonisch mit dem Arbeitgeber in Verbindung setzen.

      - Birgit Kalle -

       

      Update | Umgang mit Kita-Schließungen | 14.03.2020 | 13.40 Uhr

      Nach einem Erlass des Landes NRW gibt es vom 16. März bis 19. April 2020 ein Betretungsverbot für alle Betreuungseinrichtungen für Kinder, das sind Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen. Von diesem Verbot ausgenommen sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte eine unentbehrliche Schlüsselperson ist und eine private Betreuung nicht gewährleistet werden kann.

      Der Kreis Unna organisiert die Kindertagesbetreuung in den kreisangehörigen Kommunen Fröndenberg/Ruhr, Holzwickede und Bönen.

      Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

      Die Unentbehrlichkeit muss schriftlich nachgewiesen werden. Ein Muster-Vordruck ist unten stehend herunterzuladen und muss bis spätestens Mittwoch in der Betreuungseinrichtung vorgelegt werden. Bis dahin gilt die mündliche Bestätigung.

      Update | Besuche in Alten- und Pflegeeinrichtungen | 14.03.2020 | 14.30 Uhr

      Besuche sind ab sofort auf das Notwendigste zu beschränken. Das heißt konkret: Pro Bewohner eine Person pro Tag für die maximale Besuchszeit von einer Stunde. Weitere Einschränkungen werden durch das Pflegepersonal kommuniziert.

      Update | Drei neue Fälle + Sicherheitsvorkehrungen | 14.03.2020 | 16.20 Uhr

      Am heutigen Samstag sind drei neue Fälle hinzugekommen. Die neu infizierten Personen kommen aus Lünen, Fröndenberg/Ruhr und Selm. Damit steigt die Zahl auf 17. Die Infektionswege und Kontaktpersonen werden derzeit noch ermittelt. Klar ist soweit, dass es sich bei den Personen aus Lünen und Selm um Reise-Rückkehrer aus einem Risikogebiet handelt.

      Kreisverwaltung schließt ab Mittwoch, 18. März
      Aus Sicherheitsgründen und um das Infektionsrisiko zu minimieren, bleiben alle Dienst- und Nebenstellen der Kreisverwaltung ab Mittwoch, 18. März bis auf Weiteres für den gesamten Publikumsverkehr geschlossen. Anliegen bearbeiten die Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail.

      Die Verwaltungsspitze trifft sich am Montagmorgen, um alles weitere zu besprechen. Dabei geht es auch um die Frage, wie zwingend notwendige Dienstleistungen z.B. KFZ-Zulassungen oder die Erteilung von Aufenthaltstiteln nach vorheriger Terminabsprache abgewickelt werden können.

      Zudem schließt sich der Kreis Unna der Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums an, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, wenn sie aus dem Urlaub in einem Risikogebiet zurückkehren, sich freiwillig für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises Unna.

      - Max Rolke -

       

      Update | Korrektur Fallzahl + Kein neuer Fall + Schulen geschlossen + ÖPNV | 13.03.2020

      Im Kreis Unna kommen am heutigen Freitag laut Gesundheitsamt keine neuen Fälle hinzu.

      Dennoch verändert eine Korrektur die Zahlen aufgrund eines Übertragungsfehlers: In Werne gibt es keinen positiven Corona-Fall.

      Bei den gemeldeten Fälle aus dem Update von gestern (12.03.2020 | 16 Uhr) ist inzwischen klar, wo sich die neue Infizierten angesteckt haben: Es sind Urlaubsrückkehrer aus einem Risikogebiet.

      Mit den neuen Fällen kommen auch neue Kontaktpersonen hinzu. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit in rund 600 Fällen, in denen ein Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person im Raum steht.

      Update | Schulen bleiben geschlossen | 13.03.2020 | 14.57 Uhr

      Das NRW-Schulministerium hat entschieden, dass alle Schulen ab Montag bis zum Beginn der Osterferien geschlossen bleiben. Das betrifft auch die Förderschulen und Berufskollegs des Kreises Unna.

      Von der Entscheidung der Kreisverwaltung betroffen sind rund 9.330 junge Menschen an fünf Berufskollegs. Dabei handelt es sich um das

      • Hansa Berufskolleg Unna
      • Hellweg Berufskolleg Unna
      • Märkische Berufskolleg Unna
      • Freiherr-vom-Stein Berufskolleg Werne und das
      • Lippe Berufskolleg Lünen.

