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Kreisverwaltung geschlossen

Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt die Kreisverwaltung bis auf Weiteres für den gesamten Publikumsverkehr geschlossen.

 

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Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Coronavirus – Alle Informationen auf einen Blick

Grafik: Matthias Horstmann - Kreis Unna

12.00 Uhr | An dieser Stelle sind alle Informationen zum Thema Coronavirus im Kreis Unna zu finden. Dazu gehört neben der aktuellen Lage eine Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie Infos zu Veranstaltungen des Kreises.

Die Entwicklung im Überblick:

Zahl der Fälle (aufsummiert)

 28.03.2020 | 12 Uhr29.03.2020 | 12 UhrDifferenz (+/-)
Bergkamen1212+0
Bönen88+0
Fröndenberg1616+0
Holzwickede55+0
Kamen66+0
Lünen3132+1
Schwerte3939+0
Selm3335+2
Unna2424+0
Werne1112+1
Gesamt185189+4


Infizierte stationär

 28.03.202029.03.2020Differenz (+/-)
Kreisweit2222+0


Ende Quarantäne

 13. KW
Kreisweit38


Verstorbene

VerstorbeneGesamt
Bergkamen 
Bönen 
Fröndenberg2
Holzwickede 
Kamen 
Lünen 
Schwerte 
Selm 
Unna 
Werne 
Kreisweit2

Wichtige Rufnummern:

  • Coronavirus-Hotline NRW-Gesundheitsministerium: 0211 / 9119 1001 (Mo.- Fr. 8 bis 18 Uhr)
  • Coronavirus-Hotline des Bundesgesundheitsministeriums: 030 / 34 64 65 100 und 0800 / 011 77 22 (Mo.- Do. 8 bis 18 Uhr, Fr.  8 - 12 Uhr )
  • Infotelefon des Kreises Unna: 0800 / 10 20 205 (Mo.-Do. 8 - 16 Uhr, Fr. 8 - 15 Uhr)
  • Rufnummer zur Vereinbarung von Testterminen:  0 23 03 / 27 - 52 53  (Mo.-Fr. 8.30 - 13.30 Uhr)
  • Infotelefon (für Unternehmen und Azubis) der IHK zu Dortmund:  0231 / 5417- 444 (zu den Geschäftszeiten)
  • Infotelefon (für Unternehmen) der WFG Kreis Unna: 02303 / 27-1690
  • Infotelefon der Erziehungsberatungsstelle (für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede): 02301 / 945940 (Mo.-Do. 8 - 15.45 Uhr, Fr. 8 - 12.30 Uhr)

Abgesagte Veranstaltungen des Kreises

Alle vom Kreis Unna ausgerichteten Veranstaltungen fallen aus. Über Nachholtermine informieren wir zu einem späteren Zeitpunkt.


Die Entwicklungen im Überblick | Aktueller Stand

Update | Zahl der Infizierten steigt weiter moderat | 29.03.2020 | 12 Uhr

Zwischen Samstag und Sonntag ist die Zahl der neu Infizierten um vier Personen gestiegen. Damit gibt es seit Beginn der Registrierung zusammengezählt (nicht um Gesundete bereinigt) 189 erfasste Krankheitsfälle. Die meisten sind in Schwerte (39) und Selm (35) verortet.

- Constanze Rauert -

Häufig gestellte Fragen

An dieser Stelle sind Antworten auf häufig gestellte Fragen zu finden sowie Links zu weitergehenden Informationen. Eine umfangreiche Sammlung häufig gestellter Fragen ist unter www.zusammengegencorona.de zu finden.

Wichtig: Erster Ansprechpartner ist der Hausarzt. Wer nach Rat des Hausarztes sich bei begründetem Verdacht (z.B. hatte Kontakt zu infizierter Person und zeigt Symptome) auf das Coronavirus testen lassen möchte, muss sich zunächst an ein ärztlich besetztes Infotelefon wenden. Hier schätzen Fachleute das individuelle realistische Infektionsrisiko ein und entscheiden, ob ein Test notwendig und sinnvoll ist.

Erreichbar ist es von montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis 13.30 Uhr unter

  • Tel. (0 23 03) 27-52 53

In begründeten Fällen werden direkt Termine für die Probe-Entnahme gegeben. Standorte der zentralen Anlaufstellen zur Probenentnahme sind:

  • Unna
    Gesundheitsamt
    Raum 029
    Platanenallee 16 in Unna
    Testzeiten: 8.30 bis 15 Uhr
  • Lünen
    Kreishaus
    2. OG, Raum 212 / 213
    Viktoriastraße 5 in Lünen
    Testzeiten: 8.30 bis 15 Uhr
  • Marienkrankenhaus Schwerte
    Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung
    Goethestraße 19
    58239 Schwerte
    Testzeiten: 12 bis 14 Uhr

Wichtige Verhaltensregeln:

  • Niemand sollte ohne Anmeldung die zentralen Teststellen aufsuchen.
  • Wer einen Test-Termin hat, betritt die jeweiligen Gebäude nicht durch den Haupteingang, sondern durch einen beschilderten Nebeneingang.
  • Ein Personalausweis muss mitgebracht werden.
  • Die Nebeneingänge sind nicht barrierefrei. Wer einen barrierefreien Zugang benötigt, teilt dieses bitte im Gespräch am Infotelefon mit, damit unkompliziert beim Einlass geholfen werden kann.

Die kostenfreie Rufnummer des Kreis Unna-Infotelefons lautet

  • (0800) 10 20 205

Das Infotelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 15 Uhr zu erreichen.

Der Kreis Unna informiert laufend an dieser Stelle (www.kreis-unna.de) über die aktuelle Situation im Kreisgebiet. Hier finden sich Links zu allen seriösen Institutionen, die über die Infektion - und wie man sie verhindern kann - informieren:

Das Gesundheitsamt stellt keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (Krankenscheine) aus. Dafür ist der Hausarzt zuständig. Bitte nehmen Sie erneut Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf und teilen ihm mit, dass das Gesundheitsamt Sie an Ihren Arzt verwiesen hat. Sollte Ihr Hausarzt die Behandlung weiterhin verweigern, so nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrer Krankenkasse auf und schildern den Sachverhalt.

Der Kreis Unna empfiehlt: Bleiben Sie zwei Wochen zu Hause. Stimmen Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber ab. Da keine Quarantäne angeordnet ist, liegt die Entscheidung über Freistellung/Heimarbeit beim Arbeitgeber. Weitere Informationen gibt das Bundesgesundheitsministerium.

Falls Symptome auftreten, wenden Sie sich an die Test-Hotline des Gesundheitsamts (Siehe: "Wie kann ich mich testen lassen?").

Nach § 1 CoronaSChVO dürfen Reiserückkehrer vor Ablauf von 14 Tagen nach dem Aufenthalt im Risikogebiet folgenden Bereiche nicht betreten:

  1. Gemeinschaftseinrichtungen
  2. Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitionseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen sowie Tageskliniken
  3. Stationäre Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe
  4. Berufsschulen
  5. Hochschulen

Ausgenommen davon sind Personen, die für die medizinische oder pflegerische Versorgung oder die Aufrechterhaltung des Betriebes zwingend erforderlich sind. Die Entscheidung darüber trifft die Einrichtungsleitung.

Nur bei angeordneter Quarantäne: Es muss innerhalb von drei Monaten nach Absonderung ein Antrag beim LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) gestellt werden. Infos dazu gibt es beim LWL zwischen 9 und 12 Uhr unter 0251 591-1500 oder unter: www.lwl-soziales-entschaedigungsrecht.de

Wer aufgrund der Kita-/Schulschießung Kinder zu Hause betreuen muss, deshalb nicht arbeiten gehen kann und der Arbeitgeber das Entgelt nicht fortzahlt, kann Anspruch auf eine Entschädigung haben. Wenn das Kind unter zwölf Jahre alt ist und es keine andere Möglichkeit gibt, von der Arbeit bezahlt fern zu bleiben (z. B. Homeoffice, Überstundenabbau) dann könnte ein Entschädigungsanspruch gerechtfertigt sein.

