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Berufsfelderkundung

Berufsfelderkundung

Logo Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule - Beruf in NRW

Die Berufsfelderkundung (BFE) findet nach Abschluss der Potenzialanalyse statt. Sie ermöglicht den Jugendlichen in der achten Klasse eine erste Orientierung an drei Tagen in drei unterschiedlichen Bereichen. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei aktiv berufliche Tätigkeiten im Betrieb kennen, die für das Berufsfeld charakteristisch sind. Die Berufsfelderkundung ist Wegbereiter für das zwei- bzw. dreiwöchige Praktikum, das durch diese frühzeitige Erkundung gezielter angegangen werden soll.

Für die Suche nach Berufsfelderkundungsplätzen gibt es verschiedene Möglichkeiten. In einem ersten Schritt können die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden, ggfls. mit Unterstützung der Eltern und Lehrer. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, regionale bzw. schulspezifische Angebote wahrzunehmen (wie z.B. Erkundungsplätze bei Partnerbetrieben der Schulen). Auch kann der girls- bzw. boysday genutzt werden, um ein Berufsfeld zu erkunden.

Zur weiteren Unterstützung stellt der Kreis Unna zusammen mit dem Softwarehersteller ONTAVIO ein Buchungsportal zur Verfügung, auf dem Unternehmen Erkundungsplätze für Schülerinnen und Schüler anbieten, die durch die Schülerinnen und Schüler direkt gebucht werden können. Weitere Informationen zur Nutzung des Portals sind für alle beteiligten Stellen auf der Seite https://berufsfelderkundung-kreis-unna.ontavio.de zu finden.

Speziell für Unternehmen besteht auch die Möglichkeit, sich per Vordruck bei der Kommunalen Koordinierung für das Portal anzumelden, die Daten werden dann von uns in das Portal übernommen. Darüber hinaus wird es wie in den letzten Jahren für einige Schüler die Möglichkeit geben, die Berufsfelderkundung bei einem Bildungsträger zu absolvieren. Die Schülerinnen und Schüler werden von ihrer Schule über die Möglichkeit zur Teilnahme informiert.

Die rechtlichen Bestimmungen während der BFE entsprechen denen des Betriebspraktikums. Die Jugendlichen sind unfall- und haftpflichtversichert, anfallende Fahrtkosten werden vom Schulträger übernommen.

Der Erwerb eines Gesundheitszeugnisses und die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses sind i.d.R. für eine BFE entbehrlich. Sollte eine Betrieb auf die Beibringung dieser Unterlagen bestehen und damit die Durchführung einer BFE erschwert werden, setzen Sie sich bitte zur Klärung der Angelegenheit mit uns (s. Auskunft) in Verbindung.

Weitere Information der Betriebe zu den Themen Praktika und BFE sind auch im Praxisratgeber der ZWH (Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk) unter „Praktikumsphasen im Betrieb“: Publikationen.