      Knapp 1.240 Kinder und Jugendliche besuchen die Förderschulen des Kreises. Die Schulen sind die

      • Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede
      • Friedrich-von Bodelschwingh-Schule in Bergkamen
      • Sonnenschule in Kamen
      • Regenbogenschule (Standorte in Bergkamen und Fröndenberg)
      • Förderzentrum Unna sowie das
      • Förderzentrum Nord (Standorte in Lünen und Selm).

      Hinzu kommen die Jugendtreffpunkte in Go-In in Bönen, Treffpunkt Windmühle in Fröndenberg/Ruhr und Treffpunkt Villa in Holzwickede, die aus Sicherheitsgründen ebenfalls für diesen Zeitraum geschlossen bleiben. Diese Regelung betrifft auch die Kitas. 

      Übergangsregelung: Bis Dienstag, 17. März bleibt der Schülerspezialverkehr aufrecht erhalten. In den Schulen stehen Ansprechpartner zur Verfügung, die Kinder und Jugendliche vor Ort betreuen.
      Hinweis: Diese Regelung gilt nicht für die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, die bereits geschlossen ist.

      Update | Busse öffnen nur hintere Tür | 13.03.2020 | 15.36 Uhr

      Ab Samstag, 14. März 2020, bittet die VKU ihre Fahrgäste, nur noch die hinteren Türen der Busse zum Ein- und Ausstieg zu nutzen.

      Update | 662 negative Tests, sechs neue Fälle | 12.03.2020

      Es gibt sechs neue positive Corona-Fälle im Kreis Unna. Die infizierten Personen kommen aus Lünen, Unna, Selm und Werne (je ein Fall) sowie aus Kamen (zwei Fälle). Die Kontaktpersonen sowie die Infektionswege werden derzeit ermittelt.

      Ein Blick auf die Zahlen verrät außerdem, wie viel die Mitarbeiter im Gesundheitsamt zu tun haben: Insgesamt haben sie seit Anfang März 677 Tests durchgeführt. 662 Testergebnisse sind negativ.

      Derzeit hat das Gesundheitsamt rund 500 Personen unter Quarantäne gestellt, da sie als Kontaktperson gelten. In 18 Fällen kreisweit besteht ein begründeter Verdacht, dass sich die Personen mit dem Coronavirus infiziert haben können, weil sie beispielsweise auch Symptome zeigen.

      Das Infotelefon ist nach wie vor überlastet: Innerhalb weniger Stunden gehen täglich über 2.000 Anrufe ein. Das Gesundheitsamt hat reagiert und die Telefone mit weiteren Mitarbeitern verstärkt. Daher aber noch einmal der Hinweis: Viele allgemeine Fragen werden in der unten stehenden Liste beantwortet. Viele Antworten gibt es auch unter www.infektionsschutz.de.

      - Max Rolke -

       

      Update | Umgang mit Veranstaltungen + Drei neue Fälle | 11.03.2020

      Am Morgen hat das Gesundheitsamt die Ordnungsbehörden der kreisangehörigen Städte und Gemeinden eingeladen und Absprachen über den Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums zu den Veranstaltungsabsagen getroffen. Ansprechpartner vor Ort und zuständig für die Veranstaltungsabsagen sind nämlich die Ordnungsbehörden in den jeweiligen Städten und Gemeinden.

      Laut Erlass des Ministeriums sind  Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Gästen abzusagen. Ziel ist es, Infektionsketten des Coronavirus in NRW zu unterbrechen und so die Ausbreitung zu verhindern.

      Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 zu erwartenden Besuchern entscheiden die Ordnungsbehörden nach einer Prüfung im Einzelfall.

      Update | Drei neue Fälle | 11.03.2020 | 15.30 Uhr

      Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Kreis Unna ist auf neun gestiegen. Zwei der drei neuen Fälle stehen im Zusammenhang den bereits bekannten Fällen aus Bergkamen. Der dritte neue Fall ist in Schwerte zu verorten. Wo die Person sich angesteckt hat, wird derzeit ermittelt.

      Aktuell ermittelt und berät das Gesundheitsamt kreisweit in rund 500 Fällen, in denen ein Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person im Raum steht.

      - Max Rolke -

       

      Update | Zwei neue Fälle | 10.03.2020

      Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Kreis Unna ist auf sechs gestiegen. Die zwei neuen labortechnisch bestätigten Fälle stehen im Zusammenhang mit den drei Fällen vom vergangenen Wochenende. Es handelt sich ebenfalls um Personen aus Bergkamen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden. Das Gesundheitsamt des Kreises Unna arbeitet derzeit gezielt daran, die Kontakte dieser Personen zu verfolgen.