Weitere Informationen: Bundesarbeitsministerium

Hat Ihr Arbeitgeber Sie nach Hause geschickt, weil Sie erkältet oder Kontakt zu einer Person hatten, die Kontakt zu einer infizierten Person hatte, haben Sie einen Vergütungsanspruch.

Wenn Sie selbst krank sind, haben Sie einen Entgeltfortzahlungsanspruch aufgrund von Krankheit. Denken Sie bitte an den Krankenschein, den Sie für Ihren Arbeitgeber benötigen.

Sind Sie gesund und hat Ihr Arbeitsgeber Sie vorsorglich nach Hause geschickt, so haben Sie einen Vergütungsanspruch gegenüber Ihrem Arbeitgeber.

Der Arbeitgeber ist grundsätzlich weiter zur Entgeltzahlung verpflichtet, wenn Sie arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, er Sie aber aus Gründen nicht beschäftigen kann, die in seiner betrieblichen Sphäre liegen. Das ist bei Corona der Fall. Die Dauer der Entgeltfortzahlung hängt von den Umständen des Einzelfalles ab (max. sechs Wochen). Danach kann ein öffentlich-rechtlicher Entschädigungsanspruch in Betracht kommen.

Das Land Nordrhein-Westfalen bietet Soforthilfen für Solo-Selbstständige, Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen an. Mehr Informationen 

Informationen stellt ebenfalls die kreiseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) zur Verfügung. Ein Infotelefon ist unter 02303/27-1690 geschaltet.

Für die Beantragung des Kurzarbeitergeldes ist die Bundesagentur für Arbeit zuständig.

Mehr Infos: www.jobcenter.digital

Wer die Miete aufgrund von Verdienstausfall nicht mehr zahlen kann, kann sich erkundigen, ob Wohngeld gezahlt wird. Anträge nimmt die jeweilige Gemeinde entgegen.

Es besteht auch die Möglichkeit, Hilfen zum Lebensunterhalt nach dem SGB II oder SGB XII zu erhalten. Für den Zeitraum von 1. März 2020 bis 30. Juni 2020 werden dabei:

  • die Berücksichtigung von Vermögen befristet ausgesetzt
  • die tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung befristet als angemessen angesehen und
  • eine Erleichterung bei der Berücksichtigung von Einkommen in Fällen einer vorläufigen Entscheidung geschaffen.

Mehr Informationen: Bundesarbeitsministerium

Die therapeutische Berufsausübung ist erlaubt,  soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden. Grundlage: CoronaSchutzVerordnung

Wer sich nicht ausreichend geschützt fühlt, sollte dies beim Arbeitgeber ansprechen. Alternativ hilft die Bezirksregierung Arnsberg weiter. Sie ist für den betrieblichen Arbeitsschutz und den persönlichen Arbeitsschutz zuständig.

Das Auswärtige Amt informiert über Reisewarnungen und beantwortet in seinen FAQ auch die Frage nach kostenlosen Stornierungen. Wenn Sie rechtliche Beratung benötigen, wenden Sie sich bitte an die Verbraucherzentrale oder einen Anwalt.

In der Coronakrise sichern sogenannte Schlüsselpersonen die kritische Infrastruktur wie etwa die Versorgung oder medizinische Betreuung. Viele von ihnen sind Eltern und die haben ab sofort auch dann Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder, wenn nur ein Elternteil eine vom Arbeitgeber bescheinigte Schlüsselfunktion hat.

Häufig gestellte Fragen dazu werden hier beantwortet:

Kita-Kinder

Sind die zu betreuenden Kinder noch nicht in der Schule, sollen die Eltern direkt Kontakt mit ihrer Kita bzw. den Tagespflegpersonen aufnehmen. Klappt das nicht, können sich Eltern aus Bönen, Holzwickede und Fröndenberg/Ruhr an ihre Ansprechpartner beim Kreis Unna als das für sie zuständige Jugendamt wenden. Sie können auch eine E-Mail senden an kita@kreis-unna.de.

Tipps und Tricks für Eltern und Lehrer gibt es beim Schulministerium

Wer Anzeichen einer Erkältung hat mit Husten, Fieber und Atemnot und zusätzlich mit einer infizierten Person Kontakt hatte oder ein Risikogebiet besucht hat, sollte zu Hause bleiben und telefonisch die nächsten Schritte mit dem Hausarzt abklären.

Wer unsicher ist, kann auch die Hotline des Ministeriums unter (0211) 9119 1001 anrufen.

Der Kreis Unna hat ebenfalls ein Infotelefon geschaltet. Die kostenfreie Rufnummer lautet (0800) 10 20 205. Das Infotelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 15 Uhr zu erreichen.

Wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat:

  • Wenn man innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer COVID-19-Diagnose hatte. Ein enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mit dem Erkrankten gesprochen hat, angehustet oder angeniest wurde oder sonst einen engen direkten Kontakt hatte
  • bei Aufenthalt innerhalb der letzten 14 Tage in einem besonders betroffenen Gebiet/Risikogebiet
  • immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet

Nicht in Quarantäne muss man, wenn man gesund ist und

  • innerhalb der letzten zwei Wochen im gleichen Raum mit einem Erkrankten mit einer COVID-19 Diagnose war, ohne einen engen Kontakt
  • in einem Gebiet mit steigenden Fallzahlen von COVID-19 war

da dann ein geringeres Risiko besteht, sich angesteckt zu haben.

Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet (Krankenhaus, Altenpflege etc.), sollte aber in jedem Fall seinen Betriebsarzt informieren. Und für alle gilt: tägliche Selbstkontrolle auf Krankheitszeichen.

Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19-Erkrankung und kann auch niemanden anstecken. Im Fall von Krankheitszeichen einer Atemwegserkrankung sollte man sich jedoch testen lassen

Stand: 17.03.2020 | Quelle: Robert-Koch-Institut

Eine Labordiagnose sollte nur bei Krankheitszeichen durchgeführt werden zur Klärung der Ursache. Wenn man gesund ist, sagt ein Test auf COVID-19 nichts darüber aus, ob man krank werden kann. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet.

Stand: 16.03.2020 | Quelle: Robert-Koch-Institut

Besteht der begründete Verdacht auf Infektion, sollte der Hausarzt zunächst informiert werden. Er entscheidet das weitere Vorgehen. Über bestätigte Fälle wird das Gesundheitsamt direkt über das Labor oder durch den Hausarzt gemäß Coronavirus-Meldepflichtverordnung unverzüglich informiert.

Die NRW-Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen erlassen. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Wer sich nicht daran hält, muss mit Bugeldern rechnen, die von den Ordnugnsbehörden der Städten und Gemeiden festgesetzt werden.

Informieren Sie sich vor dem Besuch über die geltenden Regeln im jeweiligen Alten- oder Pflegeheim. Grundsätzlich gilt ein Betretungsverbot durch den Erlass des Landes NRW: www.mags.nrw/coronavirus 

Auch beim Auftreten von Corona-Fällen bleibt es das wichtigste Ziel von Krankenhäusern, dass alle Patienten weiterhin kompetent und angemessen medizinisch versorgt werden können - aus diesem Grund haben Krankenhäuser im Kreis Unna ihre Besuchszeiten eingeschränkt oder ausgesetzt. Bitte informieren Sie sich vor Ort über die geltenden Regelungen.

Das Lebenszentrum Königsborn ist eine bedeutsame Anlaufstelle für Kinder und ihre Familien, die auf medizinische und psychosoziale Unterstützung durch die Hilfesysteme angewiesen sind. Um die Versorgungsstruktur überregional weiter zu gewährleisten, hat das Zentrum die Unterstützungsangebote für die kommende Zeit den Beschränkungen der Infektionsschutzregelungen angepasst.

