Bauwagen als Anlaufstelle - Aufsuchende Jugendarbeit in Bönen

Der Kreis Unna hat eine Spende in Form eines Bauwagens von Caravan-Händler Thorsten Vogelsang aus Kamen und Zimmermeister Dieter Ladwig aus Fröndenberg bekommen: Sie schlugen vor, für die aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit in Bönen ein Fahrzeug aus Holz auf einem gebrauchten und überholten Fahrgestell aufzubauen. Gesagt, getan: Der Wagen ist am Freitag, 24. Juni übergeben worden.

Im Inneren gibt es Platz für acht Personen und Lagermöglichkeiten für allerlei Material. Der Kreis Unna sagte Mittel aus dem Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“ in Höhe von rund 5.000 Euro für das Projekt zu – vergleichbare Fahrzeuge kosten im Verkauf an die 10.000 Euro.

„Das ist ein echter Pluspunkt für die Jugendarbeit in Bönen. Ich danke dem Händler für sein Engagement – solche Projekte zeigen, dass sich die Menschen die hier wohnen mit dem Kreis Unna identifizieren und unsere Region noch lebenswerter machen wollen. Seine Unterstützung kann beispielgebend für andere sein. Der Wagen ist toll geworden und super ausgestattet. Er wird mit Sicherheit gut angenommen“, so Landrat Mario Löhr.

Aufsuchende Arbeit

Der Wagen soll in der aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit in Bönen eingesetzt werden. Aufsuchende Arbeit bedeutet dabei vor allem: Dorthin gehen, wo die Jugendlichen sind, die bisher nicht den Weg in die Treffpunkte gefunden haben. Er wird ausgestattet mit Spielmaterial für drinnen und draußen, bietet eine Lademöglichkeit fürs Smartphone und vor allem die Chance, das Kinder- und Jugendbüro kennenzulernen.

„Der Wagen soll vor allem auch bei schlechtem Wetter ein Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche sein – zum Beispiel an der Dirtbike-Strecke“, so Bürgermeister Stephan Rotering. „Aber auch im Bereich ‚Holtfeld‘ wird dieser Anhänger gut einsetzbar sein. Der Wagen soll Kinder- und Jugendlichen ansprechen, ihre Wünsche und Ideen aufgreifen und als Bindeglied in das Umfeld, die Kommune und die Politik dienen. Ich freue mich, dass wir jetzt in Bönen ein solches Angebot haben.“

- Max Rolke -

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