      Wer befürchtet, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte sich zunächst genau informieren. Informationen dazu gibt es gebündelt auf dieser Internetseite (siehe auch Bereich „Häufig gestellte Fragen“).

      Darüber hinaus hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe unter Tel. 116 117 einen telefonischen Info-Dienst eingerichtet. Dort werden alle Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus beantwortet.

      Das Bürgertelefon des NRW-Gesundheitsministeriums ist unter Tel.  02 11 / 911 910 01 erreichbar.

      Das Kreis-Gesundheitsamt hat ein Infotelefon freigeschaltet. Die kostenfreie Rufnummer lautet (0800) 10 20 205 und ist montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr besetzt.


      - Max Rolke / Birgit Kalle –

       

      Update | Weitere Tests geplant | 09.03.2020

      Derzeit ermittelt und berät das Gesundheitsamt kreisweit in rund 200 Fällen, in denen ein Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person im Raum steht. Viele Kontaktpersonen werden auch auf das Virus getestet.

      Dazu zählen alle Kinder und das Personal der Bergkamener Kita, in der eine Person positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Ein mobiles Team ist unterwegs – die Kinder sind derzeit alle zu Hause. Die Ergebnisse werden am Mittwoch im Laufe des Tages erwartet.

      Eine dritte Klasse der Freiherr-von-Ketteler Grundschule in Bergkamen ist ebenfalls derzeit zu Hause. Dort gab es auch einen Kontakt mit einer infizierten Person. Auch in dem Fall werden alle Kinder und die Lehrerin getestet.

      Ebenfalls getestet werden rund 80 Kinder der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule. Auch dort gab es einen Coronafall. Da ebenfalls ca. 20 Lehrer und Integrationskräfte aus Sicherheitsgründen derzeit zu Hause bleiben sollen, kann die Schule nicht öffnen und bleibt bis einschließlich Montag, 16. März geschlossen.

      Viele Anrufer werden es gemerkt haben: Das Infotelefon des Kreises Unna war heute überlastet. Es verzeichnete rund 2.000 Anrufe. Daher noch mal der Hinweis: Viele allgemeine Fragen werden in der unten stehenden Liste beantwortet. Viele Antworten gibt es unter www.infektionsschutz.de.

      - Max Rolke -

      Update | Drei weitere Personen infiziert | 07.03.2020

      Drei weitere Personen aus dem Kreis Unna sind mit dem Coronavirus infiziert. Die positiven Testergebnisse gingen am Samstag, 7. März beim Kreis-Gesundheitsamt ein. Damit steigt die Gesamtzahl der betätigten Corona-Fälle im Kreis Unna auf insgesamt vier (Stand: 7.3.2020, 18.45 Uhr). 
       
      Die drei neu infizierten Personen wohnen in Bergkamen. Die Kreis-Gesundheitsbehörde ermittelt derzeit alle Kontaktpersonen, die umfassend informiert werden und weitere Verhaltenshinweise bekommen. 
       
      Es handelt sich bei den neu Infizierten unter anderem um eine Person aus der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Förderschule des Kreises Unna, in Bergkamen. Diese bleibt zunächst am Montag und Dienstag, 9. und 10. März geschlossen. Das hatte das Kreis-Gesundheitsamt in Abstimmung mit der Schulleitung bereits am Freitag entschieden, als klar war, dass es Kontakte zu einer infizierten Person außerhalb des Kreises Unna gab.
       
      Eine Person aus einer Bergkamener Kita ist ebenfalls positiv getestet. Daher hat die Kreis-Gesundheitsbehörde entschieden, die Kita zunächst am Montag, 9. März zu schließen, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Die betroffene Kita ist informiert.  

      „Jeder kann durch besonnenes Verhalten dazu beitragen, dass sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet“, erklärt Kreis-Gesundheitsdezernent Uwe Hasche und verweist erneut auf die allgemeinen Hygieneregeln wie regelmäßiges gründliches Händewaschen und das Achten auf die Husten- und Nies-Etikette.

      - Birgit Kalle -

       

      Update | Belehrungs-Termine + Förderschule geschlossen | 06.03.2020

      Aufgrund der aktuellen Auslastung der Mitarbeiter im Gesundheitsamt gelten in der nächsten Woche besondere Zeiten für die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz.

      Im Gesundheitsamt in Unna an der  Platanenallee 16 findet eine Belehrung am Mittwoch, 11. März statt. Teilnehmer können sich ab 12.30 Uhr anmelden. Die Belehrung startet um 14 Uhr.