Regelmäßig die Hände zu waschen, in die Armbeuge zu husten und auf das Händeschütteln zu verzichten, sind sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen.

Tipps zur richtigen Hygiene gibt es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sie hält kostenfrei u.a. Aufkleber zum richtigen Händewaschen bereit und ein Plakat mit zehn Hygienetipps. Diese können ausgedruckt werden und in der Kita, Schule, Praxis oder in jedem anderen Gebäude mit Publikumsverkehr aufgehängt werden.

  • Hustenhygiene: Husten Sie in die Armbeuge und nicht ins Gesicht des Gegenübers.
  • Nieshygiene: Benutzen Sie Papiertaschentücher und entsorgen Sie diese anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Benutzte Stofftaschentücher sollten bei 60°C gewaschen werden.
  • Hände waschen: Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit. Richtiges Händewaschen mit Wasser und Seife kostet nicht mal eine halbe Minute.
  • Sicherheit vor Höflichkeit: HändeschütteIn ist eine nette Geste. So werden allerdings auch Krankheiten übertragen. Im Zweifelsfall reicht derzeit sicher ein freundliches „Guten Tag“.

Außerdem gilt:

  • Wer sich krank fühlt und Symptome des Coronavirus bemerkt, sollte zu Hause bleiben
  • Per Telefon Kontakt mit dem Hausarzt aufnehmen und
  • den Kontakt mit anderen Menschen vermeiden, bis Klarheit über die Erkrankung besteht.

Wichtig zu wissen:
Zu den Symptomen des Coronavirus (wie auch zur Grippe) gehören:

  • Erkältungssymptome jeder Schwere
  • Husten
  • Fieber
  • Atemnot
  • Teilweise auch Durchfall

Wichtige Verhaltenstipps gibt es auch unter www.infektionsschutz.de.

Infos zum neuartigen Coronavirus in Gebärdensprache hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrem YouTube-Kanal zusammengefasst:

Auf integrationsbeauftragte.de/corona-virus gibt es Infotexte, Merkblätter sowie Podcasts auf vielen verschiedenen Sprachen.


Die Entwicklungen im Überblick | Archiv

Update | Zweiter Todesfall im Kreis Unna | 28.03.2020 | 16 Uhr

Es gibt einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Am 27. März verstorben ist eine Frau aus Fröndenberg (Jahrgang 1932). Sie lebte seit Anfang Dezember 2019 in einer Fröndenberger Pflegeeinrichtung und war am 23. März wegen ihres schlechten Allgemeinzustandes in ein Mendener Krankenhaus eingeliefert worden.

Bei der Aufnahme war das erste COVID-19-Testergebnis zunächst negativ. Allerdings verschlechterte sich der Zustand der unter Vorerkrankungen leidenden und zur Risikogruppe mit den schweren Verläufen gehörenden Patientin mit Corona-typischen Symptomen akut. Deshalb wurde ein erneuter Abstrich vorgenommen. Das positive Testergebnis liegt dem Kreis seit dem 28. März vor.

Mit der verstorbenen 87-Jährigen sind in der Fröndenberger Einrichtung nun zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Zwei weitere Bewohner wurden ebenfalls positiv getestet und sind stationär untergebracht. Auch vor diesem Hintergrund hat die Gesundheitsbehörde des Kreises weitere Maßnahmen veranlasst.

Ein Amtsarzt hat am heutigen Samstag (28. März) gemeinsam mit dem Leitenden Notarzt und dem organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes in enger Absprache mit der Geschäftsführung eine sogenannte ärztliche Sichtung vorgenommen.

Dabei ging es insbesondere darum, Bewohner mit einschlägigen Symptomen zu identifizieren, Abstriche vorzunehmen und labortechnisch möglichst zeitnah untersuchen zu lassen. Außerdem geht es um die weitere Isolierung von ermittelten Kontaktpersonen und natürlich auch um den Schutz der Beschäftigten durch entsprechende Schutzmaßnahmen (insbesondere Masken und Schutzkleidung).

- Constanze Rauert -

Update | Zahl der Infizierten steigt moderat | 28.03.2020 | 13 Uhr

Die Zahl der Infizierten ist gegenüber Freitag moderat gestiegen. Die meisten Infizierten sind aktuell in Schwerte (39) und in Selm (33) registriert. Die Zahl der im Krankenhaus liegenden Erkrankten ist mit 22 am Samstag gegenüber 24 am gestrigen Freitag fast unverändert.

- Constanze Rauert -

Update | Elternbeiträge für April ausgesetzt | 27.03.2020 | 16 Uhr

Im Kampf gegen das Corona-Virus wurden auch die Kitas geschlossen (Ausnahme Notbetreuung). Eltern organisieren die Betreuung des Nachwuchses. Ob sie dennoch Elternbeiträge zahlen müssen, hat das Land inzwischen geregelt. Umgesetzt werden die Vorhaben vom Kreis als Jugendamt für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede. Die Eckpunkte sind:

  • Die Elternbeiträge für Kitas, Offene Ganztagsschulen und Kindertagespflegen sollen für April ausgesetzt werden.
  • Das Land beteiligt sich zur Hälfte an den dadurch für die Kommunen entstehenden Kosten.
  • Eltern müssen jedoch die Elternbeiträge für März grundsätzlich zahlen.
  • Kommunen mit schwieriger Haushaltslage (insbesondere Stärkungspakt-Kommunen) bekommen die notwendigen haushaltsrechtlichen Spielräume.

Regelungen für Bönen, Holzwickede und Fröndenberg:

  • Bei den Eltern, bei denen der Elternbeitrag normalerweise abgebucht wird, wird dieser nicht am 15. April eingezogen.
  • Die Eltern, die den Elternbeitrag normalerweise selbst überweisen, werden gebeten, den Beitrag für April nicht zu überweisen.
  • Wer die Überweisung nicht mehr rechtzeitig stornieren kann, erhält den Beitrag zurück überwiesen.

- Constanze Rauert -

 

Update | 1. Todesfall im Zusammenhang mit Coronavirus | 27.03.2020 | 13 Uhr

Auch im Kreis Unna ist nun ein erster Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Es handelt sich um einen Mann aus Fröndenberg (Jahrgang 1935).

Er war Mitte März in einer Fröndenberger Pflegeeinrichtung aufgenommen worden. Nach einem häuslichen Unfall kam er am 22. März in ein Mendener Krankenhaus. Dort verstarb er am 25. März. Im Zusammenhang mit der Aufnahme war auch ein Abstrich gemacht worden.

Am heutigen Freitag (27. März) bestätigte der schriftliche Laborbefund, dass der unter verschiedenen Vorerkrankungen leidende und zur Risikogruppe mit den schweren Verläufen gehörende Senior auch mit dem Corona-Virus infiziert war.

Die Gesundheitsbehörde des Kreises hat inzwischen in enger Abstimmung mit den betroffenen Einrichtungen alle notwendigen Schutzmaßnahmen getroffen bzw. eingeleitet. Dazu gehören insbesondere die Ermittlung und Isolierung möglicher Kontaktpersonen und andere Schutz- und Hygienemaßnahmen.

- Constanze Rauert -

 

Update | Zahl der Infizierten steigt weiter | 26.03.2020 | 15 Uhr

Die Zahl der Infizierten steigt auch im Kreis Unna weiter. Stand heute (15 Uhr) sind der Gesundheitsbehörde 16 neue Fälle gemeldet worden. Viele stecken sich nach wie vor im familiären Umfeld an oder bei positiv Getesteten. Die meisten Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Infizierten, die im Krankenhaus, also stationär betreut werden, liegt derzeit (Stand heute) bei 25 Personen.

