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Moderner Bahnhof – Bönen rückt im Finanzierungsprogramm nach

Vor drei Jahren schloss der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) einen Vertrag mit DB Station und Service über die Finanzierung der Modernisierung von 14 Stationen im Raum Westfalen-Lippe. Insgesamt wurden von den Partnern dafür 62 Millionen Euro bereitgestellt.

Vor drei Jahren schloss der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) einen Vertrag mit DB Station und Service über die Finanzierung der Modernisierung von 14 Stationen im Raum Westfalen-Lippe. Insgesamt wurden von den Partnern dafür 62 Millionen Euro bereitgestellt.

Der in dieses Förderprogramm zunächst nicht aufgenommene Bahnhof Bönen rückt nun nach. Grund ist der Lüner Bahnhof, der in das RRX-Förderprogramm des Landes NRW aufgenommen wurde und in dem anderen Programm Platz für einen Nachrücker machte.

Höhengleicher Einstieg in die Fahrzeuge
Der Umbau der Station sieht eine Bahnsteigerhöhung auf 76 cm für den höhengleichen Einstieg in die Fahrzeuge, den barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen sowie eine Modernisierung der Bahnsteigausstattung (einschließlich Beleuchtung, Beschallung und Beschilderung) vor. Die Kosten werden mit 5,8 Millionen Euro angesetzt.

Eine Besonderheit des Bönener Bahnhofsprojektes ist die Ergänzung um städtebauliche Maßnahmen. So soll die vorhandene Personenunterführung verbreitert und zur westlichen Seite des Gleiskörpers durchgestochen werden - einschließlich der barrierefreien Anbindung beiderseits der Verkehrsstation. Somit hätten Fußgänger und Radfahrer die Möglichkeit, die Gleise auch bei geschlossener Schranke zu queren.

Die Gemeinde Bönen beabsichtigt, das Gesamtprojekt im Rahmen eines Integrierten Handlungskonzeptes zu realisieren. Eine Machbarkeitsstudie sowie erste Vorplanungen liegen bereits vor. Eine zeitliche Perspektive gibt es aber noch nicht.

- NWL -

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