      Im Kreishaus in Lünen an der Viktoriastraße 5 findet der nächste Termin am Dienstag, 10. März statt. Anmeldungen werden ab 8.30 Uhr angenommen. Die Belehrung für die Teilnehmer startet um 9 Uhr.

       

      Update | Förderschule bleibt für zwei Tage geschlossen | 06.03.2020 | 11.30 Uhr

      Die Schulleitung der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen hat in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt entschieden, dass die Förderschule vorsichtshalber am Montag, 9. März sowie Dienstag, 10. März geschlossen bleibt. Der Grund: Eine Person aus der Schule hatte Kontakt mit einer infizierten Person (außerhalb des Kreises Unna). Die Person aus der Schule zeigt keine Symptome.

      Es bleibt weiterhin bei einem bestätigten Corona-Fall im Kreis Unna.

      - Max Rolke -

       

      Update | Sechs Tests in zentralen Anlaufstellen | 05.03.2020

      Die Arbeit in den beiden zentralen Anlaufstellen zum Corona-Test ist angelaufen. Am Donnerstag, 5. März 2020 sind insgesamt rund zwei Dutzend Anrufe am ärztlich besetzten Infotelefon des Kreis-Gesundheitsamts eingegangen.

      Bei den meisten Anrufen stellte sich heraus, dass ein Corona-Test nicht nötig ist. Sechs Personen wurden zum Test eingeladen, die Proben gehen zur Untersuchung an ein Labor.

      „Wir merken an dieser überschaubaren Nachfrage, dass die Menschen im Kreis Unna vernünftig mit der Situation umgehen und immer besser informiert sind“, unterstreicht Gesundheits-Dezernent Uwe Hasche. Mehr Wissen bedeutet weniger Unsicherheit.

      Derzeit bleibt es damit bei einem bestätigten Corona-Fall im Kreis Unna. Daneben gibt es 11 Kontaktpersonen zu Corona-Infizierten. Hier stehen einige Test-Ergebnisse noch aus.

      Auch bei dieser geringen Zahl bleibt der Wunsch nach Informationen und Tipps fürs richtige Verhalten groß. Das stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Gesundheitsamt am allgemeinen Infotelefon des Kreises fest, die Fragen rund um das Corona-Virus beantworten. In den ersten drei Tagen wurden hier rund 150 Gespräche geführt.

      - Birgit Kalle -

       

      Kein weiterer Fall - Proben der Kontaktpersonen negativ
      Die bekannten Kontaktpersonen der mit dem Coronavirus infizierten Frau aus Unna wurden auf den Erreger getestet: Alle Tests sind negativ ausgefallen.

      Damit bleibt es mit Stand 04.03.2020 (14:30 Uhr) bei einem bestätigten Corona-Virus-Fall im Kreis Unna.

      Update | Zentrale Anlaufstellen zum Corona-Test | 04.03.2020 | 14.45 Uhr 

      Das Kreis-Gesundheitsamt richtet ab Donnerstag, 5. März 2020 zwei zentrale Stellen ein, an denen sich Menschen aus dem Kreis Unna auf das Coronavirus testen lassen können. Weiterhin gilt allerdings: Erster Ansprechpartner (telefonisch) ist der Hausarzt. Er entscheidet aufgrund der geschilderten Lage, wie weiter zu verfahren ist.

      Mehr Informationen zu den zentralen Anlaufstellen zur Probenentnahme sind in den häufig gestellten Fragen zu finden.

      - Birgit Kalle -

       

      Update | Krankenhaus-Informationen zum Coronavirus | 03.03.2020

      Das Institut für Krankenhaushygiene und Klinische Mikrobiologie am Klinikum Dortmund hat Handlungsempfehlungen veröffentlicht, die der Kreis Unna uneingeschränkt teilt. Zentrale Punkte: Unnötige Krankenhausbesuche vermeiden und Ärzte und Pflegepersonal in Ruhe arbeiten lassen. Mehr dazu in den häufig gestellten Fragen.

      - Birgit Kalle -

       

      Update | Erster Coronafall + Warnhinweise + Personeller Engpass | 02.03.2020

      In Nordrhein-Westfalen ist das Coronavirus bereits mehrfach nachgewiesen worden. Jetzt gibt es auch einen bestätigten Ansteckungsfall im Kreis Unna.

      Bei der Person handelt es sich um eine 61-jährige Frau aus Unna. Die Frau war am Donnerstag, 27. Februar, nachdem sie bei ihrem Hausarzt war, zur ambulanten Behandlung im Katharinen-Hospital Unna. Sie zeigte Erkältungssymptome und wurde dort in der Notfallpraxis von einer Ärztin behandelt.