- Constanze Rauert -

 

Update | Viele Wertstoffhöfe öffnen wieder | 26.03.2020 | 9 Uhr

Die Kreisentsorgungsgesellschaft GWA reagiert auf den Frühling in Zeiten von Corona. Vor allem zur Entsorgung des in vielen Gärten anfallenden Grün- und Strauchschnitts nehmen viele Wertstoffhöfe im Kreis wieder den Betrieb auf. Wer wann geöffnet hat, findet sich im Internet unter www.gwa-online.de.

- Constanze Rauert -

Update | Die Gesundheitsbehörde informiert | 25.03.2020 | 15 Uhr
Es gibt (Stand: 25.03.2020 - 15:00 Uhr) 146 Fälle, 22 mehr als am gestrigen Dienstag.

Update | Zahl der Infizierten weiter gestiegen | 24.03.2020 | 15 Uhr

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten steigt weiter. Heute sind dem Gesundheitsamt  16 neue Fälle gemeldet worden. Weiter mehr als ausgelastet ist das Infotelefon. Hier werden inzwischen nicht nur Fragen rund um das Virus gestellt und beantwortet. Die Mitarbeiter erhalten zunehmend auch Fragen zu Finanzen, Familie, Arbeitsplatz oder Wohnen und verweisen hier auf die anderen, jeweils zuständigen Stellen. Die Liste mit häufig gestellten Fragen unter www.kreis-unna.de/corona wird im Übrigen weiter ergänzt.

- Constanze Rauert -

 

Update | Krisentelefon der Erziehungsberatungsstelle | 24.03.2020 | 9 Uhr

Fünf Wochen ohne Kita und Schule, ohne Fußball, Musikschule und Verabredungen. Da kommen Eltern und Kinder an ihre Grenzen. Die Erziehungsberatungsstelle des Kreises (zuständig für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede) bietet deshalb Rat und Hilfe an.

Die Nummer des Krisentelefons: 0 23 01 / 94 59 40.

Geschaltet ist die Leitung montags bis donnerstags von 8 bis 15.45 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr. Anrufen können Eltern, Jugendliche und Kinder. Alle Gespräche werden natürlich vertraulich behandelt.

- Constanze Rauert -

Update | 108 Infizierte im Kreis | 23.03.2020 | 16 Uhr

Die Zahl der Infizierten (aufsummiert) hat sich weiter nach oben entwickelt. Als infiziert eingestuft und erfasst sind am heutigen 23. März 108 Personen. Die Veränderungen in zwei Städten (Bergkamen und Kamen) haben mit einer Bereinigung der Statistik zu tun. So wurden in der Richtung Kreis abgesetzten Infektionsschutzmeldung dem Kreis Unna Personen zugeordnet, die hier z.B. noch gemeldet sind, ihren Wohnsitz aber in eine andere Kommune (außerhalb des Kreises) verlegt haben.

- Constanze Rauert -

Update | WFG schaltet Krisentelefon + Zweite Hotline beim Jobcenter | 23.03.2020 | 11 Uhr
Die kreiseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) hat ebenfalls auf die Corona-Krise reagiert. Unter www.wfg-kreis-unna.de finden sich ab sofort regelmäßig aktualisierte Informationen zu

  • Kurzarbeitergeld
  • Liquiditätshilfen
  • wesentliche Schritte zur Krisenprophylaxe und –Krisenbewältigung.

Für weitergehende Fragen hat die WFG Kreis Unna ein Krisentelefon eingerichtet: 0 23 03 / 27 - 16 90.

Das Jobcenter baut seinen Telefonservice weiter aus. Neben der bekannten Hotline-Nummer 0 23 03 / 25 38-0 ist noch die 0 23 03 / 25 – 22 22 freigeschaltet.

Anliegen können auch per E-Mail an jobcenter-kreis-unna@jobcenter-ge.de geschickt werden. Dafür steht eine vollständig auszufüllende Dokumentenvorlage zur Verfügung. Sie ist unter www.jobcenter-kreis-unna.de abrufbar.

Arbeitslosengeld II-Anträge, Weiterbewilligungsanträge und Veränderungsmitteilungen können, nach einer einfachen Registrierung, auch über die Online-Plattform www.jobcenter.digital ausgefüllt und weitergeleitet werden.

- Constanze Rauert -

 

Update | Land weitet Kinderbetreuung aus | 23.03.2020 | 9 Uhr 
In der Coronakrise sichern sogenannte Schlüsselpersonen die kritische Infrastruktur wie etwa die Versorgung oder medizinische Betreuung. Viele von ihnen sind Eltern und die haben ab sofort auch dann Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder, wenn nur ein Elternteil eine vom Arbeitgeber bescheinigte Schlüsselfunktion hat.

Die neuen Regelungen gelten bis einschließlich 19. April für alle Wochentage, also bei Bedarf auch samstags und sonntags (Ausnahme Karfreitag bis Ostermontag).

Für den Kreis als Schulträger greift dies für die

  • Sonnenschule (Kamen) und
  • Regenbogenschule (Standorte in Bergkamen und Fröndenberg/Ruhr)

sowie jeweils für die Klassen 1 bis 6 der

  • Friedrich-von-Bodelschwinghschule (Bergkamen)
  • Karl-Brauckmann-Schule (Holzwickede)

und für die Klassen 5 und 6 im

Ausweitung der Betreuung durch Kita oder Tagespflege
Sind die zu betreuenden Kinder noch nicht in der Schule, sollen die Eltern direkt Kontakt mit ihrer Kita bzw. den Tagespflegpersonen aufnehmen. Klappt das nicht, können sich Eltern aus Bönen, Holzwickede und Fröndenberg/Ruhr an ihre Ansprechpartner beim Kreis als das für sie zuständige Jugendamt wenden. Sie können auch eine E-Mail senden an kita@kreis-unna.de.

Neu ist, dass auch dann Anspruch auf eine Kinderbetreuung besteht, wenn bisher kein Betreuungsvertrag bestand, ein Elternteil aber eine vom Arbeitgeber bescheinigte Schlüsselfunktion hat. Auch in diesem Fall läuft die Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt per E-Mail an kita@kreis-unna.de.

- Constanze Rauert -

Update | Fünf neue Fälle | 22.03.2020 | 13 Uhr
Im Kreis Unna sind heute fünf neue Corona-Fälle hinzugekommen. Insgesamt gibt es damit summiert 98 Fälle im Kreis Unna. Die neuen Fälle sind zu verorten in:

  • Fröndenberg (+1)
  • Kamen (+1)
  • Lünen (+2)
  • Selm (+1)

- Constanze Rauert -

Update | Zehn neue Fälle | 21.03.2020 | 14 Uhr

Im Kreis Unna sind heute zehn neue Corona-Fälle hinzugekommen. Insgesamt gibt es damit summiert 93 Fälle im Kreis Unna. Die neuen Fällen sind zu verorten in:

  • Fröndenberg (+1)
  • Lünen (+2)
  • Schwerte (+2)
  • Selm (+2)
  • Unna (+3)

- Constanze Rauert -

Update | 22 neue Fälle | 20.03.2020 | 14 Uhr

Im Kreis Unna sind heute 22 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Insgesamt gibt es damit summiert 83 Fälle im Kreis Unna. Die neuen Fällen sind zu verorten in:

  • Bönen (1)
  • Holzwickede (1)
  • Lünen (2)
  • Schwerte (6)
  • Selm (8)
  • Unna (4)

Es gilt weiterhin: Das Infotelefon des Kreises Unna ist überlastet. Das macht sich heute vor allem in Lünen bemerkbar. Wer dort nicht durchkommt, kann auch die Nummer in Unna (0 23 03 / 27 – 52 53) anrufen.

- Max Rolke -

+ Update | Weitere Teststelle + Zeiten ausgeweitet | 20.03.2020 | 13 Uhr

In Schwerte wird ab Montag, 23. März eine weitere Teststelle in Betrieb genommen. Die Terminvereinbarung läuft über die neue zentrale Rufnummer 0 23 03 / 27 – 52 53. Die Teststelle befindet sich im

Marienkrankenhaus Schwerte
Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung
Goethestraße 19
58239 Schwerte

Wichtig: Tests werden nur nach Terminvereinbarung und voriger Absprache durchgeführt. Nähere Informationen, wann Tests durchgeführt werden, finden sich unten stehend in den häufig gestellten Fragen.