      Sicherheitshalber wurde neben dem Test auf die Grippe auch auf das Coronavirus getestet. Das positive Ergebnis lag der Kreis-Gesundheitsbehörde am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr vor.

      Unter Verdacht stehen vier weitere Personen, die Kontakt mit der erkrankten Frau hatten:

      • Der Ehemann der Frau,
      • eine Seniorin, die im Haus des Ehepaares lebt,
      • der Hausarzt, der die Frau untersuchte sowie
      • die Ärztin, die die Frau in der Notfallpraxis untersuchte.

      Alle zeigen bisher keine Symptome, stehen aber bis auf Weiteres unter häuslicher Quarantäne.

      Die Ehefrau wird zur stationären Behandlung nach Dortmund transportiert. Wo sich die Person angesteckt hat, ist derzeit noch unklar.

      Die Kreis-Mediziner waren vor Ort und haben die Ermittlungen von Kontaktpersonen eingeleitet. Die Gesundheitsbehörde des Kreises arbeitet eng mit dem Katharinen-Hospital in Unna zusammen.

      Update | Infos und Verhaltenshinweise | 02.03.2020 | 15:50 Uhr

      Es gibt den ersten Coronafall im Kreis Unna. Dennoch sollten Bürger besonnen reagieren. Wer Anzeichen einer Erkältung hat mit Husten, Fieber und Atemnot und zusätzlich mit einer infizierten Person Kontakt hatte oder ein Risikogebiet besucht hat, sollte zu Hause bleiben und telefonisch die nächsten Schritte mit dem Hausarzt abklären.

       

      „Es gibt keinen Grund zur Unruhe“, betont auch Landrat Michael Makiolla. „Wir haben keine Veranlassung, Schulen zu schließen oder Veranstaltungen abzusagen. Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Unna müssen nicht in Panik verfallen. Vorsichtig zu sein, schadet dennoch nicht.“

      Aufgrund eines personellen Engpasses, der dem Infotelefon rund ums Thema Coronavirus geschuldet ist, müssen die Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz im Lüner Kreishaus sowie im Unnaer Gesundheitsamt vorerst von Dienstag, 3. März bis Donnerstag, 5. März ausfallen.

      Update | Personeller Engpass: Belehrung fällt aus | 02.03.2020 | 13:55 Uhr

      Im Kreishaus in Lünen, Viktoriastraße 5, finden die nächsten Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz voraussichtlich am Dienstag, 10. März um 9 Uhr und um 14 Uhr statt. Im Gesundheitsamt in Unna, Platanenallee 16 können sich Interessierte voraussichtlich am Mittwoch, 11. März wieder nach dem Infektionsschutzgesetz belehren lassen.

      Tipps zu den richtigen Verhaltensweisen finden sich in den häufig gestellten Fragen.

      - Max Rolke -

      Update | Infotelefon Kreis Unna + KVWL | 28.02.2020

      Im Kreis ist derzeit niemand an dem Coronavirus erkrankt, der Wunsch nach Informationen und Tipps fürs richtige Verhalten ist gleichwohl groß. Das Kreis-Gesundheitsamt schaltet deshalb ab Montag (2. März) ein Infotelefon frei. Die kostenfreie Rufnummer lautet

      • 0800 / 10 20 205

      Das Infotelefon ist montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr zu erreichen.

      Weiter geschaltet ist auch die Coronavirus-Hotline des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Diese Nummer lautet 0211 - 9119 1001.

      Auch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat reagiert. Sie richtet am heutigen Freitag (28.02.2020) und für das kommende Wochenende (29.02.2020 / 01.03.2020) eine Patientenhotline für „Corona“ ein. Die Rufnummer lautet 116 117. Besetzt ist das Telefon am Freitag (28.02.2020) von 15 bis 22 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils von 8 bis 22 Uhr. Nach Mitteilung der KVWL ist allerdings mit Wartezeiten zu rechnen.

      - Constanze Rauert -

      Erstmeldung | Kreis Unna bereitet sich vor | 26.02.2020

      Zentrale Aufgabe des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sind der Gesundheitsschutz und die Abwehr von Epidemien. Die Kreis-Gesundheitsbehörde bereitet sich deshalb auch im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / COVID-19) für den Fall des Falles vor.

      Das Virus ist im Kreis Heinsberg erstmals in NRW nachgewiesen worden. Im Kreis Unna hatte es Ende Januar einen Verdachtsfall gegeben, der sich jedoch nicht bestätigte.

      - Constanze Rauert -

      Blick in die Presse