Zusätzlich werden die Zeiten, in denen Tests durchgeführt und vereinbart werden können, ausgeweitet. Ab Montag gilt:

  • Erreichbarkeit der Hotline zur Coronatest-Terminvereinbarung für Unna, Lünen und Schwerte: Montag bis Freitag 8.30 bis 13.30 Uhr
  • Testzeiten für Lünen und Unna: Montag bis Freitag von 8.30 bis 15 Uhr
  • Testzeiten für Schwerte: Montag bis Freitag von 12 bis 14 Uhr

- Max Rolke -

+ Update | Rufnummer zur Terminvereinbarung ändert sich | 20.03.2020 | 12 Uhr

Die Telefonnummern zur Vereinbarung von Coronatest-Terminen in Unna, Schwerte und Lünen werden vereinheitlicht. Ab Montag, 23. März gilt eine zentrale Nummer, über die das ärztlich besetze Telefon erreichbar ist. Die Rufnummer in Lünen entfällt – ein Bandansage weist auf die neue Regelung hin.

  • 0 23 03 / 27 – 52 53

- Max Rolke -

Update | 10 neue Fälle | 19.03.2020 | 15.30 Uhr

Es gibt 10 weitere Fälle im Kreis Unna. Damit hat das Gesundheitsamt des Kreises Unna insgesamt 61 Fälle registriert. Die neu Infizierten kommen aus Holzwickede (1), Schwerte (6), Selm (2) und Werne (1).

Die Infektionsketten sind noch nachvollziehbar. Die neu Infizierten sind größtenteils Urlaubsrückkehrer und Kontaktpersonen von bereits Infizierten. Das heißt, es gibt im Kreis Unna noch keine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus in der Bevölkerung.

 

Update | Infos in verschiedenen Sprachen | 19.03.2020 | 13 Uhr

Es gibt Infomaterial zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen: Infotexte, Merkblätter, Podcasts und die gestrige Ansprache der Bundeskanzlerin Angela Merkel stehen in Englisch, Türkisch, Persisch, Arabisch und Russisch zur Verfügung. Es gibt auch Infos in Kroatisch, Bulgarisch, Griechisch, Chinesisch, Polnisch und Französisch.

Update | 26 neue Fälle + Ministerin Ina Scharrenbach im Kreis Unna | 18.03.2020 | 16 Uhr

Im Kreis Unna gibt es 26 neue Corona-Fälle. Damit ist die Zahl auf insgesamt 51 gestiegen. Bei den Personen handelt es sich größtenteils um Urlaubsrückkehrer. Die Infektionsketten sind bisher alle nachvollziehbar. Es ist der von den Experten erwartete exponentielle Anstieg. Die neu Infizierten kommen aus:

  • Bergkamen (6)
  • Fröndenberg/Ruhr (1)
  • Holzwickede (1)
  • Lünen (3)
  • Schwerte (4)
  • Selm (4)
  • Unna (1)
  • Werne (6)

Fast alle bestätigt Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Eine infizierte Person musste stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Derzeit gibt es 23 begründete Verdachtsfälle und über 1.000 Kontaktpersonen.

Kreisverwaltung hat die Lage im Blick
Der Kreis Unna arbeitet intensiv daran, die weitere Ausbreitung zu verhindern und steht in regelmäßigem Kontakt mit den Städten und Gemeinden im Kreis Unna, den Krankenhäusern und allen, die derzeit die Auswirkungen der Coronakrise zu spüren bekommen. Jeden Tag kommt der Krisenstab zusammen und berät, wie drängende Probleme gelöst werden können.

„Das größte Problem im Kampf gegen das Virus ist nach wie vor fehlende Schutzausrüstung für Hausärzte, Pflegedienstleister und den Rettungsdienst“, betont Landrat Michael Makiolla.

Deshalb hat er gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Städte und Gemeinden den heutigen Besuch von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen genutzt, um das Problem gegenüber Landesregierung deutlich zu machen. Scharrenbach wiederum versprach, finanzielle Probleme, die auf kommunaler Ebene durch die Bekämpfung des Coronavirus die Haushalte belasten, mit Augenmaß zu behandeln.

- Max Rolke -

Update | Erreichbarkeit Jobcenter | 18.03.2020 | 9 Uhr

Ab sofort verlagert das Jobcenter Kreis Unna seine Dienstleistungen bis auf Weiteres auf telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahmen.

Update | GWA schließt | 17.03.2020 | 8.20 Uhr

Die Kreisentsorgungsgesellschaft GWA schließt ihre Entsorgungsstandorte ab sofort und bis auf Weiteres für Anlieferungen durch private Haushalte.

Update | Kreisverwaltung stellt sich auf | 17.03.2020 | 14.10 Uhr

Die Kreisverwaltung sowie alle Nebenstellen schließen ab Mittwoch, 18. März für den gesamten Publikumsverkehr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung bleiben weiter im Dienst. Die Aufgaben innerhalb der Kreisverwaltung werden umgeschichtet. Denn:

„Diese Krise ist eine große Bewährungsprobe nicht nur für die Gesellschaft, auch für die Kreisverwaltung“, sagt Landrat Michael Makiolla. „Wir müssen uns alle darauf konzentrieren, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Das ist eine Aufgabe nicht nur für das Kreis-Gesundheitsamt, sondern für die gesamte Verwaltung und auch für die gesamte Gesellschaft.“

Große Teile der Aufgabenerledigung werden eingeschränkt oder ganz eingestellt, Teile des Personals umgeschichtet, um unter anderem die Mitarbeiter im Gesundheitsamt zu unterstützen, die mit Hochdruck daran arbeiten, die weitere Ausbreitung des Coronavirus  zu verhindern. Dabei setzt die Kreisverwaltung um, was die Bundes- und Landesregierungen beschlossen haben.

Hinweis zu KFZ-Zulassungen
Wenn der Publikumsverkehr komplett eingestellt ist, werden keine Personen mehr in das Kreishaus und die Nebenstellen gelassen. KFZ-Zulassungen sind nur noch über Händler und Zulassungsdienste möglich. Alle Termine werden abgesagt, neue können bis auf Weiteres nicht vereinbart werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Fragen per E-Mail oder Telefon weiter zur Verfügung.

Update | 5 neue Fälle | 17.03.2020 | 15.15 Uhr

Es sind fünf weitere Fälle zur Statistik des Gesundheitsamtes hinzugekommen. Drei davon sind in Unna zu verorten, einer in Lünen und einer in Holzwickede. Die Kontaktpersonen und Infektionswege werden derzeit ermittelt. Damit gibt es insgesamt 25 Fälle.

Jeder positive Fall hat im Schnitt 25 Kontaktpersonen. Die Zahl der Kontaktpersonen steigt damit auf rund 800. Aktuell gibt es 20 begründete Verdachtsfälle auf Infektion mit dem Virus.

Update | Ein neuer Fall + Überlastung im Gesundheitsamt | 16.03.2020

Die Gesundheitsbehörde hat ein weiteres positives Testergebnis erreicht. Eine Person aus Lünen ist positiv getestet worden. Insgesamt gibt es damit 20 Corona-Fälle im Kreis Unna. Zusätzlich besteht in 23 Fällen ein begründeter Verdacht auf Infektion mit dem Coronavirus.

Gesundheitsamt überlastet
Die Zahlen lassen es vermuten: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt haben viel zu tun und arbeiten eine Vielzahl von Anfragen aus der Bevölkerung ab.

Es gibt rund 700 Kontaktpersonen und zusätzlich zahlreiche Personen, die sich Sorgen um ihren Gesundheitszustand machen. Das hat zur Folge, dass das Infotelefon überlastet ist: Über 2.000 Anrufe kommen innerhalb weniger Stunden zusammen – unmöglich für die Mitarbeiter alle anzunehmen.

Gezielte Verstärkung
Daher werden die Zeiten des Infotelefons ausgeweitet. Ab morgen, Dienstag, 17. März ist das Infotelefon montags bis donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr und freitags 8 bis 15 Uhr unter Tel. (0800) 10 20 205 zu erreichen. Zudem verstärken weitere Mitarbeiter die Telefone, damit mehr Anrufe angenommen werden können.

Auch die Absage von Veranstaltungen zieht zahlreiche Nachfragen an die Gesundheitsbehörde nach sich. Dafür sind jedoch die örtlichen Ordnungsbehörden – sprich die Städte und Gemeinden selbst verantwortlich. Ob eine Veranstaltung stattfindet, wird dort entschieden, nicht im Gesundheitsamt.

Ebenso ob Betriebe oder Einrichtungen wie Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder Fortbildungsstandorte schließen, entscheidet nicht das Gesundheitsamt sondern die jeweilige Leitung bzw. der jeweilige Träger.

- Max Rolke -

 

Dem Kreis-Gesundheitsamt sind zwei neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Beide Personen kommen aus Schwerte. Es handelt sich um Rückkehrer aus vom Robert-Koch-Institut definierten Corona-Risikogebieten. Die Kontaktpersonen sowie die Infektionswege werden derzeit ermittelt. Kreisweit ist die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen damit auf 19 angestiegen.

Hinweise für Urlaubsrückkehrer
Der Krisenstab des Kreises Unna schließt sich der Aufforderung von Bundesgesundheitsminister Spahn in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie an und bittet Urlaubsrückkehrer um besondere Umsicht. Wer innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, Österreich oder der Schweiz war, für den gilt: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zwei Wochen nach Ihrer Rückkehr zu Hause, unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht. 

Es handelt sich bei der Aufforderung um eine dringende Bitte. Eine gesetzliche Anordnung gibt es zurzeit nicht. Deshalb kann der Kreis Unna dazu auch keine Bescheinigungen zur Verfügung stellen. Ansprechpartner für die Rückkehrer ist mit Hinweis auf die Empfehlung des Bundesgesundheitsministers der jeweilige Arbeitgeber. Urlaubsrückkehrer sollten sich zunächst telefonisch mit dem Arbeitgeber in Verbindung setzen.

- Birgit Kalle -

Update | Umgang mit Kita-Schließungen | 14.03.2020 | 13.40 Uhr

Nach einem Erlass des Landes NRW gibt es vom 16. März bis 19. April 2020 ein Betretungsverbot für alle Betreuungseinrichtungen für Kinder, das sind Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen. Von diesem Verbot ausgenommen sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte eine unentbehrliche Schlüsselperson ist und eine private Betreuung nicht gewährleistet werden kann.

Der Kreis Unna organisiert die Kindertagesbetreuung in den kreisangehörigen Kommunen Fröndenberg/Ruhr, Holzwickede und Bönen.

Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Die Unentbehrlichkeit muss schriftlich nachgewiesen werden. Ein Muster-Vordruck ist unten stehend herunterzuladen und muss bis spätestens Mittwoch in der Betreuungseinrichtung vorgelegt werden. Bis dahin gilt die mündliche Bestätigung.

Update | Besuche in Alten- und Pflegeeinrichtungen | 14.03.2020 | 14.30 Uhr

Besuche sind ab sofort auf das Notwendigste zu beschränken. Das heißt konkret: Pro Bewohner eine Person pro Tag für die maximale Besuchszeit von einer Stunde. Weitere Einschränkungen werden durch das Pflegepersonal kommuniziert.

Update | Drei neue Fälle + Sicherheitsvorkehrungen | 14.03.2020 | 16.20 Uhr

Am heutigen Samstag sind drei neue Fälle hinzugekommen. Die neu infizierten Personen kommen aus Lünen, Fröndenberg/Ruhr und Selm. Damit steigt die Zahl auf 17. Die Infektionswege und Kontaktpersonen werden derzeit noch ermittelt. Klar ist soweit, dass es sich bei den Personen aus Lünen und Selm um Reise-Rückkehrer aus einem Risikogebiet handelt.

Kreisverwaltung schließt ab Mittwoch, 18. März
Aus Sicherheitsgründen und um das Infektionsrisiko zu minimieren, bleiben alle Dienst- und Nebenstellen der Kreisverwaltung ab Mittwoch, 18. März bis auf Weiteres für den gesamten Publikumsverkehr geschlossen. Anliegen bearbeiten die Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail.

Die Verwaltungsspitze trifft sich am Montagmorgen, um alles weitere zu besprechen. Dabei geht es auch um die Frage, wie zwingend notwendige Dienstleistungen z.B. KFZ-Zulassungen oder die Erteilung von Aufenthaltstiteln nach vorheriger Terminabsprache abgewickelt werden können.

Zudem schließt sich der Kreis Unna der Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums an, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, wenn sie aus dem Urlaub in einem Risikogebiet zurückkehren, sich freiwillig für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises Unna.

- Max Rolke -

Im Kreis Unna kommen am heutigen Freitag laut Gesundheitsamt keine neuen Fälle hinzu.

Dennoch verändert eine Korrektur die Zahlen aufgrund eines Übertragungsfehlers: In Werne gibt es keinen positiven Corona-Fall.

Bei den gemeldeten Fälle aus dem Update von gestern (12.03.2020 | 16 Uhr) ist inzwischen klar, wo sich die neue Infizierten angesteckt haben: Es sind Urlaubsrückkehrer aus einem Risikogebiet.

Mit den neuen Fällen kommen auch neue Kontaktpersonen hinzu. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit in rund 600 Fällen, in denen ein Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person im Raum steht.

Update | Schulen bleiben geschlossen | 13.03.2020 | 14.57 Uhr

Das NRW-Schulministerium hat entschieden, dass alle Schulen ab Montag bis zum Beginn der Osterferien geschlossen bleiben. Das betrifft auch die Förderschulen und Berufskollegs des Kreises Unna.

Von der Entscheidung der Kreisverwaltung betroffen sind rund 9.330 junge Menschen an fünf Berufskollegs. Dabei handelt es sich um das

  • Hansa Berufskolleg Unna
  • Hellweg Berufskolleg Unna
  • Märkische Berufskolleg Unna
  • Freiherr-vom-Stein Berufskolleg Werne und das
  • Lippe Berufskolleg Lünen.

Knapp 1.240 Kinder und Jugendliche besuchen die Förderschulen des Kreises. Die Schulen sind die

  • Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede
  • Friedrich-von Bodelschwingh-Schule in Bergkamen
  • Sonnenschule in Kamen
  • Regenbogenschule (Standorte in Bergkamen und Fröndenberg)
  • Förderzentrum Unna sowie das
  • Förderzentrum Nord (Standorte in Lünen und Selm).

Hinzu kommen die Jugendtreffpunkte in Go-In in Bönen, Treffpunkt Windmühle in Fröndenberg/Ruhr und Treffpunkt Villa in Holzwickede, die aus Sicherheitsgründen ebenfalls für diesen Zeitraum geschlossen bleiben. Diese Regelung betrifft auch die Kitas. 

Übergangsregelung: Bis Dienstag, 17. März bleibt der Schülerspezialverkehr aufrecht erhalten. In den Schulen stehen Ansprechpartner zur Verfügung, die Kinder und Jugendliche vor Ort betreuen.
Hinweis: Diese Regelung gilt nicht für die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, die bereits geschlossen ist.

Update | Busse öffnen nur hintere Tür | 13.03.2020 | 15.36 Uhr

Ab Samstag, 14. März 2020, bittet die VKU ihre Fahrgäste, nur noch die hinteren Türen der Busse zum Ein- und Ausstieg zu nutzen.

Es gibt sechs neue positive Corona-Fälle im Kreis Unna. Die infizierten Personen kommen aus Lünen, Unna, Selm und Werne (je ein Fall) sowie aus Kamen (zwei Fälle). Die Kontaktpersonen sowie die Infektionswege werden derzeit ermittelt.

Ein Blick auf die Zahlen verrät außerdem, wie viel die Mitarbeiter im Gesundheitsamt zu tun haben: Insgesamt haben sie seit Anfang März 677 Tests durchgeführt. 662 Testergebnisse sind negativ.

Derzeit hat das Gesundheitsamt rund 500 Personen unter Quarantäne gestellt, da sie als Kontaktperson gelten. In 18 Fällen kreisweit besteht ein begründeter Verdacht, dass sich die Personen mit dem Coronavirus infiziert haben können, weil sie beispielsweise auch Symptome zeigen.

Das Infotelefon ist nach wie vor überlastet: Innerhalb weniger Stunden gehen täglich über 2.000 Anrufe ein. Das Gesundheitsamt hat reagiert und die Telefone mit weiteren Mitarbeitern verstärkt. Daher aber noch einmal der Hinweis: Viele allgemeine Fragen werden in der unten stehenden Liste beantwortet. Viele Antworten gibt es auch unter www.infektionsschutz.de.

- Max Rolke -

 

Am Morgen hat das Gesundheitsamt die Ordnungsbehörden der kreisangehörigen Städte und Gemeinden eingeladen und Absprachen über den Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums zu den Veranstaltungsabsagen getroffen. Ansprechpartner vor Ort und zuständig für die Veranstaltungsabsagen sind nämlich die Ordnungsbehörden in den jeweiligen Städten und Gemeinden.

Laut Erlass des Ministeriums sind  Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Gästen abzusagen. Ziel ist es, Infektionsketten des Coronavirus in NRW zu unterbrechen und so die Ausbreitung zu verhindern.

Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 zu erwartenden Besuchern entscheiden die Ordnungsbehörden nach einer Prüfung im Einzelfall.

Update | Drei neue Fälle | 11.03.2020 | 15.30 Uhr

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Kreis Unna ist auf neun gestiegen. Zwei der drei neuen Fälle stehen im Zusammenhang den bereits bekannten Fällen aus Bergkamen. Der dritte neue Fall ist in Schwerte zu verorten. Wo die Person sich angesteckt hat, wird derzeit ermittelt.

Aktuell ermittelt und berät das Gesundheitsamt kreisweit in rund 500 Fällen, in denen ein Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person im Raum steht.

- Max Rolke -

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Kreis Unna ist auf sechs gestiegen. Die zwei neuen labortechnisch bestätigten Fälle stehen im Zusammenhang mit den drei Fällen vom vergangenen Wochenende. Es handelt sich ebenfalls um Personen aus Bergkamen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden. Das Gesundheitsamt des Kreises Unna arbeitet derzeit gezielt daran, die Kontakte dieser Personen zu verfolgen.

Wer befürchtet, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollte sich zunächst genau informieren. Informationen dazu gibt es gebündelt auf dieser Internetseite (siehe auch Bereich „Häufig gestellte Fragen“).

Darüber hinaus hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe unter Tel. 116 117 einen telefonischen Info-Dienst eingerichtet. Dort werden alle Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus beantwortet.

Das Bürgertelefon des NRW-Gesundheitsministeriums ist unter Tel.  02 11 / 911 910 01 erreichbar.

Das Kreis-Gesundheitsamt hat ein Infotelefon freigeschaltet. Die kostenfreie Rufnummer lautet (0800) 10 20 205 und ist montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr besetzt.


- Max Rolke / Birgit Kalle –

Derzeit ermittelt und berät das Gesundheitsamt kreisweit in rund 200 Fällen, in denen ein Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person im Raum steht. Viele Kontaktpersonen werden auch auf das Virus getestet.

Dazu zählen alle Kinder und das Personal der Bergkamener Kita, in der eine Person positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Ein mobiles Team ist unterwegs – die Kinder sind derzeit alle zu Hause. Die Ergebnisse werden am Mittwoch im Laufe des Tages erwartet.

Eine dritte Klasse der Freiherr-von-Ketteler Grundschule in Bergkamen ist ebenfalls derzeit zu Hause. Dort gab es auch einen Kontakt mit einer infizierten Person. Auch in dem Fall werden alle Kinder und die Lehrerin getestet.

Ebenfalls getestet werden rund 80 Kinder der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule. Auch dort gab es einen Coronafall. Da ebenfalls ca. 20 Lehrer und Integrationskräfte aus Sicherheitsgründen derzeit zu Hause bleiben sollen, kann die Schule nicht öffnen und bleibt bis einschließlich Montag, 16. März geschlossen.

Viele Anrufer werden es gemerkt haben: Das Infotelefon des Kreises Unna war heute überlastet. Es verzeichnete rund 2.000 Anrufe. Daher noch mal der Hinweis: Viele allgemeine Fragen werden in der unten stehenden Liste beantwortet. Viele Antworten gibt es unter www.infektionsschutz.de.

- Max Rolke -

Drei weitere Personen aus dem Kreis Unna sind mit dem Coronavirus infiziert. Die positiven Testergebnisse gingen am Samstag, 7. März beim Kreis-Gesundheitsamt ein. Damit steigt die Gesamtzahl der betätigten Corona-Fälle im Kreis Unna auf insgesamt vier (Stand: 7.3.2020, 18.45 Uhr). 
 
Die drei neu infizierten Personen wohnen in Bergkamen. Die Kreis-Gesundheitsbehörde ermittelt derzeit alle Kontaktpersonen, die umfassend informiert werden und weitere Verhaltenshinweise bekommen. 
 
Es handelt sich bei den neu Infizierten unter anderem um eine Person aus der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Förderschule des Kreises Unna, in Bergkamen. Diese bleibt zunächst am Montag und Dienstag, 9. und 10. März geschlossen. Das hatte das Kreis-Gesundheitsamt in Abstimmung mit der Schulleitung bereits am Freitag entschieden, als klar war, dass es Kontakte zu einer infizierten Person außerhalb des Kreises Unna gab.
 
Eine Person aus einer Bergkamener Kita ist ebenfalls positiv getestet. Daher hat die Kreis-Gesundheitsbehörde entschieden, die Kita zunächst am Montag, 9. März zu schließen, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Die betroffene Kita ist informiert.  

„Jeder kann durch besonnenes Verhalten dazu beitragen, dass sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet“, erklärt Kreis-Gesundheitsdezernent Uwe Hasche und verweist erneut auf die allgemeinen Hygieneregeln wie regelmäßiges gründliches Händewaschen und das Achten auf die Husten- und Nies-Etikette.

- Birgit Kalle -

Aufgrund der aktuellen Auslastung der Mitarbeiter im Gesundheitsamt gelten in der nächsten Woche besondere Zeiten für die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Im Gesundheitsamt in Unna an der  Platanenallee 16 findet eine Belehrung am Mittwoch, 11. März statt. Teilnehmer können sich ab 12.30 Uhr anmelden. Die Belehrung startet um 14 Uhr.

Im Kreishaus in Lünen an der Viktoriastraße 5 findet der nächste Termin am Dienstag, 10. März statt. Anmeldungen werden ab 8.30 Uhr angenommen. Die Belehrung für die Teilnehmer startet um 9 Uhr.

Update | Förderschule bleibt für zwei Tage geschlossen | 06.03.2020 | 11.30 Uhr

 

Die Schulleitung der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen hat in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt entschieden, dass die Förderschule vorsichtshalber am Montag, 9. März sowie Dienstag, 10. März geschlossen bleibt. Der Grund: Eine Person aus der Schule hatte Kontakt mit einer infizierten Person (außerhalb des Kreises Unna). Die Person aus der Schule zeigt keine Symptome.

Es bleibt weiterhin bei einem bestätigten Corona-Fall im Kreis Unna.

- Max Rolke -

Die Arbeit in den beiden zentralen Anlaufstellen zum Corona-Test ist angelaufen. Am Donnerstag, 5. März 2020 sind insgesamt rund zwei Dutzend Anrufe am ärztlich besetzten Infotelefon des Kreis-Gesundheitsamts eingegangen.

Bei den meisten Anrufen stellte sich heraus, dass ein Corona-Test nicht nötig ist. Sechs Personen wurden zum Test eingeladen, die Proben gehen zur Untersuchung an ein Labor.

„Wir merken an dieser überschaubaren Nachfrage, dass die Menschen im Kreis Unna vernünftig mit der Situation umgehen und immer besser informiert sind“, unterstreicht Gesundheits-Dezernent Uwe Hasche. Mehr Wissen bedeutet weniger Unsicherheit.

Derzeit bleibt es damit bei einem bestätigten Corona-Fall im Kreis Unna. Daneben gibt es 11 Kontaktpersonen zu Corona-Infizierten. Hier stehen einige Test-Ergebnisse noch aus.

Auch bei dieser geringen Zahl bleibt der Wunsch nach Informationen und Tipps fürs richtige Verhalten groß. Das stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Gesundheitsamt am allgemeinen Infotelefon des Kreises fest, die Fragen rund um das Corona-Virus beantworten. In den ersten drei Tagen wurden hier rund 150 Gespräche geführt.

- Birgit Kalle -

Kein weiterer Fall - Proben der Kontaktpersonen negativ
Die bekannten Kontaktpersonen der mit dem Coronavirus infizierten Frau aus Unna wurden auf den Erreger getestet: Alle Tests sind negativ ausgefallen.

Damit bleibt es mit Stand 04.03.2020 (14:30 Uhr) bei einem bestätigten Corona-Virus-Fall im Kreis Unna.

Update | Zentrale Anlaufstellen zum Corona-Test | 04.03.2020 | 14.45 Uhr 

Das Kreis-Gesundheitsamt richtet ab Donnerstag, 5. März 2020 zwei zentrale Stellen ein, an denen sich Menschen aus dem Kreis Unna auf das Coronavirus testen lassen können. Weiterhin gilt allerdings: Erster Ansprechpartner (telefonisch) ist der Hausarzt. Er entscheidet aufgrund der geschilderten Lage, wie weiter zu verfahren ist.

Mehr Informationen zu den zentralen Anlaufstellen zur Probenentnahme sind in den häufig gestellten Fragen zu finden.

- Birgit Kalle -

Das Institut für Krankenhaushygiene und Klinische Mikrobiologie am Klinikum Dortmund hat Handlungsempfehlungen veröffentlicht, die der Kreis Unna uneingeschränkt teilt. Zentrale Punkte: Unnötige Krankenhausbesuche vermeiden und Ärzte und Pflegepersonal in Ruhe arbeiten lassen. Mehr dazu in den häufig gestellten Fragen.

- Birgit Kalle -

In Nordrhein-Westfalen ist das Coronavirus bereits mehrfach nachgewiesen worden. Jetzt gibt es auch einen bestätigten Ansteckungsfall im Kreis Unna.

Bei der Person handelt es sich um eine 61-jährige Frau aus Unna. Die Frau war am Donnerstag, 27. Februar, nachdem sie bei ihrem Hausarzt war, zur ambulanten Behandlung im Katharinen-Hospital Unna. Sie zeigte Erkältungssymptome und wurde dort in der Notfallpraxis von einer Ärztin behandelt.

Sicherheitshalber wurde neben dem Test auf die Grippe auch auf das Coronavirus getestet. Das positive Ergebnis lag der Kreis-Gesundheitsbehörde am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr vor.

Unter Verdacht stehen vier weitere Personen, die Kontakt mit der erkrankten Frau hatten:

  • Der Ehemann der Frau,
  • eine Seniorin, die im Haus des Ehepaares lebt,
  • der Hausarzt, der die Frau untersuchte sowie
  • die Ärztin, die die Frau in der Notfallpraxis untersuchte.

Alle zeigen bisher keine Symptome, stehen aber bis auf Weiteres unter häuslicher Quarantäne.

Die Ehefrau wird zur stationären Behandlung nach Dortmund transportiert. Wo sich die Person angesteckt hat, ist derzeit noch unklar.

Die Kreis-Mediziner waren vor Ort und haben die Ermittlungen von Kontaktpersonen eingeleitet. Die Gesundheitsbehörde des Kreises arbeitet eng mit dem Katharinen-Hospital in Unna zusammen.

Update | Infos und Verhaltenshinweise | 02.03.2020 | 15:50 Uhr

Es gibt den ersten Coronafall im Kreis Unna. Dennoch sollten Bürger besonnen reagieren. Wer Anzeichen einer Erkältung hat mit Husten, Fieber und Atemnot und zusätzlich mit einer infizierten Person Kontakt hatte oder ein Risikogebiet besucht hat, sollte zu Hause bleiben und telefonisch die nächsten Schritte mit dem Hausarzt abklären.

 

„Es gibt keinen Grund zur Unruhe“, betont auch Landrat Michael Makiolla. „Wir haben keine Veranlassung, Schulen zu schließen oder Veranstaltungen abzusagen. Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Unna müssen nicht in Panik verfallen. Vorsichtig zu sein, schadet dennoch nicht.“

Aufgrund eines personellen Engpasses, der dem Infotelefon rund ums Thema Coronavirus geschuldet ist, müssen die Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz im Lüner Kreishaus sowie im Unnaer Gesundheitsamt vorerst von Dienstag, 3. März bis Donnerstag, 5. März ausfallen.

Update | Personeller Engpass: Belehrung fällt aus | 02.03.2020 | 13:55 Uhr

Im Kreishaus in Lünen, Viktoriastraße 5, finden die nächsten Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz voraussichtlich am Dienstag, 10. März um 9 Uhr und um 14 Uhr statt. Im Gesundheitsamt in Unna, Platanenallee 16 können sich Interessierte voraussichtlich am Mittwoch, 11. März wieder nach dem Infektionsschutzgesetz belehren lassen.

Tipps zu den richtigen Verhaltensweisen finden sich in den häufig gestellten Fragen.

- Max Rolke -

Im Kreis ist derzeit niemand an dem Coronavirus erkrankt, der Wunsch nach Informationen und Tipps fürs richtige Verhalten ist gleichwohl groß. Das Kreis-Gesundheitsamt schaltet deshalb ab Montag (2. März) ein Infotelefon frei. Die kostenfreie Rufnummer lautet

  • 0800 / 10 20 205

Das Infotelefon ist montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr zu erreichen.

Weiter geschaltet ist auch die Coronavirus-Hotline des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Diese Nummer lautet 0211 - 9119 1001.

Auch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat reagiert. Sie richtet am heutigen Freitag (28.02.2020) und für das kommende Wochenende (29.02.2020 / 01.03.2020) eine Patientenhotline für „Corona“ ein. Die Rufnummer lautet 116 117. Besetzt ist das Telefon am Freitag (28.02.2020) von 15 bis 22 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils von 8 bis 22 Uhr. Nach Mitteilung der KVWL ist allerdings mit Wartezeiten zu rechnen.

- Constanze Rauert -

Zentrale Aufgabe des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sind der Gesundheitsschutz und die Abwehr von Epidemien. Die Kreis-Gesundheitsbehörde bereitet sich deshalb auch im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / COVID-19) für den Fall des Falles vor.

Das Virus ist im Kreis Heinsberg erstmals in NRW nachgewiesen worden. Im Kreis Unna hatte es Ende Januar einen Verdachtsfall gegeben, der sich jedoch nicht bestätigte.

- Constanze Rauert -

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